Depressionen und Diabetes gehen laut den Meinungen und Studien vieler Wissenschaftler Hand in Hand. Menschen, die an Diabetes erkrankt sind, haben oft schwere Depressionen und auf der anderen Seite können Menschen mit schweren Depressionen schneller an Diabetes erkranken.
Betroffene die an Diabetes Typ 1 oder Diabetes Typ 2 erkrankt sind, müssen ihr Leben komplett umstellen. Sie dürfen zum Beispiel nicht mehr alles essen und müssen ständig darauf achten, was und wie viel sie zu sich nehmen. Außerdem muss regelmäßig der Blutzucker kontrolliert werden und Medikamente eingenommen werden. Diese Umstellungen können einen Menschen in seiner Lebensqualität schon sehr stark einschränken.
Das Deutsche Zentrum für Diabetes veröffentlichte kürzlich die Ergebnisse einer interessanten neuen Studie. Man geht davon aus, dass Passivraucher ein ungefähr doppelt so hohes Risiko haben an Diabetes Typ2 zu erkranken.
Passivrauchen führt zu Diabetes – Die Studie
Das Passivrauchen unangenehm und die Liste gesundheitlicher Vorteile nicht sonderlich viele Punkte zählt ist uns allen, ob Raucher oder Nichtraucher, schon lange bewusst. Mediziner fanden nun heraus, dass Passivrauchen das Risiko an Diabetes Typ2 um ein vielfaches ansteigen lässt. Diese Erkenntnis basiert auf den Ergebnissen einer Forschungsreihe des Deutschen Diabetes Zentrum weiterlesen »
Nach einem Magenbypass geht der Diabetes Typ 2 zurück oder verschwindet gar. Zu diesem vorläufigen Ergebnis kamen Mediziner aus der Schweiz, die Bypass-Patienten ein Jahr nach der Operation untersuchten.
Von Operationen am Magen und Magenbypässen hört man meist im Zusammenhang mit Übergewichtigen. Ein Magenbypass gilt bei starken Fällen von Übergewicht (Adipositas) als der letzter Ausweg um abzunehmen. Bei krankhafter Fettleibigkeit führt ein Magenbypass auch tatsächlich zur Reduktion des Körpergewichts. weiterlesen »
Noch vor einiger Zeit verstand man unter Wohlstandsdiabetes gemeinhin Altersdiabetes. Dabei handelt es sich oftmals um Diabetes Typ 2, der meist durch Stress, ungesunde Ernährung und Bewegungsmangel hervorgerufen wird und leider immer jüngere Patienten ereilt.

Wohlstandsdiabetes hängt mit der heutigen Gesellschaft und deren Einstellung zusammen. Früher hatten nur wenige ein eigenes Auto und mussten viel zu Fuß erledigen. Heute besitzen viele ein solches Statussymbol und bewegen sich daher nur noch in Maßen. Ein weiterer Aspekt ist steigender Stress, den heutige Arbeitnehmer aufgrund diverser Einsparungen bewältigen müssen, und die daraus folgende ungesunde Ernährung. weiterlesen »
Diabetes kann auf Dauer Folgeschäden wie Niereninsuffizienz aufweisen. Der medizinische Fachbegriff dafür lautet Diabetische Nephropathie und wird bei Altersdiabetes ebenso wie bei Diabetes im jungen Alter festgestellt. Diese Krankheit betrifft Diabetes Typ 1 ebenso wie Diabetes Typ 2.
Eine langjährige Diabetes-Krankheit kann zu Organschädigungen führen. Organe wie die Niere erfüllen jedoch lebenswichtige Funktionen. Die Nieren entgiften den Körper von den im Stoffwechsel anfallenden Schlacken, kontrollieren den Flüssigkeits- und Elektrolythenhaushalt, die Menge und Zusammensetzung des Blutes sowie den Blutdruck. Darüber hinaus sorgen sie dafür, dass ausreichend rote Blutkörperchen im Blut vorhanden sind. weiterlesen »
Jutta Schütz’ Buch ‘Plötzlich Diabetes’ ist ein Selbsthilfebuch für Erkrankte, aber auch Ärzte. Es ist wie ein Tagebuch aufgebaut und beschreibt die Höhen und Tiefen, die sie selbst innerhalb von drei Monaten durchlebt hat, bis sie schließlich aufgrund ihrer Ernährungsumstellung die Blutzuckerwerte wieder in den Griff bekommen hat.
