Diabetesrisiko

Diabetes & Diabetesvorsorge
 


Gegen Diabetes Typ 2 ist kein Kraut gewachsen. Man weiß jedoch, dass ungesunde Ernährung und Übergewicht die Krankheit auslösen können, die immer häufiger auch schon im Kindesalter auftritt. Forscher haben nun in einer breit angelegten Studie untersucht, in wie weit der Konsum von Kaffee Diabetes verhindern kann.

Kaffee gegen Diabetes ©Flickr.com/nate steiner

Kaffee soll Diabetes vorbeugen

Kaffee soll tatsächlich gegen Diabetes wirken, zumindest vorbeugend, wie eine Studie der University of Minnesota ergab. Hierbei wurden über 30.000 Frauen mittleren Alters über 10 Jahre hinweg beobachtet. Tatsächlich erkrankten ca. 1400 Teilnehmerinnen im Laufe der Langzeitstudie an Diabetes Typ 2.
Neben alltäglichen Einflüssen, wie Ernährung, Alkoholkonsum und das Bewegungsverhalten der Frauen, wurde außerdem ausgewertet, ob und wie viel Kaffee sie tranken. Bei den Damen, die sich regelmäßig zwischen 4 und 6 Tassen des dunklen Gebräus einverleibten, lag das Diabetesrisiko um 22% niedriger, als das der Frauen, die gänzlich auf den Kaffeegenuss verzichteten - so das Ergebnis der Forschung. weiterlesen »


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Wie versprochen gehe ich heute nochmal auf meinen letzten Artikel ein und stelle ein ein paar Heilmethoden vor, die euch bei eurer Diabetes-Therapie unterstützen können.

Yoga auf einer Wiese

Vorweg: Wie im letzten Artikel schon erklärt, ist es nicht ratsam, sich ausschließlich auf Naturheilverfahren zu verlassen. Gerade Diabetes ist keine Krankheit, mit der man spaßen und experimentieren sollte. Deshalb solltet ihr die nachfolgenden Inspirationen nur als das verstehen, was sie sind: begleitende Maßnahmen! weiterlesen »


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Diabetes Typ 2 ist eine Volkskrankheit. Keine Ahnung, wie oft ich diesen Satz schon in diesem Blog getippt habe. So ,,normal” das jetzt beinahe schon ist - sich darüber informieren und davor schützen tut immer noch fast niemand.

Sport

Diabetes Typ 2 stützt sich ja oftmals auf eine Insulinresistenz, die sich immer weiter ausgebaut hat. Oft ist das eine Folge der Adipositas oder allgemeinem Übergewicht. Doch, wie man jetzt heraus fand, kann man sich vor dem diabetischen Teufel ganz gut schützen. Beispielsweise mit Sport!
Auch darüber berichte ich euch ja ständig und auszureichend ;-) . weiterlesen »


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Na, seid ihr gut reingerutscht? Und den Rausch habt ihr hoffentlich auch schon ausgeschlafen. Da wird´s Zeit, dass ihr die Ärmel hoch krempelt und euch um die guten Vorsätze kümmert, die ihr euch vorgenommen habt ;-) .

Rauchen

Und ich wette, dass besonders ein Vorsatz wieder halb Deutschland ergriffen hat: endlich mit dem Rauchen aufzuhören! Der Glimmstengel ist wie der Satansbraten höchst persönlich, er lässt uns einfach nicht in Ruhe und ärgert uns bis zum Abwinken.
Auch ich habe vor drei Jahren damit aufgehört und ich kann euch sagen, einfach ist das nicht - aber es lohnt sich.

Dass Rauchen schädlich ist, das bekommen wir in der Regel schon im Kindergarten beigebracht ;-) , aber wie schädlich für Diabetiker, ich möchte wetten, das wissen nur die allerwenigsten. Dabei liegt das auf der Hand. Diabetes ist eine Krankheit, die sich über kurz oder lang auf die Blutgefäße auswirkt, sie beschädigen und schlimme Folgekrankheiten auslösen kann.
Des Weiteren geht Diabetes ebenfalls auf die Nieren, denn kaum ein Diabetiker schafft es über sein ganzes Leben hinweg, seinen Blutzucker permanent unter Kontrolle zu halten. Das Leben ist ja nichts, was man immer unter Kontrolle hat… weiterlesen »


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Wer an Diabetes leidet, kommt nicht drum herum, sich mit einem ganz besonders leidigen Thema auseinander setzen zu müssen: den diabetischen Folgeerkrankungen.

