Das Deutsche Zentrum für Diabetes veröffentlichte kürzlich die Ergebnisse einer interessanten neuen Studie. Man geht davon aus, dass Passivraucher ein ungefähr doppelt so hohes Risiko haben an Diabetes Typ2 zu erkranken.
Passivrauchen führt zu Diabetes – Die Studie
Das Passivrauchen unangenehm und die Liste gesundheitlicher Vorteile nicht sonderlich viele Punkte zählt ist uns allen, ob Raucher oder Nichtraucher, schon lange bewusst. Mediziner fanden nun heraus, dass Passivrauchen das Risiko an Diabetes Typ2 um ein vielfaches ansteigen lässt. Diese Erkenntnis basiert auf den Ergebnissen einer Forschungsreihe des Deutschen Diabetes Zentrum weiterlesen »
US-amerikanischen Forschern ist ein entscheidender Durchbruch zum Einsatz einer künstlichen Bauchspeicheldrüse (Pankreas) bei Diabetikern gelungen. Das Team um Firas El-Khatib von der Boston University hat das Wunder vollbracht und den Blutzuckerspiegel von elf Diabetikern des Typ 1 über mehr als 24 Stunden im Normalbereich gehalten.

Diabetes Typ 1 ist eine chronische Zuckererkrankung, die seltener auftritt als Diabetes Typ 2. Bei Diabetikern, bei denen Typ 1 diagnostiziert wurde, produziert die Bauchspeicheldrüse keinerlei Insulin mehr, so dass dem Körper mittels einer Injektion täglich ausreichend Insulin verabreicht werden muss. weiterlesen »
Eine der größten Diabetes-Studien, an der mehr als 300 Forschungseinrichtungen teilgenommen hatten, kam nun zu einem erstaunlichen neuen Ergebnis. Mit Hilfe der Dresdener Uniklinik identifizierte man fünf neue Gene, die Diabetes Typ 2 begünstigen sollen.
Gleich fünf neue Diabetes Gene haben Forscher einer international breit angelegten Studie identifizieren können. Unter den 300 Forschungsstätten war auch die Uniklinik in Dresden, wo sich über 6000 Betroffene mit Diabetes Typ 2 an der Forschungsmaßnahme beteiligten und die Arbeit durch ihren Einsatz unterstützten. weiterlesen »
Rauchen kann bei Diabetiker die ohnehin schon angegriffenen Gefäßwände weiter belasten, weswegen Menschen mit Diabetes eigentlich immer dazu geraten wird die Sucht nach dem blauen Dunst dran zu geben.
Doch leider birgt der Nikotin Entzug weitere Komplikationen, mit denen man erst umzugehen lernen muss, wenn man seinen Gesundheitszustand als Diabetiker nicht noch verschlechtern möchte.
Dass durch das Rauchstopp tatsächlich Diabetes gefördert werden kann, fanden Wissenschaftler der Uni Dresden heraus. Der Grund: Ehemalige Raucher suchen sich häufig einen Ersatz für den Glimmstengel und greifen dabei nicht selten zu Süßigkeiten. Außerdem hebt Zucker kurzfristig die Laune und die Geschmacksknospen, die durch das Rauchen beeinträchtigt wurden, erwachen regelrecht zu neuem Leben. Ein Gewichtsanstieg von bis zu 5 Kilo in den ersten Monaten nach dem Rauchstopp ist nicht ungewöhnlich.
Doch wer schon Übergewicht hat, steigert dadurch das Risiko an Diabetes zu erkranken naütrlich erheblich. Menschen, die eh schon unter Eernährung bedingter Zuckerkrankheit leiden, sollten ebenfalls lieber nicht zunehmen, um den Kreislauf nicht weiter zu belasten. weiterlesen »
Wenn bei stark übergewichtigen Menschen weder Sport noch Radikaldiäten den Zeiger auf der Wage in Bewegung setzen, dann ist die letzte Hoffnung ein Magen OP, um die gesundheitlichen Folgen in Grenzen zu halten. Forschern haben nun beobachtet, dass dadurch auch Diabetes Typ 2 komplett geheilt werden konnte.
Durch eine Magen OP, dem Magenband oder Magenbypass, soll eigentlich bloß übergewichtigen Menschen beim Abnehmen geholfen werden. Dabei wird der Magen verkleinert und ein Abschnitt des Dünndarms umgangen. Durch das so minimierte Fassungsvermögen und die verringerte Darmaktivität können die Patienten weniger essen und nehmen ab.
Dass eine Gewichtsreduktion bei Adipositas nicht nur Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorbeugt, sondern auch gegen den hauptsächlich durch falsche Ernährung ausgelösten Diabetes Typ 2 Erfolge erzielt, ist kein Geheimnis. Doch die Ergebnisse erstaunten die Mediziner. Bei 90% der operierten Patienten verschwand die Diabetes Erkrankung komplett, manchmal sogar schon nach einer Woche.
Den Grund vermuten Ärzte aber nicht nur in der Gewichtsreduktion. Eher zufällig fand man heraus, dass durch den Eingriff auch Diabetes begünstigende Substanzen und der Hormonhaushalt verändert werden, so kann man sich die schnellen Erfolge erklären. weiterlesen »
Die Frage, ob Diabetiker Probleme mit Kontaktlinsen haben können ist gar nicht so untypisch. Bekanntermaßen wirkt sich der Blutzuckerwert auf die Sehleistung aus. Wer also hier massiven Schwankungen – seien sie auch nur zeitweise – ausgesetzt ist, dem ist sogar eher zu Kontaktlinsen zu raten, denn diese können bei Bedarf problemlos ausgewechselt werden.
