Diabetesrisiko

Diabetes & Diabetesvorsorge
 


Der Schweinegrippe-Impfstoff soll in den nächsten Wochen in Europa verfügbar sein. Kritiker bemängeln, dass er nicht ausreichend getestet wurde. Stellen Diabetiker eine besondere Risikogruppe dar und sollten sich impfen lassen?

Schweinegrippe, sind Diabetiker besonder gefährdet?  ©Flickr.com/ Esparta

Schweinegrippe in Europa

Sie ist in aller Munde, fast kein Tag vergeht, an dem nicht ein neuer Verdachtsfall in den Medien auftaucht: Die Rede ist von der Schweinegrippe. Die tückische Krankheit lässt sich von den Symptomen erstmal nicht von der normalen Grippe unterscheiden, ist aber deutlich gefährlicher. Zwar verläuft die Grippevariante, die in Europa um sich greift, weitaus milder als zum Beispiel in Asien, es sind jedoch auch hier bereits 150 Menschen an den Folgen gestorben, wie die WHO berichtete. weiterlesen »


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Mediziner sagen, dass das Pancreas Fett zur Diagnose von Diabetes dient kann. Mittels einer Kernspinuntersuchung, die den Fettanteil in der Bauchspeicheldrüse sichtbar macht, kann man das Diabetikesrisiko ermitteln.

Das Pancreas Fett gibt also eine Auskunft darüber wie gefährdet jemand ist Diabetiker zu werden. Mit diesem Durchbruch in der Forschung ist es nun gelungen das Diabetes-Risiko vor der normalen Diagnose ermitteln zu können. Das kann vielen Menschen helfen, die Notbremse zu ziehen und eventuell eine Diabetes zu vermeiden. Hier finden Sie weitere wichtige Informationen.

Pancreas Fett zur Diagnose von Diabetes©flickr/euthman

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Bevor die Diagnose Diabetes gestellt wird hat sich bei vielen die Krankheit schon angebahnt. Ursache: Große Fettzellen. Sie sind verantwortlich für ein höheres Diabetes-Risiko. Das bedeutet, dass sich die  Diabetes Jahre vorher ankündigt hat, ohne das man etwas unternommen hat.

Wer sich über einen langen Zeitraum ungesund ernährt, der nimmt nicht nur Übergewicht in Kauf sondern kann, aufgrund großer Fettzellen, die ein erhebliches Diabetes-Risiko darstellen, schneller an der Zuckerkrankheit leiden, als ihm lieb ist. Wie gut gerade in diesem Zusammenhang Bewegung tut, dass vergessen viele nur all zu gern.

Große Fettzellen sind ein Diabetes-Risiko©flickr/DraconianRain

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Matthias Steiner ist einer der prominentesten Diabetiker in Deutschland. Wie schafft er es die Krankheit und das Gewichtheben zu vereinbaren? Sein Kalorienbedarf liegt in der Trainingszeit bei etwa 8000 pro Tag. Hochleistungssport setzt eine Menge Disziplin voraus – Diabetes auch.

Über 100 Kilo bringt der Publikumsliebling und neuer Star unter den europäischen Gewichthebern auf die Wage. Was viele nicht Wissen, Matthias Steiner ist seit seinem 18 Lebensjahr Diabetiker.

Matthias Steiner - prominenter Diabetiker©flickr/Helico

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Wer sagt, dass man keinen Sport treiben darf wenn man Diabetes hat? Viele haben Bedenken wenn man einen Marathon trotz Diabetes läuft. Dabei ist alles in bester Ordnung. Es wird eben nur etwas mehr auf die Läufer geachtet.

Wer vor seiner Zuckerkrankheit immer aktiv war, der sollte das auch bleiben. Der Insulinwert verändert sich zwar aber wenn man acht gibt auf sich und individuell trainiert, dann steht dem Marathon trotz Diabetes nichts mehr im Weg. Und wer untrainiert ist kann auch an den Leistungssport heran geführt werden.

Marathon trotz Diabetes©flickr/Francis Storr

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Die „Ostsee Stechmücken“ sind eine Selbsthilfegruppe für Kinder mit Diabetes. Gerade Kindern fällt der Umgang mit der Krankheit Diabetes nicht immer leicht. In der Selbsthilfegruppe lernen sie andere Kinder kennen, die ebenfalls Diabetiker sind, und können sich austauschen.
Die „Ostsee Stechmücken“  treffen sich mehrmals im Jahr in der Stadt Ribnitz-Damgarten. Für Kinder mit Diabetes eine tolle Möglichkeit Gleichgesinnte zu treffen und sich über den Alltag auszutauschen. Die Selbsthilfegruppe findet immer mehr Mitglieder. Alle Informationen findet man auf der Homepage.
Ostsee Stechmücken - Kinder mit Diabetes©flickr by mikebaired

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Agavendicksaft bzw. Ageavensirup gilt als ein natürliches Süßungsmittel. Dank seiner Inhaltsstoffes Inulin, welches ein  Polysaccharid ist, ist der Saft dieser Pflanze bestens für Diabetiker geeignet.

