Diabetesrisiko

Diabetes & Diabetesvorsorge
 


Cholesterin regelt als Teil der menschlichen Zellmembran die Ein- und Ausschleusung von Signalstoffen. Es ist durch seine Beteiligung z.B. an der Herstellung von Gallensäuren und Hormonen lebenswichtig für den Körper, so ist jederzeit Cholesterin im Körper vorhanden. Der „Cholesterinspiegel“ bezeichnet dabei das Maß an Cholesterin, welches im Blut vorhanden ist.

Cholesterin © wikipedia

Dieser Anteil darf einen gewissen Durchschnitt nicht übersteigen, sonst spricht man von „erhöhtem“ Cholesterinspiegel. Wenn dieser stark erhöht ist, spricht man von primärer oder sekundärer Hypercholesterinämie. Das ist eine Krankheit, die schwerwiegende Risiken wie Herzinfarkt und Schlaganfall mit sich bringt.

An primärer Hypercholesterinämie leiden 30 %, an sekundärer 70 % aller Hypercholesterinämiefälle. Die primäre wird auch als familiäre Hypercholesterinämie bezeichnet, weil sie in der Regel vererbt wird. Die sekundäre tritt dagegen bei Menschen auf, die sich ungesund ernähren, oder – blöd, das in eine Kategorie schreiben zu müssen – bei Diabetikern.

Diese sind besonders gefährdet, ein zu hoher Cholesterinspiegel sollte deswegen nicht auf die leichte Schulter genommen werden. Dabei wird unterschieden zwischen „gutem“ und „schlechtem“ Cholesterin. Das ist natürlich nicht gerade wissenschaftlich, aber man merkt es sich einfach besser als LDL und HDL, oder? Hohe LDL-Werte sind dabei „schlecht“, hohe HDL-Werte dagegen „gut“.

Cholesterinfreie Margarine © flickr / colros

Als Therapie bieten sich zuerst Verhaltensänderungen in der Ernährung an, zum Beispiel das Fett reduzieren. Wenn das nicht hilft, gibt es aber auch medizinische Therapiemöglichkeiten, da am Besten vom Arzt beraten lassen.

Also – für Diabetespatienten gilt in erhöhtem Maße: Immer mal wieder den Cholesterinspiegel checken lassen. Das dauert nicht lange und man ist auf der sicheren Seite


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Fasten bei Diabetes

Autor: Doris
abgelegt in: Ernährung

Ein Glas Wasser © flickr / Taras Kalapun Bei Diabetes-Typ 2 haben viele Betroffene oftmals mit Gewichtsproblemen zu kämpfen, weshalb einige von ihnen auf das Fasten zurückgreifen, um schnell an Gewicht zu verlieren und die eigene Stoffwechsellage zu verbessern.

Fasten ist von jeher eine historisch belastete Methode, um schnell an Gewicht zu verlieren. In der christlichen Religion findet sich die Fastenzeit unmittelbar nach dem Aschermittwoch und sollte der eigenen Selbstfindung dienen. Der Verzicht auf bestimmte Nahrungsmittel sollte den Menschen den Umgang mit dem eigenen Körper lehren. Für Diabetiker ist diese radikale Praktik der Gewichtsabnahme nicht ohne Risiken, weshalb man im Voraus unbedingt das Gespräch mit einem Arzt suchen sollte. Die Dosierung muss auf das veränderte Essverhalten unbedingt abgestimmt werden.

Da es beim Fasten ganz unterschiedliche Methoden gibt, muss man gerade als Diabetiker darauf achten, die richtige Diät auszuwählen, um keine gesundheitlichen Risiken einzugehen. Auf jeden Fall sollte man das totale Fasten beziehungsweise das Saftfasten vermeiden. Beide Methoden sind inzwischen von Ernährungswissenschaftler als vollkommen ungesund eingestuft worden und stellen nicht nur für Diabetiker eine Gefahr dar. Eine sehr empfehlenswerte Fastenmethode ist die nach dem deutschen Arzt Dr. Otto Buchinger benannte Art zu Fasten, bei dem es vor allem um die Prävention geht. Man lernt hier sich bewusster und ausgewogener zu ernähren.

Experten für Diabetes in der Medizin raten allerdings zum modifizierten Fasten. Im Laufe eines Tages werden lediglich zwei Liter Wasser getrunken sowie ein Trunk gereicht, der reich an Eiweiß ist, sowie eine bestimmte Menge an Kohlenhydrate sowie Fette, Vitamine und Mineralstoffe enthält. Einerseits wird bei dieser Methode des Fastens der Insulinresistenz entgegengewirkt und man erreicht einen schnellen Gewichtsverlust, weil der Körper kaum eigene Eiweiße sondern Fette verbrennt.
Jedoch ist die ärztliche Rücksprache vor dem Fasten elementar, um wirklich keine Risiken einzugehen.


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Fett reduzieren

Autor: Claudia
abgelegt in: Allgemein, Diabetes mellitus

Fettige Tortillas © flickr / Moe_

Nicht nur bei Diabetikern spielt die Ernährung eine ganz besonders große Rolle. Wer regelmäßig zu viel Fett konsumiert und sich nicht ausreichend bewegt, der bekommt langfristig betrachtet Probleme mit dem Hüftspeck. Dann gibt es oft nur noch ein Ziel: Das Fett am Bauch wegbekommen! - Allerdings ist das gar nicht so einfach und nicht allein mit einer ausgewogenen Ernährung geschafft. Viel Bewegung im Alltag und Sport sind notwendig um das Fett am Bauch zu entfernen. Dazu eignen sich insbesondere Ausdauersportarten wie Laufen oder Fahrrad fahren. Aber auch Schwimmen und jede andere Form von Bewegung im Alltag wie die Treppen zu benutzen statt des Aufzugs bringen den abnehmwilligen Patienten langfristig immer näher an sein Ziel: Die Pfunde müssen weg.

Übergewicht Entwicklung

Insbesondere bei Diabetes hat man festgestellt, dass das Bauchfett einen negativen Einfluss auf die Entwicklung der Krankheit hat. Übergewicht oder sogar Fettleibigkeit haben also weit reichende Folgen. Das ist Grund genug um sich mit dem BMI, dem Body-Mass-Index zu beschäftigen. Bei der Berechnung des BMI teilt man das Körpergewicht in Kilo durch die Körpergröße im Quadrat. Wem das zu kompliziert ist, kann sich im Internet von einem BMI Rechner helfen lassen. Bis zu einem BMI-Wert von 25 spricht man von einem Normalgewicht – alles was jedoch über dem Wert 25 liegt, sollte durch eine kalorienreduzierte Diät mit viel Bewegung und Sport abgebaut werden.

In Deutschland sind leider immer mehr Menschen übergewichtig oder sogar fettleibig. Damit steigt auch das Risiko später an Diabetes Typ II zu erkranken. Daher sollte man schon frühzeitig mit der Gewichtsreduktion bzw. dem Halten eines gesunden Gewichtes und somit mit der Diabetes-Prävention beginnen.


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