Die Frage, ob Diabetiker Probleme mit Kontaktlinsen haben können ist gar nicht so untypisch. Bekanntermaßen wirkt sich der Blutzuckerwert auf die Sehleistung aus. Wer also hier massiven Schwankungen – seien sie auch nur zeitweise – ausgesetzt ist, dem ist sogar eher zu Kontaktlinsen zu raten, denn diese können bei Bedarf problemlos ausgewechselt werden.
Der große Vorteil von Kontaktlinsen liegt hier eindeutig in der praktikablen Lösung, denn man kann sie bequem und unauffällig in kleinen Schalen transportieren und wenn nötig in wenigen Momenten austauschen. Der Aufwand ist hierbei relativ gesehen gering und preislich auch tragbar, denn Kontaktlinsen gibt es auch als sogenannte Tageslinsen, welche sicherlich eine gute Alternative zur Brille darstellen.
Eine Brille ist zumeist eine teure Anschaffung und wenn man zudem entsprechenden Schwankungen in der Sehleistung ausgesetzt ist, müsste man Vorkehrungen treffen und mehrere Brillen bei sich tragen. Ein weiterer Vorteil von Kontaktlinsen liegt in der modernen Forschung versteckt. Das Ziel geht dahin über die Kontaktlinsen den Blutzuckerwert zu messen – über einen Lichttest, der die Linsen farblich verändert und so angibt wie hoch der Wert ist. Im weiteren Schritt ist die Forschung bestrebt den Blutzuckerwert über Kontaktlinsen auszugleichen. Wie dies genau erfolgen soll ist jedoch noch im Test-Stadium und es gibt hierzu keine näheren Angaben.
Nachdem die Welt sich über Dolly, dem Schaf, fürchterlich mokiert hat, ist ein großes Thema zu grauem Alltagsbrei geworden: die gefürchtete Gentechnologie.
Was hat die Welt diskutiert, wild mit den Händen gefuchtelt und ihre Stirn in tiefe Falten gekraust. Genmanipuliertes Essen? Geklonte Tiere? Romane, in denen von menschlichen Klonen die Rede war, landeten auf dem Bestsellertisch. Die Nachrichten waren voll von Horrormeldungen.
Bis das ganze Thema zähneknirrschend akzeptiert wurde. Bis man es hingenommen hat, anstatt zu reden. weiterlesen »
,,Jugend denkt Zukunft” hieß der Wettbewerb, unter dem Schulklassen sich interessante Konzepte für die Zukunft Deutschlands ausdenken sollten.
Über dreihundert Zukunftsideen kamen hierbei raus, die besten drei wurden mit 5000 Euro prämiert. Die Ideen gingen von bizarr bis wirklich gut: Beispielsweise entwickelte eine Klasse das Konzept eines Daten-Chips, den Schüler anstelle eines Schulranzen mit in die Schule nehmen.
Oder eine Idee, wie Menschen mit Nierenversagen keine Blutwäsche mehr über sich ergehen lassen müssen. weiterlesen »
Kaum zu fassen, wie schnell die Zeit vergeht! War eben noch Sommer, ist jetzt schon Winter und beinahe Weihnachten. Und was bedeutet Weihnachten? Genau. Schlemmen. Besonders würziges Weihnachtsgebäck.
Und was gehört zu wirklich leckerem Weihnachtsgebäck dazu? Ein ganz bestimmtes Gewürz. Zimt nämlich. Und hierbei müssten eigentlich einigen Diabetikern das Herz höher schlagen, denn lange Zeit hieß es, das Zimt den Blutzuckerwert positiv beeinflusst.
Eine regelrechte Hysterie flutete damals die Regale, in denen einige Präperate einschlägig für Verträglichkeit warben. weiterlesen »
Bisher sind wir ja davon ausgegangen, dass Diabetes Typ 2 aufgrund von erhöhtem Gewicht entsteht. Mittlerweile sind sich Forscher da gar nicht mehr so schlüssig, da sie einen neuen ,,Risiko-Marker” entdeckt haben.
Diabetes Typ 2, umgangssprachlich früher auch ,,Altersdiabetes” genannt, entsteht oft aufgrund von Fettleibigkeit, der Adipositas. Dabei meint dieser Typ die Insulin-Unempfindlichkeit, währenddessen beim Typ 1 die Einstellung der Insulin-Produktion Ursache der Krankheit ist.
Und jetzt fanden Forscher heraus, dass es ein Protein gibt, welches diese Unempfindlichkeit auslösen kann.
Fetuin-A ist ein Protein bzw. Eiweiß, welches in der Leber produziert und von dort aus ins Blut abgegeben wird. Erhöhte Fetuin-A-Werte verhindern wohl die Insulinempfindlichkeit und bedeuten tiefergehend erhöhte Leberfettwerte.
Das Protein war schon allgemeinhin bekannt, Tierversuche (argh!) brachten dieselben Ergebnisse.
Bei diesem Eiweiß ist von ,,Vorteil”, dass er, unabhängig von anderen Faktoren wie Gewicht, Ernährung, Aussehen, Alter und Geschlecht, eine Möglichkeit beinhaltet, einem Menschen ein Diabetesrisiko zu ,,unterstellen”.
