Kinder und Diabetes ist und bleibt ein schwieriges Thema. Familienfreundlich ist unsere Autoimmunerkrankung sicherlich nicht und unter jugendlichem Spaß verstehen wir alle auch etwas anderes.
Was die Krankheit für Kinder so unerträglich macht, ist die Tatsache, dass das Insulin auf diese unangenehme Art und Weise verabreicht werden muss. Nämlich in Pen-, Pumpen- oder sogar noch in der Spritzenform. Das bedeutet immer einen unliebsamen ,,Pieks” am Körper und das mehrmals am Tag. weiterlesen »
Nicht nur das Essen hat Einfluss auf unseren Blutzuckerwert. Auch alltägliche Kleinigkeiten können ihn zum Schwanken und Ausreißen bringen.
Letztens habe ich ja schon darüber berichtet, dass Stress für einen guten Blutzuckerwert nicht sonderlich förderlich ist. Jetzt wurde heraus gefunden, dass ein solides, angenehmes Familienklima den Blutzucker positiv beeinflusst. Besonders für Kinder und Jugendlich sei ein stressfreies Zuhause wichtig, da die Pupertät zusäzliche Blutzucker-Schwankungen verursacht. weiterlesen »
Weil Diabetes uns mittlerweile alle angeht! - Weltdiabetestag
Diabetes ist schon lange keine gesellschaftliche Randfigurenkrankheit mehr. Immer mehr rückt sie in den Blickpunkt der Aufmerksamkeit und immer mehr Menschen erleiden die Zuckerkrankheit.
Die Krankheit breitet sich derart schnell aus, dass oft auch zynisch der Begriff: ,,globale Epidemie” gebraucht wird, denn häufig verbreitet der Diabetes Typ 2 sich sehr viel rascher, als der Typ 1 Diabetes.
Der Weltdiabetestag findet am 14. November in Berlin statt, Eintritt ist frei. Und wie ich schon einmal erzählte, stehen hier besonders die Kinder und Jugendlichen im Vordergrund. Es soll aufgeklärt, gespielt und geschaut werden. Theaterstücke sind geplant, Vorträge und der generelle Umgang mit Diabetes und Kindern.
Auch soll diskutiert werden. Über die Frage, ob die Gesellschaft Schuld an der Verbreitung ist. Ich persönlich würde ja gerne der Gesellschaft die alleinige Schuld in die Schuhe schieben, aber tatsächlich verbreitet sich ja auch der Typ 1 und den kann man sehr oft leider nicht beeinflussen. Den hat man geerbt oder er resultiert aus einer anderen Erkrankung.
Auf jeden Fall ist der Weltdiabetestag eine super Sache, die man sich, wenn möglich, nicht entgehen lassen sollte!
Ich habe ja schon des Öfteren über Kinder und Jugendliche geschrieben, aber natürlich verkompliziert die Pupertät auch die Krankheit Diabetes noch einmal.
Diagnose Diabetes in der Pupertät. Das ist erst einmal ein totaler Schock, ganz klar, aber besonders die Pupertät wirft zusätzliche Probleme auf. Denn der Blutzucker spielt ohnehin während dieser Jahre verrückt. Aufgrund der Hormonausschüttung im Körper des Jugendlichen, variiert auch der Blutzucker. An manchen Tagen schießt er ohne ersichtlichen Grund in die Höhe und trotz Insulin-Korrektur bleibt er, wie er ist.
Das frustet. Und nicht wenige Kiddies fangen an, zu trotzen und testen eben erst einmal gar nicht mehr. weiterlesen »
Keine Frage - Diabetes ist ein vielschichtiges, großes Thema, zu dem man allerhand wissen muss, um einer guten Therapie wirklich gerecht werden zu können.
Man wächst an seinen Herausforderungen. So auch Eltern, deren Kinder an Diabetes erkranken. Was anfangs wie eine unüberwindbare Hürde scheint, wird nach und nach ein Teil des Alltags und auch, wenn viele Ängste bleiben, so verschwindet doch oftmals die Unsicherheit. weiterlesen »
Erschreckende Bilanz: Es ist nicht einfach nur so, dass die Anzahl der Erkrankungen von Kindern an Diabetes Typ 1 immer häufiger auftreten, sondern sich auch in den kommenden fünfzehn Jahren verdoppeln werden!
