Das Rauchen schädlich ist, wissen wir nicht erst seit es auf den einzelnen Packungen ausdrücklich erwähnt wird und ein Arzt uns zum wiederholten Male darauf hinweist, aber wie wirkt sich das Rauchen auf Diabetes mellitus aus. Hundertprozentige Erkenntnisse auf diesem Gebiet konnten bisher noch nicht gewonnen werden, denn Häufung der negativen Folgen steht immer noch eine geringe Zahl der Verbesserung gegenüber.
Langfristige Studien haben bisher ganz unterschiedliche Studien ergeben, allerdings konnte man die Erkenntnis gewinnen, das Rauchen die Insulinintensivität beeinträchtigt und das es zu einem höheren metabolischen Effekt führt. Beim Diabetes-Typ 1 kommt es zu einer Zerstörung der insulinproduzierenden Betazellen, womit man letztendlich auf eine insulinabhängigen Diabetes zusteuern kann.
Auch der Zusammenhang zwischen der deutlich höheren Erkrankungsrate von Diabetes Typ 2 bei Rauchern kann anhand von Studien belegt werden. So ist das Risiko einer Erkrankung fast doppelt so hoch als wie bei einem Nichtraucher. Durch ein sofortiges Beenden kann das Risiko erheblich gesenkt werden. Ein fortführen des Rauchen kann bei Diabetikern erhebliche Folgen haben, denn sie sind generell schon einer erhöhten Gefahr von Herz-Kreislauf-Erkrankungen ausgesetzt. Rauchen und Diabetes können in diesem Zusammenhang eine tödliche Gefahr bedeuten.
Eine weitere bedenkliche Erkrankung ist die diabetische Nierenerkrankung (Nephropathie). Durch Rauchen kann sich dieser Effekt weiter verstärken und es werden vermehrt Eiweiße ausgeschieden, die für den Körper notwendig wären. Zudem kann ein Raucher unter Retinopathie (Erkrankung des Augenhintergrundes)leiden, denn durch das Qualmen kann die sensible Netzhaut erheblich geschädigt werden.
Wie diese Aufzählung beweist, sollten auch Diabetiker vollkommen auf das Rauchen verzichten. Statt Stunden in einem Wartezimmer zu verbringen, kann man sich noch lange an seinem Gesundheitszustand erfreuen.
April 6th, 2008 um 19:02
[…] rauchen dem wahnsinnshohen Beitrag an unsere Krankenkassen sollten > > Raucher wenigstens einen Risikozuschlag zahlen. > > Dabei übersiehst du allerdings, das jeder irgendwannmal an > irgendetwas sterben wird und dabei der Krankenkasse ‘zur Last fällt’. > Da die höchsten Kosten in den Lebensjahren nach der Rente auftreten, > entlasten Raucher die Kassen, indem Sie freiwillig frühzeitig den > Löffel abgeben. Ein solidarisches Verhaslten, von dem du dir eine > Scheibe abschneiden solltest! Die Statistik über den von dir angedeuteten Einspareffekt würde ich von dir gerne belegt haben. Das Gegenteil ist der Fall, durch eine lange Krebskrankheit fallen die Leute der Allgemeinheit zur Last. Ein absolutes Märchen ist die Behauptung, dass Raucher “aus Solidarität” gerne früher sterben um der Kasse etwas zurückzugeben. Sorry, aber überso nen Quatsch kann ich fast nichtmal mehr lachen… Nur mal so zur Info: Allein im medizinischen Hilfsmittel-Budget der AOK Krankenkasse sind die Ausgaben im Letzten Jahr um 6-7 % gestiegen! Darunter fallen insbesondere Prothesen für amputierte Raucherbeine oder Sprachhilfen für Leute denen wg. Kehlkopfkrebs derselbe amputiert worden ist. Von freiwilligem Löffelabgeben kannst du mich nicht überzeugen. Wenns dann soweit ist, dann wimmert jeder Raucher den Arzt an: “Können wir denn nicht noch irgendwas machen?” […]
April 10th, 2008 um 23:04
[…] Bordsteinkantensturz oder Autounfall stirbt. Allerdings verkürzt rauchen die Lebenszeit der rauchenden. Sie sterben im Schnitt meinetwegen mit 70 anstatt mit 80 Jahren. Das heißt, wenn der Tod etwa […]
Juni 4th, 2008 um 01:34
[…] Genau das, denn das hat eine Forschergruppe an der University von Toronto herausgefunden, als sie Risikofaktoren von Brustkrebs untersuchen wollten und dabei vermehrt der Diabetes Typ 2 auftrat. Diese […]
Juni 4th, 2008 um 01:35
[…] wenn Diabetes Typ 2 bei mir diagnostiziert werden würde. Plötzlich soll ich mich gesund ernähren? Sport treiben? Und das ich, die sich am liebsten von Pizza ernährt, kochen in […]