Diabetesrisiko

Diabetes & Diabetesvorsorge
 


Depressionen und Diabetes

Autor: Doris
abgelegt in: Alltag, Diabetes mellitus

Depressionen und Diabetes gehen laut den Meinungen und Studien vieler Wissenschaftler Hand in Hand. Menschen, die an Diabetes erkrankt sind, haben oft schwere Depressionen und auf der anderen Seite können Menschen mit schweren Depressionen schneller an Diabetes erkranken.

Depressionen shattered.art66 ©Flickr

Betroffene die an Diabetes Typ 1 oder Diabetes Typ 2 erkrankt sind, müssen ihr Leben komplett umstellen. Sie dürfen zum Beispiel nicht mehr alles essen und müssen ständig darauf achten, was und wie viel sie zu sich nehmen. Außerdem muss regelmäßig der Blutzucker kontrolliert werden und Medikamente eingenommen werden. Diese Umstellungen können einen Menschen in seiner Lebensqualität schon sehr stark einschränken.

Depressionen und Diabetes – Wie passt das zusammen?

Die Einschränkungen von Diabetes-Betroffenen im Alltag ist schon sehr enorm. Viele Menschen aus unserer Gesellschaft verkraften diese Umstellung jedoch nicht und verfallen starken Depressionen. Die psychische Erkrankung ist oft mit Antriebslosigkeit und einer traurigen Grundstimmung verbunden.

Betroffene ziehen sich zurück und lassen niemanden mehr an sich ran. Sie sind ihrer Zuckerkrankheit gegenüber sehr negativ eingestellt. Deshalb ist es auch sehr schwierig bei Diabetikern den Blutzucker zu messen. Damit gefährden die Patienten ihre Gesundheit, da die Diabetes nicht regelmäßig kontrolliert wird.

Es ist wichtig, dass Zuckererkrankte mit Depressionen aus ihrem schwarzen Loch heraus geholt werden. Zeigen sie diesen Menschen wie schön das Leben auch mit einer solchen Krankheit sein kann. Wenn es sich um einen schweren Fall handelt, dann sollte unbedingt ein Arzt aufgesucht werden, der den Patienten psychologisch betreut.


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3 Kommentare to “Depressionen und Diabetes”

  1. Dr. Matthias Riedl schreibt:

    Hallo,

    jede chronische Erkrankung kann zu einer erheblichen Beeinträchtigung der Psyche führen. Je nach Verfassung und Stabilität des Einzelnen können schon bestehende Ängste und Traurigkeit verstärkt werden. Unsere Erfahrung zeigt leider, dass im medizinischen Alltag viele Patienten sich nicht trauen, ihre Angst oder Traurigkeit deutlich genug anzusprechen. Sie meinen häufig, dass man damit allein fertig werden muß. Das ist falsch!
    Ein wichtiger Tipp: Es sollte der Diabetologe darauf angesprochen werden. Er kennt meistens einen erfahrenen und passenden Psychologen, der sich mit Diabetes UND der Psyche gut auskennt. Denn das ist wichtig! Sonst ist eventuell das Behandlungsergebnis schlechter.

    Aus diesem Grund haben wir im medicum Hamburg eine eigene Psychologin, die sich mit Ängsten und Depressionen bei Diabetes oder Übergewicht sehr gut auskennt.
    Wichtig ist auch, dass der Betroffene dann nicht noch ein halbes Jahr auf seinen Termin warten muß. Auch hier haben Diabetiker den Vorzug, weil Ängste und Depressionen nicht nur das Leben erschweren, sondern meist in erheblicher Weise die Einstellung des Blutzuckers erschweren. Somit sind sie doppelt betroffen und bedürfen der besonderen Hilfe. Davon sind wir überzeugt und bieten deshalb diesen Service an. Ich hoffe, dass dieses Beispiel Schule macht.
    Leider sind erfahrene Psychologen in diesem Bereich noch Mangelware.

    Mit freundlichen Grüßen

    Ihr

    Dr. Matthias Riedl (medicum Hamburg)

  2. Karin Heartman schreibt:

    Meine iD ist# 100 203 849

    Ich habe seit letzten Oktober Diabetes Typ 2. Das kam zusammen mit Hitzewallungen, Gürtelrose im Gesicht und Depression. Ich habe meine ich-AG aufgeben müssen. Jetzt würde ich gerne Bilder finden, die dieses Sympton am besten beschreiben.
    Ich nehme jetzt SLIM. Es scheint besser zu werden. Ich wollte gerne Ihre Meinung dazu hören. Kann man vom Diabetes II wieder weg kommen. Danke. Karin Heartman

  3. Dr. Matthias Riedl schreibt:

    Ja, unbedingt. Je höher das Ausgangsgewicht und je früher der Diabetes erkannt wurde, desto höher die Chancen, dass der Diabetes wieder „weg“ geht. Er geht dann aber nur um Jahre oder Jahrzehnte „weg“. Die Neigung bleibt und er kehrt bei schlechtem Lebenswandel wieder zurück. Aber ist es nicht ein Gewinn, wenn man die Tablettenbehandllung um 20-30 Jahre hinauszögert? Ob nun mit 70 oder 100 Jahren Insulin- das ist die Frage!

    Eine individuelle Ernährungsberatung sollte unbedingt in einem erfahrenen Zentrum erfolgen. Am besten bei einer Schwerpunktpraxis für Ernährungsmedizin!

    Lieben Gruß

    Dr. Riedl (medicum Hamburg)

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