Nach einem Magenbypass geht der Diabetes Typ 2 zurück oder verschwindet gar. Zu diesem vorläufigen Ergebnis kamen Mediziner aus der Schweiz, die Bypass-Patienten ein Jahr nach der Operation untersuchten.
Von Operationen am Magen und Magenbypässen hört man meist im Zusammenhang mit Übergewichtigen. Ein Magenbypass gilt bei starken Fällen von Übergewicht (Adipositas) als der letzter Ausweg um abzunehmen. Bei krankhafter Fettleibigkeit führt ein Magenbypass auch tatsächlich zur Reduktion des Körpergewichts. weiterlesen »
US-amerikanischen Forschern ist ein entscheidender Durchbruch zum Einsatz einer künstlichen Bauchspeicheldrüse (Pankreas) bei Diabetikern gelungen. Das Team um Firas El-Khatib von der Boston University hat das Wunder vollbracht und den Blutzuckerspiegel von elf Diabetikern des Typ 1 über mehr als 24 Stunden im Normalbereich gehalten.

Diabetes Typ 1 ist eine chronische Zuckererkrankung, die seltener auftritt als Diabetes Typ 2. Bei Diabetikern, bei denen Typ 1 diagnostiziert wurde, produziert die Bauchspeicheldrüse keinerlei Insulin mehr, so dass dem Körper mittels einer Injektion täglich ausreichend Insulin verabreicht werden muss. weiterlesen »
Noch vor einiger Zeit verstand man unter Wohlstandsdiabetes gemeinhin Altersdiabetes. Dabei handelt es sich oftmals um Diabetes Typ 2, der meist durch Stress, ungesunde Ernährung und Bewegungsmangel hervorgerufen wird und leider immer jüngere Patienten ereilt.

Wohlstandsdiabetes hängt mit der heutigen Gesellschaft und deren Einstellung zusammen. Früher hatten nur wenige ein eigenes Auto und mussten viel zu Fuß erledigen. Heute besitzen viele ein solches Statussymbol und bewegen sich daher nur noch in Maßen. Ein weiterer Aspekt ist steigender Stress, den heutige Arbeitnehmer aufgrund diverser Einsparungen bewältigen müssen, und die daraus folgende ungesunde Ernährung. weiterlesen »
Diabetes kann auf Dauer Folgeschäden wie Niereninsuffizienz aufweisen. Der medizinische Fachbegriff dafür lautet Diabetische Nephropathie und wird bei Altersdiabetes ebenso wie bei Diabetes im jungen Alter festgestellt. Diese Krankheit betrifft Diabetes Typ 1 ebenso wie Diabetes Typ 2.
Eine langjährige Diabetes-Krankheit kann zu Organschädigungen führen. Organe wie die Niere erfüllen jedoch lebenswichtige Funktionen. Die Nieren entgiften den Körper von den im Stoffwechsel anfallenden Schlacken, kontrollieren den Flüssigkeits- und Elektrolythenhaushalt, die Menge und Zusammensetzung des Blutes sowie den Blutdruck. Darüber hinaus sorgen sie dafür, dass ausreichend rote Blutkörperchen im Blut vorhanden sind. weiterlesen »
Jutta Schütz’ Buch ‘Plötzlich Diabetes’ ist ein Selbsthilfebuch für Erkrankte, aber auch Ärzte. Es ist wie ein Tagebuch aufgebaut und beschreibt die Höhen und Tiefen, die sie selbst innerhalb von drei Monaten durchlebt hat, bis sie schließlich aufgrund ihrer Ernährungsumstellung die Blutzuckerwerte wieder in den Griff bekommen hat.
Ende Juli 2007 bekam Jutta Schütz die erschreckende Diagnose von Diabetes Zwei. Dieses Resultat versetzte sie in einen Schockzustand, zumal sie typische Symptome wie verstärkten Durst und häufiger Toilettengang nicht verspürte. Das einzige, was Jutta Schütz bereits seit längerem feststellte, war Abgespanntheit und ständig wechselnde Depressionen. weiterlesen »
Das vom Körper eigens produzierte Hormon Leptin, das als Hunger- oder Fetthormon bezeichnet wird, könnte zukünftig die Diabetesbehandlung ergänzen und das Insulin unterstützen. Diese Erkenntnis haben US-amerikanische Wissenschaftler bei einer Versuchsreihe herausgefunden.