In einem meiner älteren Beiträgen sprach ich ja schon von der Theorie der ,,globalen Epidemie”, die die Krankheit Diabetes mittlerweile in den letzten Jahren gezeichnet hat. Die Neuerkrankungen wachsen explosionsartig in die Höhe, auch Kinder sind jetzt von dieser Problematik stark betroffen. Denn es werden nicht einfach nur immer mehr kleine Diabetiker, sondern sie werden auch immer jünger. Und damit nimmt auch die Tendenz für Folgeerkrankungen, wie Sehverlust oder Nierenversagen, zu. Keine besonders rosigen Aussichten. weiterlesen »
Ein informativer Schlüsselanhänger kann manchmal sogar Leben retten!
Wenn ein Kind zu einem Diabetiker wird, haben Eltern oftmals Angst, dem Kind seine Selbstständigkeit zuzugestehen. Die Befürchtung, dass der Sprössling die Krankheit noch nicht richtig einschätzen kann, dazu kindliche Naivität und die Einstellung ,,freundliche Nichtbeachtung der Diagnose” vermitteln zu Recht den Eindruck, dass man auf den Knirps aufpassen muss. Logisch.
Daher gibt es jetzt einen Schlüsselanhänger aus Plastik, der im Falle eines Notfalls dem Retter sagt, dass der Stöpsel ein kleiner Diabetiker ist, der vielleicht einfach ,,nur” unterzuckert ist. So können die Helfer sofort die richtigen Maßnahmen ergreifen und dem Kleinen geht es schneller wieder gut, als würde niemand wissen, warum er jetzt nun in Ohnmacht gefallen ist.
Auch für die Eltern ist es eine kleine Hilfe, da der Notfallausweis nicht einfach nur ein Aushängeschildchen für Diabetiker ist, sondern auch gleich präsentative, persönliche Informationen über die Erkrankung vermittelt. Natürlich finden Kinder es nicht so klasse, den Besonderen-Status öffentlich mit sich herum tragen zu müssen - jedoch ,,kaufen” sie sich mit dem Eingehen dieses Kompromiss´ vielleicht ein bisschen ihrer Freiheit zurück
. Ich auf jeden Fall finde den Schlüsselanhänger eine super Idee, da er im Notfall wirklich helfend für den Retter ist. Die meisten Rettungssanitäter kennen ihn auch schon und wissen Bescheid, wenn sie ihn sehen.
Diabetes ist nicht mehr nur noch eine Volkskrankheit - oft genug fällt mit dem Wort ,,Diabetes” nun auch der Begriff ,,globale Epidemie”.
Wenn die Diagnose Diabetes fällt - egal ob es nun Kind oder Eltern trifft - ist es erst einmal für die ganze Familie ein Schock und oftmals weiß man gar nicht, wie man mit dieser gesellschaftlichen Randfiguren-Krankheit umgehen soll. Diabetes - das haben doch immer nur die anderen. Diabetes - ein nebulöses Wort, schon mal gehört, ja, aber was ist das eigentlich? weiterlesen »
Kleine Diabetiker und Ferienzeit: Wie wäre es denn mal mit einem Ferienlager?
Wenn ich Ferienlager schon höre, rollen sich bei mir jegliche Fußnägel hoch. Ich musste mit elf immer für zwei Wochen mit einer katholischen Freizeit in die Pampa reisen, dort jeden Tag mit einem Priester singen, basteln und blöde Wanderungen unternehmen. Ich habe es natürlich gehasst. weiterlesen »
17 500 Euro ist der Firma Bayer der sogenannte ,,Fine-Star” Preis wert, den sie für ein neues Konzept, welches Kindern und Jugendlichen mit Diabetes hilft, ausschreiben.
Der Wettbewerb zielt genau auf die Kinder-Diabetologie, denn es wird stetig nach neuen Wegen gesucht, wie man Kindern und Jugendlichen dabei helfen kann, ihr Leben auch mit Diabetes so normal wie nur möglich zu gestalten. weiterlesen »