So müssen Typ 2 Diabetiker nicht mehr abwarten und Däumchen drehen, bis die Krankheit ihre ganze Wirkungskraft entfaltet und die Diagnose vielleicht erst aufgrund von Folgeerkrankungen gestellt werden kann, sondern sie können schon vorher präventive Maßnahmen ergreifen.
Also wieder mal ein kleiner medizinischer Meilenstein geschafft
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Kinder und Diabetes ist und bleibt ein schwieriges Thema. Familienfreundlich ist unsere Autoimmunerkrankung sicherlich nicht und unter jugendlichem Spaß verstehen wir alle auch etwas anderes.
Was die Krankheit für Kinder so unerträglich macht, ist die Tatsache, dass das Insulin auf diese unangenehme Art und Weise verabreicht werden muss. Nämlich in Pen-, Pumpen- oder sogar noch in der Spritzenform. Das bedeutet immer einen unliebsamen ,,Pieks” am Körper und das mehrmals am Tag. weiterlesen »
Sonne macht lustig! Kennen Sie den schönen Spruch, dass man nur eine Minute in einen strahlend blauen Himmel sehen muss, um gute Laune zu bekommen? Ein Wunder ist das nicht. Sonnentrahlen sorgen nämlich nicht nur für gute Durchblutung und einen zart braunen Hautton, sondern auch für die Produktion des D-Vitamins.
Jetzt haben wir wirklich eine handfeste Argumentation, wenn es um die berühmte Winter-Depression geht. Denn die ist tatsächlich nicht eingebildet, sondern entspringt eines Vitamin-Mangels. Genau genommen dem Vitamin D, welches der menschliche Körper nur bilden kann, wenn die Sonne scheint. weiterlesen »
Diabetes kennen mittlerweile alle. Auch, dass es zwei verschiedene Typen dieser Erkrankungen gibt. Zumindest wissen es bedingt fast alle. Dass es aber auch noch einen dritten Typ gibt, da schnellen dann die erstaunten Augenbrauen doch mal nach oben, um mit fragenden Blicken um sich zu werfen.
Maturity-onset diabetes in the young. So nennt sich der Zungenbrecher in voller Länge. Kurzform Mody Diabetes, der früher dem Diabetes Typ 2 zugeordnet wurde, mittlerweile aber eine Sonderform darstellt. Denn genau wie bei einem Typ 2 Diabetiker muss ein Mody Diabetiker nicht mit Insulinzufuhr behandelt werden. weiterlesen »
Früher war Diabetes noch ein Todesurteil, später eine Schwerbehinderung - heute lebt der Diabetiker beinahe schon wieder völlig normal und beinahe unbemerkt ,,unter uns”.
Früher galt Diabetes als Schwerstbehinderung und ernorme Einschränkung des Alltags, was die besondere Fürsorge und Aufmerksamkeit seiner Artgenossen notwendigerweise zwingend einforderte. Auch war die Selbst- und Eigenständigkeit des Diabetikers früher nicht so gewährleistet wie heute. Ärzte äußerten ihre Bedenken zu oft und ließen die ,,Leine” nie ,,locker”, da sie es ihren Patienten schlichtweg nicht zutrauten.
Und auch beruflich hatten die Betroffenen einiges zu erdulden: Arbeitgeber sahen in ihnen schon lebende Untote, viele Berufe wurden den Diabetikern nicht mehr zugetraut und -gestanden.
Heute sieht das schon anders aus. Diabetiker gestalten ihren Alltag oftmals komplett alleine, haben anfänglich eine Schulung, in denen sie alles wissenswerte lernen, die zu ihnen passende Therapieform wählen (beispielsweise Insulinspritzen oder Insulinpumpen) und gut eingestellt wieder nach Hause fahren. Die Diabetologen gestehen ihnen ihre Freiheit und Eigenständigkeit durchaus zu und im Gegensatz zu früher sind Folgeerkrankungen kein gängies ,,Muss” mehr, ebenso wenig das Vorurteil, dass Diabetiker früher als andere sterben.
Und auch beruflich hat sich einiges getan. Mittlerweile muss der Patient seine Krankheit nicht mehr angeben - lediglich die Frage nach dem Behinderungsgrad muss er wahrheitsgemäß beantworten. Auch gibt es immer häufiger beamtete Diabetiker und auch viele andere verantwortungsvolle Aufgaben werden ihnen wieder übertragen. Von vielen prominenten Diabetikern weiß die breite Öffentlichkeit nicht einmal, welcher Krankheit diese unterliegen.
Eine positive Entwicklung also für den Diabetes. Trotzdem haben viele auch weiterhin Vorurteile, glauben an überholte Halbwahrheiten und daran, dass ein Diabetiker kaum ein normales Leben führen kann. Dabei leben diese oftmals sehr viel vollwertiger und gesünder als ein Nicht-Diabetiker, da er einfach gezwungen ist, auf seine Ernährung und sein Körpergefühl zu achten. Vom Todesurteil bis hin zum normalen Leben bis ins hohe Alter - das ist eine Leistung, die ich in diesem Beitrag nur einmal zu gewürdigt wissen wollte
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Das Insulin zum ,,Einatmen” ist hingegen der Theorie aller Wahrscheinlichkeit nach nicht krebserregend.
Aufgrund der Tatsache, dass einige Patienten an Lungenkrebs erkrankten, geriet dieses Medikament in die Schusslinie der Spezialisten und auch für die Diabetiker selbst. weiterlesen »