Diabetesrisiko

Diabetes & Diabetesvorsorge
 


Dass Übergewicht oftmals einer der Gründe für die Erkrankung an Diabetes sein kann, ist allgemein wohl bekannt. Aber oftmals wird dieses Risiko einfach nicht ernst genommen!

Erschreckende Zahlen: 58 Prozent der Männer und 42 Prozent der Frauen in Deutschland sind übergewichtig! Dass da die Zahl der Diabetes-Diagnosen stetig ansteigt, wundert mich unter diesen Umständen wirklich nicht.
Dabei kann dieser ernorme Riskofaktor leicht anhand von permanenter Bewegung vermieden werden.

Apfel © Pixelio/RainerSturm

,,Sport ist Mord!” - so die Devise vieler deutscher Bürger. Jedoch stellt sich darunter jeder gleich einen ausgewachsenen Marathon vor, weiterlesen »


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Fasten bei Diabetes

Autor: Doris
abgelegt in: Ernährung

Ein Glas Wasser © flickr / Taras Kalapun Bei Diabetes-Typ 2 haben viele Betroffene oftmals mit Gewichtsproblemen zu kämpfen, weshalb einige von ihnen auf das Fasten zurückgreifen, um schnell an Gewicht zu verlieren und die eigene Stoffwechsellage zu verbessern.

Fasten ist von jeher eine historisch belastete Methode, um schnell an Gewicht zu verlieren. In der christlichen Religion findet sich die Fastenzeit unmittelbar nach dem Aschermittwoch und sollte der eigenen Selbstfindung dienen. Der Verzicht auf bestimmte Nahrungsmittel sollte den Menschen den Umgang mit dem eigenen Körper lehren. Für Diabetiker ist diese radikale Praktik der Gewichtsabnahme nicht ohne Risiken, weshalb man im Voraus unbedingt das Gespräch mit einem Arzt suchen sollte. Die Dosierung muss auf das veränderte Essverhalten unbedingt abgestimmt werden.

Da es beim Fasten ganz unterschiedliche Methoden gibt, muss man gerade als Diabetiker darauf achten, die richtige Diät auszuwählen, um keine gesundheitlichen Risiken einzugehen. Auf jeden Fall sollte man das totale Fasten beziehungsweise das Saftfasten vermeiden. Beide Methoden sind inzwischen von Ernährungswissenschaftler als vollkommen ungesund eingestuft worden und stellen nicht nur für Diabetiker eine Gefahr dar. Eine sehr empfehlenswerte Fastenmethode ist die nach dem deutschen Arzt Dr. Otto Buchinger benannte Art zu Fasten, bei dem es vor allem um die Prävention geht. Man lernt hier sich bewusster und ausgewogener zu ernähren.

Experten für Diabetes in der Medizin raten allerdings zum modifizierten Fasten. Im Laufe eines Tages werden lediglich zwei Liter Wasser getrunken sowie ein Trunk gereicht, der reich an Eiweiß ist, sowie eine bestimmte Menge an Kohlenhydrate sowie Fette, Vitamine und Mineralstoffe enthält. Einerseits wird bei dieser Methode des Fastens der Insulinresistenz entgegengewirkt und man erreicht einen schnellen Gewichtsverlust, weil der Körper kaum eigene Eiweiße sondern Fette verbrennt.
Jedoch ist die ärztliche Rücksprache vor dem Fasten elementar, um wirklich keine Risiken einzugehen.


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Ostdeutsche sind dicker

Autor: Doris
abgelegt in: Allgemein

Erstmals wurde der Bauchumfang der Deutschen statistisch gemessen

Dickes Eichhörnchen - aus Thüringen oder aus Hamburg? © flickr / mandj98 Eine Studie des Stuttgarter Instituts für rationelle Psychologie hat herausgefunden, dass Ostdeutsche im Schnitt dicker sind als ihre westlichen Mitbürger. Im Rahmen der statistischen Erhebung, die von dem Magazin “Men’s Health” in Auftrag gegeben worden war, wurden rund 19.786 Männer und Frauen untersucht - nicht, wie sonst üblich, auf ihren Body-Mass-Index (BMI), sondern auf ihren Bauchumfang. Letztlich, heißt es, sei der Bauchumfang “zuverlässiger” als der kompliziertere BMI. Ergebnis der Studie: Am Dicksten sind die Einwohner Thüringens: Frauen bringen es dort auf einen durchschnittlichen Bauchumfang von 87,10 cm, Männer erreichen gar 98,27 cm. Mediziner gehen davon aus, dass ein Bauchumfang von 80 (Frauen) bzw. 88 Zentimetern (Männer) eine hohe gesundheitliche Belastung darstellt. Mehr als 102 Zentimeter gelten als lebensbedrohlich, und ab 93 Zentimetern steigt das Risiko von Diabetes und Infarkten beträchtlich.

Sind die Thüringer die dicksten Deutschen?

Statistisch - ja. Allerdings heißt das nicht, dass alle anderen einen vorbildlichen Lebenswandel vorzuweisen hätten - im Gegenteil: Am Dünnsten sind die Hamburger mit 83,63 bzw. 94,81 Zentimetern. Und damit vom flachen Bauch weit entfernt. De facto überschreiten selbst die - statistisch - dünnsten Deutschen damit die Grenze zum Risiko-Bauch.


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