Folgeerkrankung - für die meisten ist das ein eher nebulöser Begriff, daher dachte ich mir, dass wir den Nebel vielleicht gemeinsam etwas lichten können :-) und werde deshalb in diesem und im nächsten Artikel auf dieses Thema näher eingehen.
Denn ein Diabetiker, der einen permanent hohen Blutzucker hat, muss sich über kurz oder lang darauf einstellen, an einer der Folgen zu erkranken. Besonders die Butgefäße leiden unter dem Zuviel an Zucker, aber auch die Organe bekommen ihr ,,Fett weg”, insbesondere Augen und Nieren sind betroffen. Der ,,diabetische Fuß” sollte eigentlich die bekanntere Konsequenz sein, denn auch die Nerven werden arg in Mitleidenschaft gezogen. weiterlesen »


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In den letzten Artikeln bin ich vermehrt auf den Diabetes Typ 1 eingegangen und der Gerechtigkeitshalber werde ich demnächst auf den zweiten Typ eingehen: dem auch im Volksmund lautenden ,,Altersdiabetes”.

Fastfood © Pixelio/knipser5

Denn Diabetes Typ 2 ist leider mittlerweile auch ein gesellschaftliches Problem geworden, da die Zuwachsraten nicht nur beim Typ 1 Diabetes auf beängstigenden Bahnen nach oben schießen.
Doch während man zumeist nichts gegen die Erkrankung von Diabetes Typ 1 tun kann, sie heute quasi eine üble Laune der Natur und früher noch ein Todesurteil gewesen ist, so könnte man den anderen Typus durchaus verhindern. weiterlesen »


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Laut einer Pressemeldung des deutschen Institutes für Ernährungswissenschaften in Potsdam (DifE) haben die Wissenschaftler der Forschungsanstalt einen neuen Risikomarker für Typ 2 - Diabetes entdeckt.

Das Protein Fetuin-A ist durch Tierversuche schon seit längerem im Verdacht, ein Risikofaktor zu sein, durch den sich eine mögliche Diabeteserkrankung voraussagen lässt. Jetzt wurde in einer Studie näheres herausgefunden. Diese Studie nennt sich EPIC-Studie (European Prospective Investigation into Cancer and Nutrition) und hat über sieben Jahre mögliche Diabetes-Patienten beobachtet.

Bei allen in diesem Zeitraum erkrankten ließ sich ein Zusammenhang zwischen dem Vorhandensein von Fetuin-A und der Erkrankung feststellen. Dabei ist Fetuin-A generell immer im Blut vorhanden, es geht in diesem Fall jedoch um einen erhöhten Wert des Proteins. Treten diese erhöhten Blutwerte auf, so ist eigentlich sicher von einem erhöhten Risiko einer Diabetes Typ 2 Erkrankung auszugehen. Es ist also außerdem angeraten, auch in seiner Ernährung auf dieses Protein zu achten.

Mit diesem Risikofaktor für eine Erkrankung wurde also ein weiterer Schritt in Richtung effektiver Diabetes- Vorsorge getätigt.


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Viagra wird zehn Jahre alt!

Autor: Julia
abgelegt in: Allgemein

Aufgrund des zehnten Geburtstages der ruhmreichsten Pille überhaupt, wollte ich dies einmal zum Anlass nehmen, ein Statement zu diesem ganz besonders sensiblen Themas abzugeben

Fliegensex © Pixelio/Tschi-Em

Viagra - schon allein das Wort löst allgemeine Heiterkeit und Provokation aus, jedoch hat die sogenannte ,,Wunderpille” die Behandlung von erektiler Dysfunktion wirklich revolutioniert und hilft somit vielen vorher verzweifelten Männern wieder zu einem erfüllten Sexualleben. weiterlesen »


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Diabetische Retinopathie

Autor: Doris
abgelegt in: Folgekrankheiten

Wie viele Folgekrankheiten kann auch die Diabetische Retinopathie unterschiedliche Formen annehmen. Das Heimtückische an dieser Krankheit ist außerdem, dass viele Leute sie jahrelang mit sich herumschleppen, ohne davon zu wissen, eben weil sie Diabetiker sind, ohne dass das diagnostiziert wurde. Wenn man die Wartezimmer der Augenärzte schon durch hat, ohne dass ein Grund für die schlechte Sehfähigkeit gefunden werden konnte, wäre diabetische Retinopathie eine gern übersehene Möglichkeit.

Die diabethische Retinopathie tritt in verschiedenen Formen auf. Allen ist gemeinsam, dass als Folgeerscheinung einer Diabeteserkrankung bestimmte Bereiche des Auges beeinflusst werden, was zu Sehschwäche oder sogar Blindheit führen kann.

Bei der sogenannten Nichtproliferativen Retinopathie (Hintergrundretinopathie) werden durch die Diabetes die Blutgefäße in der Netzhaut geschädigt. Dadurch entstehen winzige Blutungen, in deren Verlauf sich kleine Fettablagerung in der Netzhaut bilden und gelbe Flecke entstehen können. Diese Form von Retinopathie stellt die harmloseste dar, denn es kommt meistens nicht zu einer Verminderung der Sehstärke.

Eine Verschärfte Form von Augenproblemen bei Diabetes ist die Diabetische Makulopathie. Hier verursachen ebenfalls Fettablagerungen, diesmal in der Netzhautmitte, ein Problem mit der zentralen Sehschärfe. Das kann bedeuten, dass man nicht mehr Lesen und Autofahren kann, weil es dem Auge unmöglich wird, etwas scharfzustellen.