Der große Vorteil von Kontaktlinsen liegt hier eindeutig in der praktikablen Lösung, denn man kann sie bequem und unauffällig in kleinen Schalen transportieren und wenn nötig in wenigen Momenten austauschen. Der Aufwand ist hierbei relativ gesehen gering und preislich auch tragbar, denn Kontaktlinsen gibt es auch als sogenannte Tageslinsen, welche sicherlich eine gute Alternative zur Brille darstellen.
Eine Brille ist zumeist eine teure Anschaffung und wenn man zudem entsprechenden Schwankungen in der Sehleistung ausgesetzt ist, müsste man Vorkehrungen treffen und mehrere Brillen bei sich tragen. Ein weiterer Vorteil von Kontaktlinsen liegt in der modernen Forschung versteckt. Das Ziel geht dahin über die Kontaktlinsen den Blutzuckerwert zu messen – über einen Lichttest, der die Linsen farblich verändert und so angibt wie hoch der Wert ist. Im weiteren Schritt ist die Forschung bestrebt den Blutzuckerwert über Kontaktlinsen auszugleichen. Wie dies genau erfolgen soll ist jedoch noch im Test-Stadium und es gibt hierzu keine näheren Angaben.
Nachdem die Welt sich über Dolly, dem Schaf, fürchterlich mokiert hat, ist ein großes Thema zu grauem Alltagsbrei geworden: die gefürchtete Gentechnologie.
Was hat die Welt diskutiert, wild mit den Händen gefuchtelt und ihre Stirn in tiefe Falten gekraust. Genmanipuliertes Essen? Geklonte Tiere? Romane, in denen von menschlichen Klonen die Rede war, landeten auf dem Bestsellertisch. Die Nachrichten waren voll von Horrormeldungen.
Bis das ganze Thema zähneknirrschend akzeptiert wurde. Bis man es hingenommen hat, anstatt zu reden. weiterlesen »
,,Jugend denkt Zukunft” hieß der Wettbewerb, unter dem Schulklassen sich interessante Konzepte für die Zukunft Deutschlands ausdenken sollten.
Über dreihundert Zukunftsideen kamen hierbei raus, die besten drei wurden mit 5000 Euro prämiert. Die Ideen gingen von bizarr bis wirklich gut: Beispielsweise entwickelte eine Klasse das Konzept eines Daten-Chips, den Schüler anstelle eines Schulranzen mit in die Schule nehmen.
Oder eine Idee, wie Menschen mit Nierenversagen keine Blutwäsche mehr über sich ergehen lassen müssen. weiterlesen »
Kaum zu fassen, wie schnell die Zeit vergeht! War eben noch Sommer, ist jetzt schon Winter und beinahe Weihnachten. Und was bedeutet Weihnachten? Genau. Schlemmen. Besonders würziges Weihnachtsgebäck.
Und was gehört zu wirklich leckerem Weihnachtsgebäck dazu? Ein ganz bestimmtes Gewürz. Zimt nämlich. Und hierbei müssten eigentlich einigen Diabetikern das Herz höher schlagen, denn lange Zeit hieß es, das Zimt den Blutzuckerwert positiv beeinflusst.
Eine regelrechte Hysterie flutete damals die Regale, in denen einige Präperate einschlägig für Verträglichkeit warben. weiterlesen »
Bisher sind wir ja davon ausgegangen, dass Diabetes Typ 2 aufgrund von erhöhtem Gewicht entsteht. Mittlerweile sind sich Forscher da gar nicht mehr so schlüssig, da sie einen neuen ,,Risiko-Marker” entdeckt haben.
Diabetes Typ 2, umgangssprachlich früher auch ,,Altersdiabetes” genannt, entsteht oft aufgrund von Fettleibigkeit, der Adipositas. Dabei meint dieser Typ die Insulin-Unempfindlichkeit, währenddessen beim Typ 1 die Einstellung der Insulin-Produktion Ursache der Krankheit ist.
Und jetzt fanden Forscher heraus, dass es ein Protein gibt, welches diese Unempfindlichkeit auslösen kann.
Fetuin-A ist ein Protein bzw. Eiweiß, welches in der Leber produziert und von dort aus ins Blut abgegeben wird. Erhöhte Fetuin-A-Werte verhindern wohl die Insulinempfindlichkeit und bedeuten tiefergehend erhöhte Leberfettwerte.
Das Protein war schon allgemeinhin bekannt, Tierversuche (argh!) brachten dieselben Ergebnisse.
Bei diesem Eiweiß ist von ,,Vorteil”, dass er, unabhängig von anderen Faktoren wie Gewicht, Ernährung, Aussehen, Alter und Geschlecht, eine Möglichkeit beinhaltet, einem Menschen ein Diabetesrisiko zu ,,unterstellen”.
So müssen Typ 2 Diabetiker nicht mehr abwarten und Däumchen drehen, bis die Krankheit ihre ganze Wirkungskraft entfaltet und die Diagnose vielleicht erst aufgrund von Folgeerkrankungen gestellt werden kann, sondern sie können schon vorher präventive Maßnahmen ergreifen.
Also wieder mal ein kleiner medizinischer Meilenstein geschafft
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