Diabetesrisiko

Diabetes & Diabetesvorsorge
 


Jutta Schütz’ Buch ‘Plötzlich Diabetes’ ist ein Selbsthilfebuch für Erkrankte, aber auch Ärzte. Es ist wie ein Tagebuch aufgebaut und beschreibt die Höhen und Tiefen, die sie selbst innerhalb von drei Monaten durchlebt hat, bis sie schließlich aufgrund ihrer Ernährungsumstellung die Blutzuckerwerte wieder in den Griff bekommen hat.

Diabetes-Set Karin P.©Flickr

Ende Juli 2007 bekam Jutta Schütz die erschreckende Diagnose von Diabetes Zwei. Dieses Resultat versetzte sie in einen Schockzustand, zumal sie typische Symptome wie verstärkten Durst und häufiger Toilettengang nicht verspürte. Das einzige, was Jutta Schütz bereits seit längerem feststellte, war Abgespanntheit und ständig wechselnde Depressionen. weiterlesen »


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Diabetes ist eine Stoffwechselstörung, die durch erhöhte Werte des Blutzuckers (im nüchternen Zustand über 120 mg/dl) gekennzeichnet ist. Es werden hauptsächlich zwei Formen von Diabetes unterschieden.

Es wird davon ausgegangen, dass der sekundäre Diabetes durch andere Krankheiten verursacht wird wie z.B. Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse, Erkrankungen des Hormonsystems, Überfunktion der Schilddrüse, Phäochromozytom - Erhöhung des Adrenalinspiegels, Akromegalie (vermehrte Ausschüttung von Wachstums-hormonen), Einnahme von Arzneimitteln, Schwangerschaftsdiabetes, Infektionskrankheiten. Der Verlauf der Erkrankung kann durch passende Therapie positiv beeinflusst werden. Häufig sind die Ursachen des Typ II Diabetes mit einer ungesunden Ernährungsweise und Übergewicht verbunden.

Deswegen bringen eine Ernährungsumstellung und aktives Sportprogramm gute Ergebnisse. Wenn trotz gesunder Lebensweise die Blutzuckerwerte nicht sinken, dann ist eine Therapie mit oraler Antidiabetika die Lösung. Ein Teil dieser Arzneimittel (Acarbose) hemmt die Kohlenhydratresorption, somit entsteht nach dem Essen kein übermäßiger Anstieg des Blutzuckers. Die Blutzuckerwerte werden aber nur gering beeinflusst.

Der zweite Teil der oralen Antidiabetika (Biguanide, z.B. Metformin) verhindert die Resoption von Glucose aus der Nahrung und die Glukoneogenese und fördert die Glucoseaufnahme in die Muskelzellen.
Weitere Antidiabetika (Sulfonylharnstoffe) erhöhen die Insulinausschüttung. Voraussetzung dafür ist aber die erhaltene Funktionsfähigkeit der Insulin produzierenden B-Zellen.

Beim Typ I Diabetes liegt ein absoluter Insulinmangel vor. Die fehlenden Hormone der Bauchspeicheldrüse müssen lebenslang durch Injektionen ersetzt werden. Die Insulintherapie ist hier die wirksamste Methode.


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Eigentlich besitzt Cholesterin eine durchaus positive Wirkung für den Körper. Es ist ein wesentlicher Bestandteil zum Aufbau von Zellwänden oder bei der Produktion von Gallensäuren. Ein großer Teil des vom Körper benötigten Cholesterin produziert er selbst, so um die ein bis zwei Gramm täglich, allerdings wird die Nahrungsaufnahme von tierischen Fetten der Grenzwert für das vom Körper verträgliche Cholesterin überschritten.

Gerade bei Typ-2-Diabetiker kann die Kombination aus Diabetes und Cholesterin negative Folgen haben. Das gefäßschädigende LDL-Cholesterin und die Triglyzeride sind sehr stark überhöht und das HDL-Cholesterin, welches die positiven Eigenschaften für den Körper besitzt, liegt nur in geringen Umfang vor. Wird die Diabetes nur unzureichend behandelt, kommt es zu einer nachhaltigen Schädigung der Blutgefäße, die durch hohen Blutdruck noch weiter verstärkt wird. Da das Blut Cholesterin nicht abbauen oder auflösen kann, kommt es an verletzten stellen der Blutgefäße zu Ablagerungen, der Arteriosklerose.

Typ-2-Diabetiker muss daher verstärkt darauf achten, sich durch übermäßige Ernährung einen erhöhten Cholesterinwert zu verschaffen. Da hier generell eine höhere Produktion des negativen LDL-Cholesterin unterliegen Diabetiker verstärkt dem Arterioskleroserisiko. Dementsprechend sollte man unbedingt auf die Ernährung achten. Eine Möglichkeit zur Behandlung sind die sogenannten Statine, die den Cholesterinspiegel deutlich absenken können, verlassen sollte man sich darauf nicht.