Die gefährlichste Form schließlich heißt Proliferative Retinopathie. Hier bilden sich, hervorgerufen durch die Diabetes, Blutgefäße in der Netzhaut und im Glaskörper des Auges. Der Glaskörper ist der mit weißlicher Flüssigkeit gefüllte Bereich des Auges, durch den das Licht nach Passieren der Linse wandert, um auf die Netzhaut zu treffen und da das Bild zu erzeugen. Die Bildung der Blutgefäße hier ist krankhaft - sie ist ein Resultat der nichtproliferativen Retinopathie. Dadurch, dass die Netzhaut nicht mehr gleichmäßig durchblutet wird, weil die Blutgefäße teilweise platzen, sendet die Netzhaut Botenstoffe aus, die den Defekt melden und das Wachstum von neuen Blutgefäßen anregen sollen.

Diese verursachen jedoch unglücklicherweise ein viel zu starkes Wachstum von Blutgefäßen, welche dann von der Netzhaut in den Glaskörper hineinwachsen. Sie sind sehr dünn, und wenn der Blutdruck ansteigt, platzen die Gefäße im Glaskörper und das Auge sieht urplötzlich nichts mehr. Sehr gefährlich wird es, wenn die Gefäße nach dem Platzen wieder zusammenschrumpfen, und die Netzhaut, die immer noch an den Bäumen hängt, abziehen. Dann kann die Krankheit im schlimmsten Fall zum Verlust des Auges führen.

So weit sollte man es in keinem Fall kommen lassen. Zwar gibt es keine 100prozentige Therapie, weil die Retinopathie eine direkte Folgeerscheinung von Diabetes ist. Aber es gibt eine ganze Reihe von Behandlungsmöglichkeiten. Der entscheidene Faktor ist dabei, dass man seine Diabetes-Behandlung durchzieht, sich angemessen ernährt, und die Diabetes generell im Griff hat. Ist das der Fall, so sind die Auswirkungen der Retinopathie nicht mehr so dramatisch stark. Zusätzlich zu dieser Grundbehandlung können je nach Härtegrad entweder Injektionen oder Laserbehandlungen des Auges vorgenommen werden, bei rechtzeitigem Erkennen der Diabetischen Retinopathie kann so fast immer das Auge gerettet werden.

Also: Zum Arzt gehen, auf Diabetes untersuchen lassen und gegebenenfalls über Gegenmaßnahmen informieren! Das Schlimmste, was man bei Diabetes-Folgeerkrankungen tun kann, ist aufgeben.


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Cholesterin regelt als Teil der menschlichen Zellmembran die Ein- und Ausschleusung von Signalstoffen. Es ist durch seine Beteiligung z.B. an der Herstellung von Gallensäuren und Hormonen lebenswichtig für den Körper, so ist jederzeit Cholesterin im Körper vorhanden. Der „Cholesterinspiegel“ bezeichnet dabei das Maß an Cholesterin, welches im Blut vorhanden ist.

Cholesterin © wikipedia

Dieser Anteil darf einen gewissen Durchschnitt nicht übersteigen, sonst spricht man von „erhöhtem“ Cholesterinspiegel. Wenn dieser stark erhöht ist, spricht man von primärer oder sekundärer Hypercholesterinämie. Das ist eine Krankheit, die schwerwiegende Risiken wie Herzinfarkt und Schlaganfall mit sich bringt.

An primärer Hypercholesterinämie leiden 30 %, an sekundärer 70 % aller Hypercholesterinämiefälle. Die primäre wird auch als familiäre Hypercholesterinämie bezeichnet, weil sie in der Regel vererbt wird. Die sekundäre tritt dagegen bei Menschen auf, die sich ungesund ernähren, oder – blöd, das in eine Kategorie schreiben zu müssen – bei Diabetikern.

Diese sind besonders gefährdet, ein zu hoher Cholesterinspiegel sollte deswegen nicht auf die leichte Schulter genommen werden. Dabei wird unterschieden zwischen „gutem“ und „schlechtem“ Cholesterin. Das ist natürlich nicht gerade wissenschaftlich, aber man merkt es sich einfach besser als LDL und HDL, oder? Hohe LDL-Werte sind dabei „schlecht“, hohe HDL-Werte dagegen „gut“.

Cholesterinfreie Margarine © flickr / colros

Als Therapie bieten sich zuerst Verhaltensänderungen in der Ernährung an, zum Beispiel das Fett reduzieren. Wenn das nicht hilft, gibt es aber auch medizinische Therapiemöglichkeiten, da am Besten vom Arzt beraten lassen.

Also – für Diabetespatienten gilt in erhöhtem Maße: Immer mal wieder den Cholesterinspiegel checken lassen. Das dauert nicht lange und man ist auf der sicheren Seite


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