Menschen, die an Diabetes mellitus Typ 1 erkrankt sind, diese Krankheitsstufe betrifft ungefähr zehn Prozent der Patienten, müssen ihr Leben lang Insulin spritzen, da die Bauchspeicheldrüse das körpereigene Hormon nicht selbst produzieren kann. weiterlesen »
Bereits 2007 machte das Diabetes-Medikament Avandia negative Schlagzeilen, nun verdichten sich die Vorwürfe. Avandia soll der Grund für über 300 Tode pro Quartal ausgelöst durch Herzinfarkte sein. Der Hersteller GlaxoSmithKline bestreitet die Vorwürfe.
Avandia soll Herzinfarkte auslösen und in über 300 Todesfällen pro Quartal eine Rolle gespielt haben, so hieß es in der New York Times, die sich auf einen angeblich internen Regierungsbericht beruft. Der Regierungsreport und die darin belegte klinische Forschung zeigen eine auffällig hohe Anfälligkeit von Diabetes-Erkrankten, die das Medikament regelmäßig nahmen, in Bezug auf Herzerkrankungen und -Infarkten. weiterlesen »
Tattoos sind seit Menschengedenken ein beliebtes Ausdrucksmittel, aber auch individuelle Verschönung der Haut. Sogar die Gletscher-Mumie Ötzi soll kleine Bilder und Symbole auf dem Körper gehabt haben. Wie aber sieht das bei Diabetikern aus? Müssen sie mit besonderen Komplikationen rechnen oder sollte der Wunsch nach dem Körperschmuck gleich begraben werden?
Tattoos sind natürlich gerade bei noch jungen Diabetikern ein beliebter Körperschmuck und Ausdrucksmittel bei der Entwicklung der eigenen Persönlichkeit. Wer chronisch Krank ist sollte sich allerdings erst recht bewusst machen, dass beim Tätowieren die Hautoberfläche verletzt wird, in etwa vergleichbar mit einer größeren Schürfwunde.
Unangenehm können Tattoos für Diabetiker aus dem Grund werden, dass bei ihnen meist Folgeerkrankungen wie Durchblutungsstörung, trockene Haut und Hauterkrankungen, sowie eine verzögerte Wundheilung und geschwächtes Immunsystem auftreten. So kann das Abheilen der frisch gestochenen Tätowierung mal locker doppelt so lang dauern, wie bei einem gesunden Menschen.
Dennoch muss man als Diabetiker nicht pauschal auf den bunten Hautschmuck verzichten. weiterlesen »
Eine der größten Diabetes-Studien, an der mehr als 300 Forschungseinrichtungen teilgenommen hatten, kam nun zu einem erstaunlichen neuen Ergebnis. Mit Hilfe der Dresdener Uniklinik identifizierte man fünf neue Gene, die Diabetes Typ 2 begünstigen sollen.
Gleich fünf neue Diabetes Gene haben Forscher einer international breit angelegten Studie identifizieren können. Unter den 300 Forschungsstätten war auch die Uniklinik in Dresden, wo sich über 6000 Betroffene mit Diabetes Typ 2 an der Forschungsmaßnahme beteiligten und die Arbeit durch ihren Einsatz unterstützten. weiterlesen »
Der Schlaganfall ist weltweit die zweithäufigste Todesursache. Doch wer glaubt, es seien vor allem ältere Menschen von dem Risiko betroffen an den Folgen der Gehirnerkrankung zu sterben irrt sich. Vor allem bei Diabetiker-Patienten der Typ 2 Erkrankung liegt die Wahrscheinlichkeit bereits unter 55 Jahren davon heimgesucht zu werden alarmierend hoch.
Während das Schlaganfallrisiko in den Industrieländern aufgrund des ungesundes Lebensstils sowieso als hoch eingestuft wird, sind vor allem Diabetiker Typ 2 Patienten bedroht von der Krankheit, die in Deutschland jährlich über 65.000 Todesfälle einfordert, schon in jungen Jahren betroffen zu sein.
Im Vergleich zu gesunden Menschen liegt das Risiko für Diabetiker zwischen 35 und 54 Jahren 4,7-fach höher einen Schlaganfall zu bekommen. Bei den Frauen ist die Chance sogar auf das 8,2-fache erhöht. Alarmierende Zahlen, wie die Deutsche Diabetes-Gesellschaft kürzlich in einer Publikation bekannt gab.
Die Gründe für das erhöhte Risiko liegen zwar auch bei den belasteten Blutgefäßen, die durch die hohen Blutzuckerwerte langfristig angegriffen werden, doch spielen weitere Faktoren eine viel größere Rolle: Hohe Blutfettwerte, extremer Bluthochdruck, aber auch der Genuss von Alkohol und Nikotin begünstigen das Schlaganfallrisiko erheblich. weiterlesen »