Diabetesrisiko

Diabetes & Diabetesvorsorge
 


Antikörper gegen Diabetes?

Autor: Doris
abgelegt in: News

Wissenschaftlern ist es gelungen, Antikörper zu entwickeln, die den Blutzucker gesenkt und zum Abbau von Übergewicht beigetragen haben. Vor erst leider nur bei Mäusen.

Antikörper gegen Diabetes? ©Flickr/heather aitken

Forscher und Wissenschaftler des Biotechnologie-Unternehmens „Genentech“ haben Antikörper entwickelt, die bei zuckerkranken Mäusen, den Blutzuckerspiegel gesenkt haben und das Körpergewicht der Tiere reduzierten. Nach nur einer Spritze, die die Antikörper enthielt, normalisierte sich der Zuckerwert der Mäuse. Diese Wirkung hielt sogar fast einen Monat an. Der Fortschritt könnte sehr bedeutend sein, da die regelmäßige Einnahme von Medikamenten sowie das Spritzen von Insulin, dadurch vielleicht nicht mehr nötig wäre. Was hat es mit dem Antikörper auf sich?
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Nach neuen Forschungserkenntnissen könnte es bald möglich sein, den Zuckerwert im Blut durch einen Tränenwischtest zu ermitteln. Damit bliebe Diabetikern in Zukunft das lästige Pieksen erspart.

Forschung: Zuckerwert in Tränen messbar ©Flickr/honikum

Gerade für Kinder und Jugendliche kann der regelmäßige Stich, mit dem der Zuckerwert im Blut gemessen werden soll, zu einer wahren Tortur werden. Jede Möglichkeit, diese Prozedur einfacher zu gestalten, sollte daher optimistisch stimmen. U.S.-amerikanische Forscher wollen nun eine Form der Diabetes-Kontrolle entdeckt haben, die ganz ohne Schmerzen durchzuführen ist, aber ebenso genau sein soll wie der herkömmliche Bluttest.
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Die Behandlung mit Licht soll neue Wege in der Therapie gegen Diabetes eröffnen. Schweizer Forscher arbeiten an einer neuartigen Lichttherapie, die zukünftig die Insulinspritze ersetzten könnte.

Diabetes ©Flickr/bodytel

Forschern der ETH Zürich ist es gelungen, ein genetisches Netzwerk in lebenden Zellen zu konstruieren, das wie eine Art Lichtschalter in den Zellen funktioniert. Auf diesen Weg ist es möglich, bestimmte Gene mit blauem Licht zu aktivieren und zu regulieren. Bei einem Versuch mit Mäusen wurde diesen ein blutzuckersteuerndes Gen implantiert, welches die Insulinproduktion startete, sobald es einer Lichtquelle ausgesetzt wurde. Den Wissenschaftlern ist es damit zum ersten Mal gelungen, eine Stoffwechselerkrankung bei Säugetieren erfolgreich mit Licht zu behandeln. Bis zu einer Therapie beim Menschen ist es noch ein langer, aber wohl kein unvorstellbarer Weg mehr.
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Die Deutsche Diabetes-Gesellschaft ist ein eingetragener gemeinnütziger Verein und eine wissenschaftlich orientierte Fachgesellschaft, die sich mit der Erforschung von Diabetes beschäftigt.

Deutsche Diabetes-Gesellschaft ©Flickr/bodytel

Die Deutsche Diabetes-Gesellschaft (DDG) arbeitet bereits seit mehr als vier Jahrzehnten an der Erforschung der Zuckerkrankheit, ihrer Ursachen sowie möglichen Präventiv- und Therapiemaßnahmen. In regelmäßigen Kongressen werden die Ergebnisse der Forschung präsentiert und diskutiert, als nächstes findet am 11. und 12. November in Berlin die 5. Herbsttagung der DDG statt.
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Dass rotes Fleisch das Diabetesrisiko erhöht, lassen die Ergebnisse einer aktuellen Studie vermuten: Die Langzeituntersuchung zeigt scheinbar deutlich, dass rohes und behandeltes Fleisch eine Gefahrenquelle darstellt.

Erhöht rotes Fleisch das Diabetesrisiko? ©Flickr/VirtualErn

Rotes Fleisch erhöht demnach offenbar das Diabetesrisiko, was sowohl für die rohe als auch die verarbeitete Variante gilt. Ob vom Rind, vom Schwein oder vom Lamm – Rotes Fleisch enthält ähnlich wie Wurstprodukte sehr viele Salze und Nitrate und kann bei vermehrtem Verzehr zur Entwicklung einer Typ 2 Diabetes führen. Ganz verzichten muss man deswegen auf den Genuss nicht, doch um das Risiko zu senken, sollte rotes Fleisch einen möglichst geringen Anteil am täglichen Speiseplan haben.
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Diabetes als Folge des Passivrauchens

Autor: Doris
abgelegt in: News

Das Deutsche Zentrum für Diabetes veröffentlichte kürzlich die Ergebnisse einer interessanten neuen Studie. Man geht davon aus, dass Passivraucher ein ungefähr doppelt so hohes Risiko haben an Diabetes Typ2 zu erkranken.

