Depressionen und Diabetes gehen laut den Meinungen und Studien vieler Wissenschaftler Hand in Hand. Menschen, die an Diabetes erkrankt sind, haben oft schwere Depressionen und auf der anderen Seite können Menschen mit schweren Depressionen schneller an Diabetes erkranken.
Betroffene die an Diabetes Typ 1 oder Diabetes Typ 2 erkrankt sind, müssen ihr Leben komplett umstellen. Sie dürfen zum Beispiel nicht mehr alles essen und müssen ständig darauf achten, was und wie viel sie zu sich nehmen. Außerdem muss regelmäßig der Blutzucker kontrolliert werden und Medikamente eingenommen werden. Diese Umstellungen können einen Menschen in seiner Lebensqualität schon sehr stark einschränken.
Jutta Schütz’ Buch ‘Plötzlich Diabetes’ ist ein Selbsthilfebuch für Erkrankte, aber auch Ärzte. Es ist wie ein Tagebuch aufgebaut und beschreibt die Höhen und Tiefen, die sie selbst innerhalb von drei Monaten durchlebt hat, bis sie schließlich aufgrund ihrer Ernährungsumstellung die Blutzuckerwerte wieder in den Griff bekommen hat.
Ende Juli 2007 bekam Jutta Schütz die erschreckende Diagnose von Diabetes Zwei. Dieses Resultat versetzte sie in einen Schockzustand, zumal sie typische Symptome wie verstärkten Durst und häufiger Toilettengang nicht verspürte. Das einzige, was Jutta Schütz bereits seit längerem feststellte, war Abgespanntheit und ständig wechselnde Depressionen. weiterlesen »
Diabetes tritt häufig mit Begleiterkrankungen, oder erst aufgrund dieser, auf. Ein Grund mehr also, diesem Thema einen Artikel einzuräumen, wie ich finde.
Das sogenannte metabolische Syndrom tritt meistens bei Typ 2 Diabetikern auf. Hierbei ist eine Ansammlung von Stoffwechselkrankheiten gemeint, beispielsweise Übergewicht, Bluthochdruck und Fettstoffwechselerkrankungen. Dass das Insulin irgendwann beinahe wirkungslos wird, bleibt da nicht lange aus, da die Masse einfach nicht mehr auszureichend versorgt werden kann. So gesehen ist Diabetes Typ 2 oftmals eine selbst verschuldete Angelegenheit, aber auch das wissen wir ja bereits. weiterlesen »
Im ersten Moment ist es ein Schock, wenn das Kind die Diagnose Diabetes erfährt. Doch der Schock betrifft wohl mehr die Eltern, als ihre Kinder.
Versuchen Sie einmal, sich in die Rolle des Kindes zu fühlen: Da wird ein riesen Wirbel gemacht, alle sind aufgeregt und alles dreht sich um mich, wegen einem exotischen Wort namens ,,Diabetes”. Glauben Sie, ein Kind begreift im ganzen Ausmaß, was die Krankheit für ihn und sein Leben bedeutet? Ist es nicht vielmehr so, dass die Eltern erst einmal tief durchatmen und lernen müssen, damit klar zu kommen?
Die Situation eines an Diabetes Typ 2 erkrankten Menschen ist belastend: Von heute auf morgen muss man sich strenge Lebensgewohnheiten zulegen und diese auch kontinuierlich einhalten. Hinzu kommen Ängste und Unsicherheiten, logisch, dass dabei Frustrationen nicht ausbleiben.
Nur was tun, wenn diese in einer handfesten Depression münden?
Wichtig ist zu wissen, dass an einer Depression zu erkranken nicht bedeutet, permanent traurig zu sein. Ein sehr falscher Trugschluss, denn oftmals äußerst sich diese Störung eher mittels einer diffusen ,,Gefühlstaubheit” oder eben wie oben schon beschrieben Lustlosigkeit, Antriebslosigkeit, dem Gefühl von Sinnlosigkeit. Da heraus zu kommen bedarf einer ganz anderen Hilfe, als es den Medikamenten zuzutrauen wäre.
Ein guter Ansatz wäre es, sich eine Selbsthilfegruppe zu suchen, in der man sich offen austauschen kann. ,,Geteiltes Leid ist halbes Leid” - oftmals trifft das tatsächlich zu! Sich mit Gleichgesinnten zusammen zu tun kann gut tun, insbesondere in Situationen, in denen man denkt, dass die ganze Welt sich gegen einen verschworen hat, denn man merkt sehr schnell: Huch, ich bin ja gar nicht allein.
Jedoch sollte man den Gang zum Psychologen nicht scheuen, wenn man alleine aus diesem ,,schwarzen Loch” nicht heraus findet. Natürlich ist die Angst vor Folgeerkrankung ganz normal, jedoch darf diese nicht Überhand gewinnen und das ganze Leben bestimmen. Interessant ist auch, dass bei Diabetikern doppelt soviele Menschen an Depressionen leiden als unter den gesunden. Erschreckend? Nicht unbedingt, denn wie gesagt, so eine Situation kann einen schon mal aus der Bahn werfen.
Darum möchte ich Ihnen gerne einen online Test ans Herz legen: Dort können Sie nämlich Ihr Wohlbefinden testen und sich selbst ein wenig kritisch beäugen.
Ich für meinen Teil würde sicherlich in tiefe Verzweiflung stürzen, mich in mein Kämmerlein zurück ziehen und ein bisschen vor mich hin weinen, jedoch, und das ist wohl ein springender Punkt, würde ich dort eben nicht verweilen, sondern versuchen, zu lernen, damit zu leben und die Krankheit als eine Herausforderung zu betrachten! Denn im Grunde ist sie genau das: Die Aufforderung, bewusster und aktiver sein Leben zu gestalten, als es vielleicht vorher der Fall war. Und wer weiß? Vielleicht macht der Kochkurs ja doch mehr Spaß als gedacht und ich schaue mal ein wenig über den Tellerrand. Schaden kann das jedenfalls nicht. Und so ein selbst gemachter Auflauf schmeckt doch allemal besser als altbacken Toastbrot.