Als Diabetiker wählt man meist zusammen mit einem guten Diabetologen selbst die Therapieform, die man bevorzugt. Von den einzelnen Möglichkeiten habe ich euch ja schon einmal erzählt.
Was aber besonders wichtig – bei egal welcher Therapie – ist, ist die Hygiene!
Man braucht einige Instrumente, um seinen Blutzucker stabil und unter Kontrolle halten zu können. Was ansonsten die Bauchspeicheldrüse für den menschlichen Körper regelt, muss der Patient bei einem Diabetes selber besorgen. Meist geschieht das sehr selbstständig mit einer über die Jahren entwickelten Therapie. weiterlesen »
Stress ist bald nicht nur einfach ein kurzer Zustand, sondern eine chronische Erkrankung. In Zeiten von Burn-Out-Syndromen, workaholics und einer unter Druck funktionierenden Gesellschaft, schleicht sich der Stress gerne als ungebetener - oder vielleicht sogar eingeladener? - Gast bei uns ein.
Stress nervt. Wer morgens um drei vor seinem vollgemüllten Schreibtisch sitzt, die Kaffee- bzw. Teetassen stapeln sich schon und das Referat wird und wird einfach nicht fertig - der ist gestresst. Stress gibt uns das Gefühl ,,unter Strom” zu stehen, wir sind aufgekratzt, empfindlicher und arbeiten entweder sehr viel schneller oder langsamer. Je nachdem wie man auf Druck reagiert.
Das aber ist nur der psychologische Aspekt. Stress gängelt auch den Körper. Wer in eine akute Stresssituation gerät, der fühlt sich auch so: Die Hormone Adrenalin und Cortisol werden vermehrt ausgeschüttet und animieren die Leber, Zuckerreserven ins Blut zu schleusen. Der Blutzucker steigt rapide an. Für einen Diabetiker fängt der Stress genau hier aber erst richtig an. weiterlesen »
Die Tage werden länger und ungemütlicher. Grippe, Erkältungen und Lungenentzündungen sind nervende Begleiterscheinungen des kalten Winters, vor denen es sich zu schützen gilt!
Der Regen peitscht einem auf dem Weg zur Arbeit ins Gesicht, der Wind pustet die Mütze davon und der vorbei rollende Bus verpasst einem die morgendliche Pfützen-Dusche. Mit dem linken Fuß aufgestanden? Von wegen. Leider Alltag, denn der Herbst hat sich in Deutschland heimisch eingerichtet und kündigt mit langem Atem den Winter an. Puuuh, jetzt kann man sich wirklich nichts mehr vormachen, der Wintermantel gehört nicht mehr länger in den Schrank verbannt
. weiterlesen »
Als Diabetiker muss man regelmäßig seinen Blutzuckerwert selber messen. Das ist ja soweit klar. Oder…?

Die Blutzuckermessung wird als das kleine Übel in der Diabetes-Therapie betrachtet. Als nervende, aber notwendige Tätigkeit. Immer wird sie mit Verachtung gestraft, dabei vergessen wir allzu häufig, dass ohne sie eine Therpie überhaupt nicht möglich wäre. Dass wir, ohne die Möglichkeit, den Zucker zu messen, nicht einfach nur aufgeschmissen wären, sondern wir auch nicht in der Lage, unser Leben so normal zu gestalten, wie wir es jetzt eben tun. weiterlesen »
Wie versprochen gehe ich heute auf weitere Erkrankungen ein, die bei einem Diabetiker die Folge sein können.
Ein dauerhaft erhöhter Blutzucker schadet dem Menschen. Insbesondere viele Organe verkraften die Dauerbelastung nicht. Eines dieser Organe ist die Niere, die beim Diabetes besondere Aufmerksamkeit bedarf. Denn eine diabetische Nephropatie ist nicht zu unterschätzen!
Hierbei werden die winzigen Kapillaren in der Niere durch Wucherungen in den Gefäßen beschädigt bis hin zur völligen Verschließung. Das Gewebe, welches von Proteinen gebildet wird - welches aber wiederum gehäuft Verbindungen mit dem überschüssigen Zucker bei einem erhöhten Blutzuckerwert eingeht und daher nicht mehr ausreichend vorhanden ist, quillt regelrecht auf und kann der Aufgabe eines Filters nicht mehr nachgehen. So gelangen größere Moleküle, wie beispielsweise Albumin, in den Urin.