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Diabetes Prävention

Autor: Claudia
abgelegt in: Allgemein, Diabetes mellitus

Es gibt verschiedene Möglichkeiten um sich nachhaltig vor der Entstehung der chronischen Erkrankung Diabetes zu schützen. Zwar kann man nichts für seine genetischen Anlagen, dass heißt, dass man sich schlecht vor Diabetes Typ I schützen kann, wohl aber kann man sich vor der Entstehung von Diabetes Typ II schützen.

Die Diabetes-Prävention setzt grundsätzlich dort an, wo auch eine gesunde Lebensweise und eine ausgewogene Ernährung ansetzen. Um der Entstehung von Diabetes Typ II vorzubeugen, sollte man möglichst viel Sport treiben. Dabei ist Sport definiert als eine konstante körperliche Betätigung, die wenigstens dreißig Minuten am Stück andauert. Dabei sind insbesondere Ausdauersportarten wie Jogging, Schwimmen, Rad fahren oder im Winter Auch Skilanglauf zu empfehlen. Das Ziel dieser körperlichen Tätigkeiten ist es, den Blutzuckerspiegel zu senken. Dies geschieht automatisch, wenn der Körper den Zucker verbraucht.

Ein weiterer Baustein der Diabetes-Prävention ist die kohlenhydratreduzierte Ernährung. Insgesamt bedeutet dies, dass eine ausgewogene Ernährung mit wenig Kohlenhydraten bzw. Einfachzuckern (z.B. Haushaltszucker) anzustreben ist. Viel Obst und Gemüse, ungesüßte Tees und Wasser sind die idealen Begleiter einer solchen kohlenhydratreduzierten Diät. Das Geheimnis dieser Ernährung ist es, dem Körper möglichst wenige Kohlenhydrate, also Polysacharide (Mehrfachzucker) zuzuführen, die für einen schnellen Anstieg des Blutzuckerspiegels verantwortlich sind. Genau das ist ja das Problem bei Diabetes mellitus, der Zuckerkrankheit. Auf Alkohol sollten Diabetiker übrigens auch weitgehend verzichten, da dieser sehr viel Zucker enthält und entsprechend sprunghaft den Blutzuckerspiegel ansteigen lässt.

Der dritte Baustein bei der Diabetes-Prävention ist ausreichend Schlaf. So wie Schlaf allgemein für Wohlbefinden sorgt, so kann die richtige Dosis Schlaf auch das Entstehen von Diabetes Typ II verhindern. Die richtige Dosis ist dabei immer individuell zu berechnen, liegt aber durchschnittlich bei acht Stunden Nachtschlaf.


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Diabetes Definition

Autor: Claudia
abgelegt in: Allgemein, Diabetes mellitus

Immer mehr Menschen erkranken an Diabetes. Aktuell gibt es in Deutschland sechs Millionen Menschen, die an Diabetes erkrankt sind. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) schätzt, dass die Zahl der Diabetes-Neuerkrankungen in den nächsten 25 Jahren um 40 Prozent steigen wird. Gefahr ist also im Verzug. Doch was ist eigentlich Diabetes? Auch Diabetes-Prävention ist möglich. Doch wie?

Diabetes ist eine chronische Erkrankung. Es gibt zwei Arten von Diabetes: Diabetes Typ I und Diabetes Typ II. Die Ursache für Diabetes Typ I ist ein Gendefekt und daher hat man diesen Typ Diabetes von der Geburt an. Diabetes Typ II entwickelt sich im Laufe der Lebenszeit und wird auch als Altersdiabetes bezeichnet.

Diabetes ist eine Störung im Glukosestoffwechsel. Im gesunden Körper steht ausreichend Insulin zur Verfügung um die über die Nahrung aufgenommene Glukose zu binden und aufzunehmen. Hat man eine Störung im Glukosestoffwechsel, dann steht entweder zu wenig oder gar kein Insulin zur Verfügung um den Blutzuckerspiegel herunterzudrücken. Genau in diesem Fall spricht man von Diabetes. In diesem Fall ist der Glukosegehalt im Blutkreislauf ständig erhöht, was zu Organschädigungen führt. Diabetes ist somit eine Erkrankung des gesamten Körpers und bedarf einer medikamentösen Behandlung. Um die frei umherschwimmenden Glukosemoleküle zu binden, muss der Diabetiker Insulin spritzen oder Insulin in Tablettenform einnehmen. Seit ein paar Jahren gibt es auch so genannte Insulinpumpen, die eine komfortablere Versorgung mit Insulin bieten.

Zusätzlich ist eine besondere Ernährung bei Diabetes notwendig um die Glukosezufuhr nicht unnötig zu vergrößern. Bei der Ernährung bei Diabetes ist es wichtig möglichst wenig Kohlenhydrate aufzunehmen. Der Konsum von Zucker, also Glukose in Reinform, sollte möglichst eingeschränkt werden.

Es gibt unterschiedliche Risikofaktoren für Diabetes an denen auch die Diabetes-Prävention ausgerichtet ist.


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