von impious © Flickr

Passivrauchen führt zu Diabetes – Die Studie

Das Passivrauchen unangenehm und die Liste gesundheitlicher Vorteile nicht sonderlich viele Punkte zählt ist uns allen, ob Raucher oder Nichtraucher, schon lange bewusst. Mediziner fanden nun heraus, dass Passivrauchen das Risiko an Diabetes Typ2 um ein vielfaches ansteigen lässt. Diese Erkenntnis basiert auf den Ergebnissen einer Forschungsreihe des Deutschen Diabetes Zentrum weiterlesen »


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US-amerikanischen Forschern ist ein entscheidender Durchbruch zum Einsatz einer künstlichen Bauchspeicheldrüse (Pankreas) bei Diabetikern gelungen. Das Team um Firas El-Khatib von der Boston University hat das Wunder vollbracht und den Blutzuckerspiegel von elf Diabetikern des Typ 1 über mehr als 24 Stunden im Normalbereich gehalten.
Pankreas adrigu©Flickr
Diabetes Typ 1 ist eine chronische Zuckererkrankung, die seltener auftritt als Diabetes Typ 2. Bei Diabetikern, bei denen Typ 1 diagnostiziert wurde, produziert die Bauchspeicheldrüse keinerlei Insulin mehr, so dass dem Körper mittels einer Injektion täglich ausreichend Insulin verabreicht werden muss. weiterlesen »


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Eine der größten Diabetes-Studien, an der mehr als 300 Forschungseinrichtungen teilgenommen hatten, kam nun zu einem erstaunlichen neuen Ergebnis. Mit Hilfe der Dresdener Uniklinik identifizierte man fünf neue Gene, die Diabetes Typ 2 begünstigen sollen.

Neue Diabetes Gene entdeckt ©Flickr.com/TheAlieness GiselaGiardino23

Diabetesforschung: Neue Gene entdeckt

Gleich fünf neue Diabetes Gene haben Forscher einer international breit angelegten Studie identifizieren können. Unter den 300 Forschungsstätten war auch die Uniklinik in Dresden, wo sich über 6000 Betroffene mit Diabetes Typ 2 an der Forschungsmaßnahme beteiligten und die Arbeit durch ihren Einsatz unterstützten. weiterlesen »


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Rauchen kann bei Diabetiker die ohnehin schon angegriffenen Gefäßwände weiter belasten, weswegen Menschen mit Diabetes eigentlich immer dazu geraten wird die Sucht nach dem blauen Dunst dran zu geben.

Doch leider birgt der Nikotin Entzug weitere Komplikationen, mit denen man erst umzugehen lernen muss, wenn man seinen Gesundheitszustand als Diabetiker nicht noch verschlechtern möchte.

Rauchentzug und Diabetes   ©Flickr.com/Qfamily

Übergewicht nach Rauchstopp kann Diabetes fördern

Dass durch das Rauchstopp tatsächlich Diabetes gefördert werden kann, fanden Wissenschaftler der Uni Dresden heraus. Der Grund: Ehemalige Raucher suchen sich häufig einen Ersatz für den Glimmstengel und greifen dabei nicht selten zu Süßigkeiten. Außerdem hebt Zucker kurzfristig die Laune und die Geschmacksknospen, die durch das Rauchen beeinträchtigt wurden, erwachen regelrecht zu neuem Leben. Ein Gewichtsanstieg von bis zu 5 Kilo in den ersten Monaten nach dem Rauchstopp ist nicht ungewöhnlich.

Doch wer schon Übergewicht hat, steigert dadurch das Risiko an Diabetes zu erkranken naütrlich erheblich. Menschen, die eh schon unter Eernährung bedingter Zuckerkrankheit leiden, sollten ebenfalls lieber nicht zunehmen, um den Kreislauf nicht weiter zu belasten. weiterlesen »


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Magen OP gegen Diabetes Typ 2?

Autor: Doris
abgelegt in: News

Wenn bei stark übergewichtigen Menschen weder Sport noch Radikaldiäten den Zeiger auf der Wage in Bewegung setzen, dann ist die letzte Hoffnung ein Magen OP, um die gesundheitlichen Folgen in Grenzen zu halten. Forschern haben nun beobachtet, dass dadurch auch Diabetes Typ 2 komplett geheilt werden konnte.

Magen OP gegen Diabetes Typ 2? ©Flickr.com/crucially

Magen OP gegen Adipositas hilft auch Diabetes Patienten

Durch eine Magen OP, dem Magenband oder Magenbypass, soll eigentlich bloß übergewichtigen Menschen beim Abnehmen geholfen werden. Dabei wird der Magen verkleinert und ein Abschnitt des Dünndarms umgangen. Durch das so minimierte Fassungsvermögen und die verringerte Darmaktivität können die Patienten weniger essen und nehmen ab.

Dass eine Gewichtsreduktion bei Adipositas nicht nur Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorbeugt, sondern auch gegen den hauptsächlich durch falsche Ernährung ausgelösten Diabetes Typ 2 Erfolge erzielt, ist kein Geheimnis. Doch die Ergebnisse erstaunten die Mediziner. Bei 90% der operierten Patienten verschwand die Diabetes Erkrankung komplett, manchmal sogar schon nach einer Woche.

OP auch bei Jugendlichen mit Diabetes Typ 2

Den Grund vermuten Ärzte aber nicht nur in der Gewichtsreduktion. Eher zufällig fand man heraus, dass durch den Eingriff auch Diabetes begünstigende Substanzen und der Hormonhaushalt verändert werden, so kann man sich die schnellen Erfolge erklären. weiterlesen »


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