Nach und nach baut die Niere so ab und letzendlich bleibt nach der medikamentösen Therapie nur die regelmäßige Dialyse, bei der das Blut künstlich von außen ,,gewaschen” wird.
Sie sollten sich also öfter einer Albumin-Urin-Untersuchung unterziehen, um zu testen, inwiefern Ihre Niere betroffen ist. Wenn das der Fall sein sollte, sollten Sie Ihre Ernährung auf eiweißarm umstellen und sich Medikamente verschreiben lassen.
Ein anderes, diabetisch-typisches, Problem ist der permanente Bluthochdruck. Denn ein Diabetiker leidet viel eher darunter, als ein gesunder Mensch. Da helfen dann aber die ,,üblichen” Ratschläge: Treiben Sie regelmäßigen Sport, scheuen Sie die Bewegung nicht. Gesunde Ernährung
ist wichtig, die zudem noch ohne viel Salz auskommt. Ein Glas Rotwein pro Abend in etwa beugt der Gefäßverschleißung vor, aber diesen ,,Tipp” sollten Sie lieber noch einmal mit Ihrem Azrt besprechen. Ich möchte hier ja niemanden zum Trinken animieren
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Und das allerwichtigste: Gewöhnen Sie sich das Rauchen ab! Ich weiß, alles leichter gesagt, als getan - aber es ist ja auch noch kein Meister vom Himmel gefallen. Gehen Sie´s langsam an, Schritt für Schritt, und sehen Sie das Ganze als spannende Herausforderung, um sich zu motivieren!
Als Diabetiker sollte man auch mit anderen Krankheiten nicht ,,herumspaßen”.
Insbesondere das Pfeiffersche Drüsenfieber ist für den Diabetiker gefährlich, da unvorgesehene Komplikationen auftreten können.
Übertragen wird die Krankheit von dem Epstein-Barr-Virus, der sich besonders gerne im Mundraum aufhält und die wilde Partyknutscherei weiterlesen »
Jedem Diabetiker wird ans Herz gelegt, ein Tagebuch zur Kontrolle seines Stoffwechsels zu führen.
Tagebuchschreiben klingt erst einmal nach ödem Zeitvertreib, dem die meisten eher missgünstig gegenüber stehen. Jedoch ist diese Arbeit für eine gute Therapieeinstellung unerlässlich, denn er liefert dem Diabetologen wichtige Erkenntnisse. weiterlesen »
Da eine Unterzuckerung nicht ganz ungefährlich ist, sollten Angehörige, mit denen der Diabetes Patient viel zu tun hat, Bescheid wissen, was sie im Notall tun können, um schnell zu helfen.
Ich wollte noch einmal ausführlicher auf den Notall bei einer Unterzuckerung eingehen, da es ja eben doch eine vielseitige Geschichte ist, die besonders auch bei Krampfanfällen eine besondere Ruhe benötigen! weiterlesen »
Da ich ja gestern schon das sensible Thema ,,Sex” angesprochen habe, wollte ich das andere, dazu gehörige, Thema nicht ausschließen: Die Parnterschaft.
Die Schmetterlinge schlagen betrunken Purzelbäume in einer wackeligen Magengegend, die Augen leuchten, das Herz pocht: Verliebt! Sich zu verlieben ist ein lautes, starkes und sehr schönes Gefühl, welches wir alle wohl kennen. Das ist dann die zweite Krankheit, die sich zum Diabetes dazu gesellt
. Aber wie ist das eigentlich, wenn ein junger Diabetiker, der selber erst noch viel über seine Krankheit lernen muss, sich neu verliebt? weiterlesen »
Jeder 2. Diabetiker ist im mittleren Alter davon betroffen: Schwierigkeiten in seiner reibungslosen Sexualität.
Eine erschreckende Zahl, wie ich finde. Und nicht nur Männer betrifft dieses besonders empfindliche Problem: Auch Frauen mit Diabetes klagen über mangelnde Lust oder schmerzende Entzündungen im Intimbereich. Bei Männern ist ebenfalls die nicht vorhandene Lust und natürlich die berühmte erektile Dysfunktion ,,Schuld” an der plötzlich schwierigen Sexualität. weiterlesen »