Diabetesrisiko

Diabetes & Diabetesvorsorge
 


Die diabetische Neuropathie ist eine Erkrankung, die sich im Verlauf einer Diabetes entwickeln kann. Etwa 30 Prozent aller Zuckerkranken leiden an dieser Krankheit, die durch einen konstant zu hohen Blutzuckerspiegel verursacht wird.

Diabetische Neuropathie - Beeinträchtigung der Bewegungsnerven und anderer Nerven ©Flickr/KWalk

Die Erkrankung kann von einer Vielzahl an Symptomen begleitet werden. Aus diesem Grund ist eine individuelle Therapie von großer Bedeutung.

Diabetische Neuropathie - Schädigung der Nerven

Eine diabetische Neuropathie wird durch eine dauerhafte Erhöhung der Blutzuckerwerte ausgelöst und gehört zu den häufigsten Folgeschäden einer Diabetes mellitus. Etwa jeder dritte Diabetes-Patient entwickelt mit der Zeit eine Neuropathie, wobei die peripheren Nerven (Empfindungs- und Bewegungsnerven) und das vegetative Nervensystem (Steuerung der inneren Organe) betroffen sein können. weiterlesen »


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Diabetes kann auf Dauer Folgeschäden wie Niereninsuffizienz aufweisen. Der medizinische Fachbegriff dafür lautet Diabetische Nephropathie und wird bei Altersdiabetes ebenso wie bei Diabetes im jungen Alter festgestellt. Diese Krankheit betrifft Diabetes Typ 1 ebenso wie Diabetes Typ 2.

Modell einer Niere GreenFlames09©Flickr

Eine langjährige Diabetes-Krankheit kann zu Organschädigungen führen. Organe wie die Niere erfüllen jedoch lebenswichtige Funktionen. Die Nieren entgiften den Körper von den im Stoffwechsel anfallenden Schlacken, kontrollieren den Flüssigkeits- und Elektrolythenhaushalt, die Menge und Zusammensetzung des Blutes sowie den Blutdruck. Darüber hinaus sorgen sie dafür, dass ausreichend rote Blutkörperchen im Blut vorhanden sind. weiterlesen »


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Diabetes ist eine lebenslange Erkrankung. Leider auch eine, die schwere Folgeerkrankungen auslösen kann.

Ernährung

Es gibt einige gängige diabetische Krankheiten, wie den diabetischen Fuß. Aber was von vielen Diabetikern unterschätzt wird, ist die Zahl der Schlaganfalloper, die jedes Jahr zutage gefördert werden.
200. 000 Menschen bekommen im Jahr einen dieser gefürchteten Anschläge auf das Gehirn.
Das ist die Einwohnerzahl einer kleineren Großstadt. weiterlesen »


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Wie versprochen gehe ich heute auf weitere Erkrankungen ein, die bei einem Diabetiker die Folge sein können.

Ein dauerhaft erhöhter Blutzucker schadet dem Menschen. Insbesondere viele Organe verkraften die Dauerbelastung nicht. Eines dieser Organe ist die Niere, die beim Diabetes besondere Aufmerksamkeit bedarf. Denn eine diabetische Nephropatie ist nicht zu unterschätzen!
Hierbei werden die winzigen Kapillaren in der Niere durch Wucherungen in den Gefäßen beschädigt bis hin zur völligen Verschließung. Das Gewebe, welches von Proteinen gebildet wird - welches aber wiederum gehäuft Verbindungen mit dem überschüssigen Zucker bei einem erhöhten Blutzuckerwert eingeht und daher nicht mehr ausreichend vorhanden ist, quillt regelrecht auf und kann der Aufgabe eines Filters nicht mehr nachgehen. So gelangen größere Moleküle, wie beispielsweise Albumin, in den Urin.

Nach und nach baut die Niere so ab und letzendlich bleibt nach der medikamentösen Therapie nur die regelmäßige Dialyse, bei der das Blut künstlich von außen ,,gewaschen” wird.
Sie sollten sich also öfter einer Albumin-Urin-Untersuchung unterziehen, um zu testen, inwiefern Ihre Niere betroffen ist. Wenn das der Fall sein sollte, sollten Sie Ihre Ernährung auf eiweißarm umstellen und sich Medikamente verschreiben lassen.

Ein anderes, diabetisch-typisches, Problem ist der permanente Bluthochdruck. Denn ein Diabetiker leidet viel eher darunter, als ein gesunder Mensch. Da helfen dann aber die ,,üblichen” Ratschläge: Treiben Sie regelmäßigen Sport, scheuen Sie die Bewegung nicht. Gesunde Ernährung Blutdruck messen © Pixelio/Knipsermannist wichtig, die zudem noch ohne viel Salz auskommt. Ein Glas Rotwein pro Abend in etwa beugt der Gefäßverschleißung vor, aber diesen ,,Tipp” sollten Sie lieber noch einmal mit Ihrem Azrt besprechen. Ich möchte hier ja niemanden zum Trinken animieren ;-) .
Und das allerwichtigste: Gewöhnen Sie sich das Rauchen ab! Ich weiß, alles leichter gesagt, als getan - aber es ist ja auch noch kein Meister vom Himmel gefallen. Gehen Sie´s langsam an, Schritt für Schritt, und sehen Sie das Ganze als spannende Herausforderung, um sich zu motivieren!


