Als Diabetiker muss man regelmäßig seinen Blutzuckerwert selber messen. Das ist ja soweit klar. Oder…?

Die Blutzuckermessung wird als das kleine Übel in der Diabetes-Therapie betrachtet. Als nervende, aber notwendige Tätigkeit. Immer wird sie mit Verachtung gestraft, dabei vergessen wir allzu häufig, dass ohne sie eine Therpie überhaupt nicht möglich wäre. Dass wir, ohne die Möglichkeit, den Zucker zu messen, nicht einfach nur aufgeschmissen wären, sondern wir auch nicht in der Lage, unser Leben so normal zu gestalten, wie wir es jetzt eben tun. weiterlesen »
Besondes Typ 1 Diabetiker haben mit dieser Nebenerscheinung zu kämpfen: Eine leichte Unterzuckerung tritt oftmals mehrmals die Woche auf und sollte deshalb mit ausreichender Aufmerksamkeit beobachtet werden.
Als ich mit besagtem Freund, von dem ich euch im letzten Beitrag erzählt habe, einmal unterwegs gewesen bin, passierte es, dass er plötzlich ganz ,,fahrig” wurde, immer nervöser und mir schließlich grundlos agressiv über den Mund fuhr. Huch, dachte ich etwas irritiert, bis er zielstrebig auf einen Bäcker zumarschierte: ,,Ich muss jetzt was essen!”
Da machte es dann ,,Klick” in meinem etwas langsamen Hirn.
Unterzuckert! weiterlesen »
Für viele Diabetiker bedeutet die Diagnose das Schoko-Aus! Insbesondere für Menschen mit Typ 2 ist es wichtig, auf zuviel süßes zu verzichten und seine Ernährung langfristig auf ,,gesund” umzustellen.
Ich weiß ja nicht, wie das bei Ihnen so ist, aber bei mir ist es so, wenn man mir eine Tafel Schokolade in die Hand drückt, ess ich niemals nur ein Rippchen oder gar ein Stückchen, bei mir wird dann bitte gleich die ganze Tafel verdrückt. Ich mag keine halben Sachen. Danach meckert natürlich mein schlechtes Gewissen und grabscht mir an meinen Hüften herum. weiterlesen »
Ein Diabetes Selbsttest ermöglicht es, den Zucker zu bestimmen und geeignete Maßnahmen bei Abweichungen des Blutzuckers vom Normalbereich einzuleiten. Blutzuckergeräte für den Hausgebrauch, für einen Diabetes Selbsttest, messen nicht immer hundert prozentig genau. Es können geringe Abweichungen der Werte auftreten, die jedoch keine gravierende Bedeutung für die Diagnosestellung haben.
Bei der Blutzuckermessung wird der Glukosegehalt des Blutserums ermittelt (Blutzuckerspiegel). Bei Diabetes mellitus kommt es u.a. zu einem Mangel an Insulin. Das Insulin ist für die Aufnahme der Glukose in die Körperzellen verantwortlich. Durch den Insulinmangel treten erhöhte Blutzuckerwerte im Serum auf.
Die Blutzuckerkontrolle ermöglicht Betroffenen, geeignete Maßnahmen zur Senkung / Steigerung des Blutzuckers auf geeignete Werte einzuleiten. So wird der Beginn einer Blutzuckererkrankung verzögert und deren Fortschreiten verlangsamt. Zu den Komplikationen bei Blutzuckererkrankungen zählen u.a. Erblindung, Nierenschäden, Nervenschäden sowie Herz- Kreislauf- Schäden.
Eine Analyse des Lebensstiles, von zugenommenen Speisen, Eßgewohnheiten und eben den gemessenen Werten ermöglicht, geeignete Alternativen zu entwickeln, die eine Normalisierung des Blutzuckerspiegels bewirken oder Hypoglykämien (Blutzuckerspiegel unter 60 mg/dl) reduzieren. Paralell dazu kann man die Effektivität der Ernährung und der sportlichen Aktivität bestimmen, die sich günstig auf Blutzuckerwerte auswirkt.
Zu den herkömmlichen Materialien für heimische Messungen gehören u.a. ein Meßgerät, ein Teststreifen, eine Stechhilfe mit Lanzette und ein Tupfer. Bedeutsam bei der Blutzuckerbestimmung ist u.a. die Butentnahme in der Fingerbeere, ein ausreichender Bluttropfen und das richtige Ablesen der Blutzuckerwerte mit Hilfe des Meßgerätes.
Jedes Jahr regelmäßig zum Jahresanfang hat ein Vorsatz Hochkonjunktur: Ich möchte mein Körperfett reduzieren, abnehmen und mich gesund ernähren. Weniger Fast Food soll es sein und mehr Obst und Gemüse. Und bewegen wollte ich mich auch viel häufiger. Die meisten Leute vergessen ihre guten Vorsätze jedoch schon sehr bald. Grund genug für mich noch einmal die Grundregeln gesunder Ernährung zusammenzustellen und so einen kleinen Beitrag zum Aufrechterhalten der guten Vorsätze zu leisten.
Die Grundregeln gesunder Ernährung
1. Iss und trink was Du willst - aber in Maßen. Es klingt einfach, leider ist es das aber nicht, denn wer bestimmt wann das Maß voll ist? Genau das ist der Grund warum in Diäten und Ernährungsratgebern genaue Mengenangaben gemacht werden. Der Mensch neigt einfach dazu ausschweifend zu konsumieren und in einer Gesellschaft des Überflusses den Blick für das Wesentliche zu verlieren. Wir können alles zu jeder Zeit haben - und genau deshalb ist es so schwer sich selbst einzuschränken.
2. Nimm möglichst wenig Zucker mit der Nahrung auf. Zucker ist leere Energie. Er treibt den Blutzuckerspiegel hoch und begünstigt dadurch die Entstehung von Diabetes. Daher sollte möglichst auf Einfachzucker verzichtet werden. Zucker ist die einfachste Form der Kohlenhydrate, dem Energielieferanten des Körpers. Auch sollte auf Alkohol verzichtet werden, da dieser sehr viel Zucker enthält.
3. Deine Nahrung sollte möglichst aus frischen Zutaten, aus viel Obst und Gemüse bestehen. Der einfachste Tipp für eine gesunde Ernährung ist noch immer jeden Tag frisch einkaufen zu gehen. Auf diesem Weg ist man gezwungen nur die Lebensmittel zu kaufen, die man an diesem Tag verbraucht. Ein guter Nebeneffekt dabei ist, dass sich im Kühlschrank nicht zu viele Lebensmittel ansammeln, über die man bei Bedarf einfach herfallen kann. Zudem hat man so auch jeden Tag ein bisschen Bewegung im Alltag. Auch in der Gastronomie (Gastronomiebedarf) und beim Restaurantbesuch sollte auf gesunde Zutaten geachtet werden.