Dieses Polysaccharid besteht zumeist aus 9 Fructoseeinheiten und einer Glucoseeinheit. Dampft man den Saft der Agave ein so entsteht der Ageavensirup. Für diese Bio-Süßungsmittel kommt aber nur eine Agavenart in Frage und zwar die “”. Ja, der Name ist Programm. :) Hauptsächlich wird sie nämlich zur Produktion von Tequila benutzt. Doch die Diabetesindustrie macht auch immer mehr Gebrauch von dieser Pflanze. Blutzuckerschwankungen können so auf natürliche Art und Weise reguliert werden.

Agavensirup, Süßungsmittel aus der blaue Tequila Agave©flickr by foodistablog

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Das bei Diabetes der Körper den Blutzuckerspiegel nicht auf dem normalen Level halten kann wissen die Meisten, die von dieser Krankheit betroffen sind oder in ihrem näheren Umfeld damit zu tun haben. Doch was viele nicht wissen ist, dass dadurch auch Folgeschäden an der Netzhaut auftreten, welche bis zur Erblindung führen können.

Bei Zuckerschäden durch die Stoffwechselkrankheit Diabetes ist in erster Linie die Netzhaut oder Retina betroffen. Die Retina befindet sich an der Stelle des Auges wo die von der Hornhaut und Linse aufgenommenen Bilder in Nervenimpulse umgewandelt werden.

Gefahr auf Netzhautschädigung durch Diabetes, ©flickr by Paleontour

Das Gehirn verwandelt diese Informationen dann zu einem sinnvollem Bild. Die Retinopathie genannte Netzhautkrankheit zählt in den Industrieländern zu den häufigsten Ursachen von Erblindung vor allem bei der Zielgruppe 40-80 Jähriger.

Symptome der Netzhauterkrankung

Die diabetische Netzhauterkrankung kann über einen langen Zeitraum unbemerkt verlaufen. Das liegt unter anderem daran, dass erst größere Veränderungen an der Netzhaut überhaupt Symptome hervorrufen. Mögliche Beschwerden sind dann zum Beispiel Sehminderungen bis hin zum Sehverlust, Schwierigkeiten beim Lesen oder Erkennen von Farben. Die Sehschärfe kann auch plötzlich abnehmen, zum Beispiel in Folge von Blutungen im Glaskörper.

Was tun bei Retinopathie?

Ist bereits eine Sehverschlechterung eingetreten, sollte man so schnell wie möglich etwas unternehmen um die Arbeitsfähigkeit des betroffenen Auges zu erhalten. Für eine erfolgreiche Behandlung ist es wichtig, die Retinopathie schon im Anfangsstadium zu erkennen. Hierzu ist Forscher der Jenaer Universitätsklinik vor einigen Jahren ein sensationeller Durchbruch gelungen. Bei dieser speziellen Untersuchung werden die Blutgefäße im Auge einem Flackerlicht ausgesetzt. Aus den Reaktionen der Gefäße - schnell oder verlangsamt – kann der Augenarzt Rückschlüsse auf Augenschäden durch Blutzucker ziehen. „Das ermöglicht eine echte Früherkennung noch bevor das Auge überhaupt geschädigt ist“, erläuterte Ulrich Müller, Wissenschaftler der Jenaer Universitätsklinik.

Im Einzelfall ist der Verlauf dieser Folgekrankheit trotz Früherkennung allerdings nicht genau vorhersehbar und vom Patienten nicht selbst festzustellen. Hier hilft nur eine regelmäßige Vorsorge durch den Augenarzt.


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Diabetes Typ 2 nannte sich früher Altersdiabetes. Heute ist es selbstverständlich, dass diese Krankheit immer jüngere Generationen befällt. Übergewicht ist ein Problem, das oft einfach hingenommen, sogar schön geredet wird. Dabei wissen Betroffene gar nicht, was sie sich damit antun.

Schokolade

Besonders gefährlich ist es derzeit bei Kindern. Generell werden immer mehr Menschen an Übergewicht leiden, aber insbesondere Kinder leiden an griffigen Speckröllchen. Das Problem: Eltern erkennen es nicht als solches. Das ist eben Babyspeck, das verwächst sich wieder. Oft sehen Eltern ihre Kinder durch eine rosarote Brille oder haben selbst gravierendes Übergewicht. weiterlesen »


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Diabetes war früher ein Todesurteil - heute kann ein Diabetiker genauso normal leben wie ein gesunder Mensch. Zwar muss er sich regelmäßig pieksen, aber er hat eine Freiheit gewonnen, von der Patienten von vor fünfzig Jahren nur träumen konnte.

Uhr

Als die moderne Diabetes Therapie noch in den Kinderschuhen steckte, mussten Patienten sich mit einer Glasspritze und einer Elefantenkanüle das Insulin spritzen. Die Blutzuckermessung war niemals exakt, sondern wurde anhand Farbenerkennung in groben Kategorien bestimmt. Somit war die Blutzuckereinstellung niemals ideal und Folgekrankheiten gehörten zu Diabetes einfach dazu. weiterlesen »


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