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Begleiterkrankungen der Diabetes

Autor: Doris
abgelegt in: Allgemein

Mit einem gut eingestellten Zucker kann man auch als Diabetiker alt werden, aber wenn man jahrelang eine optimale Einstellung des Zuckers vernachlässigt, bleiben Folgeschäden nicht aus.

Dazu gehören zunächst die Schäden an den kleinen Blutgefäßen, Mikroangiopathie genannt. Hier lagern sich verzuckerte Eiweiße in den Gefäßwänden ab und stören die Durchblutung. Dadurch können Wunden schlecht heilen, aber vor allem wirkt sich die „Verzuckerung der Gefäße“ bei Nieren und Augen aus.

Die Nierenschädigung als Folge der Diabetes nennt man Nephropathie. Die Veränderungen in den Nieren führen letztendlich zu einem Nierenversagen, da die zurückgehaltenen Stoffe den Körper allmählich vergiften. Schon 3 Jahre nach der Diagnose Diabetes kann man Veränderungen an den Nieren feststellen. Auch in den Augen werden mit der Zeit die kleinen Blutgefäße brüchig und bluten in die Netzhaut hinein. Das hat schlimme Folgen: nicht nur, dass das Sehvermögen geschwächt wird, unbehandelt kann die Gefäßveränderung zu Blindheit führen.

Gerade bei älteren Diabetikern, die ohnehin mehr Risikofaktoren in sich tragen, macht sich eine Fettablagerung auf der Innenhaut der großen Blutgefäßen auf gefährliche Weise bemerkbar.

Besonders tragisch wirkt sich eine Kombination von Herzkranzgefäßverengung und Nervenschäden aus: denn Diabetiker spüren in diesem Fall die Warnzeichen ihres Körpers nicht mehr richtig. Immerhin sterben 80% der Diabetiker an einer Herz-Kreislauf- Erkrankung. Bekannt ist die Durchblutungsstörung der Beine, doch gerade auf Schäden der Nerven wie Kribbeln in den Beinen oder brennende Fußsohlen, sollte ein Diabetiker achten, denn sie können behandelt werden.


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Schäden durch Diabetes

Autor: Claudia
abgelegt in: Allgemein, Diabetes mellitus

Diabetes mellitus ist eine ernstzunehmende chronische Erkrankung des gesamten Organismus. Dies wird schon allein dadurch klar, wenn man sich die Eigenheiten dieser Krankheit anschaut. Das Grundproblem bei Diabetes mellitus ist, dass der Blutzuckerspiegel dauerhaft erhöht ist, also zu viele Glukosemoleküle im Blut sind. Die Ursache dafür ist eine Minderfunktion der Bauchspeicheldrüse, wo das Insulin im Körper produziert wird. Insulin ist notwendig um die Glukosemoleküle im Blut abzubauen, also den Blutzuckerspiegel zu senken.

An die überschüssigen, umher schwimmenden Glukosemoleküle ist der Körper jedoch nicht gewöhnt. Es ist wie, als wenn man durch saubere Wasserrohre jahrelang dreckiges Schmutzwasser laufen lassen würde. Was würde passieren? Die Rohre setzen sich zu. Und genau diese Reaktion läuft auch im menschlichen Körper ab. Im Laufe der Jahre, die man diese chronische Erkrankung Diabetes mellitus hat, werden schleichend alle Organe durch die Glukosemolekühle beschädigt. Der Beginn ist schleichend. Mit der Zeit setzen sich langsam die Blutgefäße zu und es drohen langsam mitunter tödliche Erkrankungen wie Herzinfarkt, Schlaganfall, Erblindung, Nierenversagen sowie Durchblutungsstörungen der arme und Beine. Die Organe des Körpers werden durch die mit Glukosemolekülen zugesetzten Blutgefäße immer schlechter mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt.

Über diesen Kreislauf der Zerstörung sorgt Diabetes mellitus dafür, dass sich die Lebenszeit eines an Diabetes erkrankten Menschen um durchschnittlich 15 Jahre verringert. Nur eine zusätzliche Versorgung mit Insulin kann die Folgen dieser chronischen Erkrankung mindern und so die Lebensqualität bei Diabetes verbessern.

Doch Diabetes mellitus wird häufig nicht entdeckt. Oft laufen die eigentlich erkrankten Menschen viele Jahre mit erhöhten Blutzuckerwerten durchs Leben, bis bei einer Routineuntersuchung dann Diabetes festgestellt wird. Umso wichtiger ist es, regelmäßig zum Arzt zu gehen und den kleinen Piecks beim Blutabnehmen zu akzeptieren und Diabetes-Prävention zu betreiben.


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