Ende Juli 2007 bekam Jutta Schütz die erschreckende Diagnose von Diabetes Zwei. Dieses Resultat versetzte sie in einen Schockzustand, zumal sie typische Symptome wie verstärkten Durst und häufiger Toilettengang nicht verspürte. Das einzige, was Jutta Schütz bereits seit längerem feststellte, war Abgespanntheit und ständig wechselnde Depressionen. weiterlesen »
Bereits 2007 machte das Diabetes-Medikament Avandia negative Schlagzeilen, nun verdichten sich die Vorwürfe. Avandia soll der Grund für über 300 Tode pro Quartal ausgelöst durch Herzinfarkte sein. Der Hersteller GlaxoSmithKline bestreitet die Vorwürfe.
Avandia soll Herzinfarkte auslösen und in über 300 Todesfällen pro Quartal eine Rolle gespielt haben, so hieß es in der New York Times, die sich auf einen angeblich internen Regierungsbericht beruft. Der Regierungsreport und die darin belegte klinische Forschung zeigen eine auffällig hohe Anfälligkeit von Diabetes-Erkrankten, die das Medikament regelmäßig nahmen, in Bezug auf Herzerkrankungen und -Infarkten. weiterlesen »
Eine der größten Diabetes-Studien, an der mehr als 300 Forschungseinrichtungen teilgenommen hatten, kam nun zu einem erstaunlichen neuen Ergebnis. Mit Hilfe der Dresdener Uniklinik identifizierte man fünf neue Gene, die Diabetes Typ 2 begünstigen sollen.
Gleich fünf neue Diabetes Gene haben Forscher einer international breit angelegten Studie identifizieren können. Unter den 300 Forschungsstätten war auch die Uniklinik in Dresden, wo sich über 6000 Betroffene mit Diabetes Typ 2 an der Forschungsmaßnahme beteiligten und die Arbeit durch ihren Einsatz unterstützten. weiterlesen »
Der Schlaganfall ist weltweit die zweithäufigste Todesursache. Doch wer glaubt, es seien vor allem ältere Menschen von dem Risiko betroffen an den Folgen der Gehirnerkrankung zu sterben irrt sich. Vor allem bei Diabetiker-Patienten der Typ 2 Erkrankung liegt die Wahrscheinlichkeit bereits unter 55 Jahren davon heimgesucht zu werden alarmierend hoch.
Während das Schlaganfallrisiko in den Industrieländern aufgrund des ungesundes Lebensstils sowieso als hoch eingestuft wird, sind vor allem Diabetiker Typ 2 Patienten bedroht von der Krankheit, die in Deutschland jährlich über 65.000 Todesfälle einfordert, schon in jungen Jahren betroffen zu sein.
Im Vergleich zu gesunden Menschen liegt das Risiko für Diabetiker zwischen 35 und 54 Jahren 4,7-fach höher einen Schlaganfall zu bekommen. Bei den Frauen ist die Chance sogar auf das 8,2-fache erhöht. Alarmierende Zahlen, wie die Deutsche Diabetes-Gesellschaft kürzlich in einer Publikation bekannt gab.
Die Gründe für das erhöhte Risiko liegen zwar auch bei den belasteten Blutgefäßen, die durch die hohen Blutzuckerwerte langfristig angegriffen werden, doch spielen weitere Faktoren eine viel größere Rolle: Hohe Blutfettwerte, extremer Bluthochdruck, aber auch der Genuss von Alkohol und Nikotin begünstigen das Schlaganfallrisiko erheblich. weiterlesen »
Wenn bei stark übergewichtigen Menschen weder Sport noch Radikaldiäten den Zeiger auf der Wage in Bewegung setzen, dann ist die letzte Hoffnung ein Magen OP, um die gesundheitlichen Folgen in Grenzen zu halten. Forschern haben nun beobachtet, dass dadurch auch Diabetes Typ 2 komplett geheilt werden konnte.
Durch eine Magen OP, dem Magenband oder Magenbypass, soll eigentlich bloß übergewichtigen Menschen beim Abnehmen geholfen werden. Dabei wird der Magen verkleinert und ein Abschnitt des Dünndarms umgangen. Durch das so minimierte Fassungsvermögen und die verringerte Darmaktivität können die Patienten weniger essen und nehmen ab.
Dass eine Gewichtsreduktion bei Adipositas nicht nur Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorbeugt, sondern auch gegen den hauptsächlich durch falsche Ernährung ausgelösten Diabetes Typ 2 Erfolge erzielt, ist kein Geheimnis. Doch die Ergebnisse erstaunten die Mediziner. Bei 90% der operierten Patienten verschwand die Diabetes Erkrankung komplett, manchmal sogar schon nach einer Woche.
Den Grund vermuten Ärzte aber nicht nur in der Gewichtsreduktion. Eher zufällig fand man heraus, dass durch den Eingriff auch Diabetes begünstigende Substanzen und der Hormonhaushalt verändert werden, so kann man sich die schnellen Erfolge erklären. weiterlesen »