Der Schweinegrippe-Impfstoff soll in den nächsten Wochen in Europa verfügbar sein. Kritiker bemängeln, dass er nicht ausreichend getestet wurde. Stellen Diabetiker eine besondere Risikogruppe dar und sollten sich impfen lassen?
Sie ist in aller Munde, fast kein Tag vergeht, an dem nicht ein neuer Verdachtsfall in den Medien auftaucht: Die Rede ist von der Schweinegrippe. Die tückische Krankheit lässt sich von den Symptomen erstmal nicht von der normalen Grippe unterscheiden, ist aber deutlich gefährlicher. Zwar verläuft die Grippevariante, die in Europa um sich greift, weitaus milder als zum Beispiel in Asien, es sind jedoch auch hier bereits 150 Menschen an den Folgen gestorben, wie die WHO berichtete. weiterlesen »
Die Tage werden länger und ungemütlicher. Grippe, Erkältungen und Lungenentzündungen sind nervende Begleiterscheinungen des kalten Winters, vor denen es sich zu schützen gilt!
Der Regen peitscht einem auf dem Weg zur Arbeit ins Gesicht, der Wind pustet die Mütze davon und der vorbei rollende Bus verpasst einem die morgendliche Pfützen-Dusche. Mit dem linken Fuß aufgestanden? Von wegen. Leider Alltag, denn der Herbst hat sich in Deutschland heimisch eingerichtet und kündigt mit langem Atem den Winter an. Puuuh, jetzt kann man sich wirklich nichts mehr vormachen, der Wintermantel gehört nicht mehr länger in den Schrank verbannt
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Das klingt fast zu schön, um wahr zu sein: Versuche, in denen Propanden gegen den Diabetes Typ 1 geimpft wurden, waren schon von Erfolg gekrönt.
Anhand von permanenter Quälerei von Mäusen haben Forscher heraus gefunden, dass es möglich ist, per Impfung den Diabetes Typ 1 erfolgreich zu therapieren: Es wurden einfach die Struktueren injiziert, die das Immunsystem bei dieser Erkrankung zerstört.
Somit wurde endgültig bewiesen, dass sogenannte Autoimmunerkrankungen auf diese Weise heilbar sind!
Dr. Olaf Rötzschke und Dr. Kirsten Falk ließen ihre Entdeckerwut an den Nagetieren aus und stießen dabei auf die Erkenntnis, dass es möglich ist, das irritierte Immunsystem, welches den eigenen Körper angreift, aufzuhalten. Bei der Impfung werden dann sogenannte Suppressorzellen aktiviert, die die T-Zellen, die körpereigenes Gewebe attaktieren, unterdrücken, jedoch - und das ist der wahre Fortschritt - bleiben ausgerechnet die T-Zellen, die für die Bekriegung von Viren oder Bakterien zuständig sind, völlig unbeeindruckt von der ganzen Geschichte. Letzendlich ist das verwirrte Immunsystem wieder in der Lage, zu unterscheiden, was gut für den Körper ist - und was auf den Sondermüll gehört.
Was soll ich dazu noch sagen? Ich bin bald arbeitslos!
Na gut, Scherz beiseite - ich finde, das ist eine wirklich bahnbrechende Entdeckung, zu der es gar nichts weiter zu sagen gibt, außer: Weiter so Jungs!
Die Bekämpfung des Diabetes Typ 1 mit Hilfe einer Impfung wird immer wahrscheinlicher. Der Diabetes Typ 1 gehört zu den Autoimmunkrankheiten, bei dem das Immunsystem nicht mehr zwischen „fremd“ und „eigen“ unterscheiden kann, somit greift es körpereigene Strukturen an.
Bei Diabetes Typ 1, einer schweren Stoffwechselkrankheit, greifen sogenannte T-Zellen des Immunsystems die Bauchspeicheldrüse an, welche für die Produktion des lebenswichtigen Insulins zuständig ist. In den meisten Fällen erkranken die Betroffenen schon früh in ihrer Kindheit und müssen sich lebenslang mit Insulin spritzen.
Ärzte vom Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC) Berlin-Buch haben es nun möglich gemacht, die fehlegeleiteten T-Zellen zu hemmen. Mittels modifizierter Strukturen, die das Immunsystem aktivieren, wurde ein Schutzmechanismus entwickelt. Der schützende Effekt beruht auf der Aktivierung von Suppressorzellen des Immunsystems. Jene Suppressorzellen hemmen aber ausschließlich nur jene T-Zellen, die das Bauchspeicheldrüsengewebe angreifen. Andere T-Zellen, die gegen Viren und Bakterien vorgehen, bleiben jedoch unbehelligt und können den Körper weiterhin vor Angriffen von Außen schützen.
Bisher wurde dies nur erfolgreich bei Mäusen getestet, aber der Weg zur Behandlung des Diabetes Typ 1 scheint geebnet. Auch andere Autoimmunkrankheiten könnten mit dieser Methode behandelt und geheilt werden.