Blindenhunde sind unter uns weit verbreitet, aber von den sogenannten Servicehunden aus den USA hat leider bisher noch niemand gehört: Auch für den Diabetiker können sie eine ernorme Hilfe im Alltag sein!
Es ist nun einmal Fakt, dass der Mensch in unserer heutigen Daseinsform undenkbar wäre, hätten wir nicht seit Anbeginn unserer Zeit unseren besten Freund an der Seite gehabt: Den Hund. weiterlesen »
Das klingt fast zu schön, um wahr zu sein: Versuche, in denen Propanden gegen den Diabetes Typ 1 geimpft wurden, waren schon von Erfolg gekrönt.
Anhand von permanenter Quälerei von Mäusen haben Forscher heraus gefunden, dass es möglich ist, per Impfung den Diabetes Typ 1 erfolgreich zu therapieren: Es wurden einfach die Struktueren injiziert, die das Immunsystem bei dieser Erkrankung zerstört.
Somit wurde endgültig bewiesen, dass sogenannte Autoimmunerkrankungen auf diese Weise heilbar sind!
Dr. Olaf Rötzschke und Dr. Kirsten Falk ließen ihre Entdeckerwut an den Nagetieren aus und stießen dabei auf die Erkenntnis, dass es möglich ist, das irritierte Immunsystem, welches den eigenen Körper angreift, aufzuhalten. Bei der Impfung werden dann sogenannte Suppressorzellen aktiviert, die die T-Zellen, die körpereigenes Gewebe attaktieren, unterdrücken, jedoch - und das ist der wahre Fortschritt - bleiben ausgerechnet die T-Zellen, die für die Bekriegung von Viren oder Bakterien zuständig sind, völlig unbeeindruckt von der ganzen Geschichte. Letzendlich ist das verwirrte Immunsystem wieder in der Lage, zu unterscheiden, was gut für den Körper ist - und was auf den Sondermüll gehört.
Was soll ich dazu noch sagen? Ich bin bald arbeitslos!
Na gut, Scherz beiseite - ich finde, das ist eine wirklich bahnbrechende Entdeckung, zu der es gar nichts weiter zu sagen gibt, außer: Weiter so Jungs!
Als Mutter eines an Diabetes erkrankten Kindes kann sich Andrea Witt sehr genau in die Hilflosigkeit hineinfühlen, die Betroffene empfinden, wenn bei nahestehenden Menschen - egal, ob es nun die eigenen Kinder, der Ehemann oder die Uroma ist - diese nunmal chronische Krankheit diagnostiziert wird.
Ich war so ungefähr zwölf, als ich zum ersten Mal einen direkten Berührungspunkt mit dieser Thematik bekam: Meine Freundin Anja ging nach der Reitstunde mit mir auf die Toilette, wo sie ganz selbstverständlich eine Spritze aus ihrer Tasche zutage förderte und sich diese, ohne überhaupt mit der Wimper zu zucken, in ihren Bauch rammte. Ich war natürlich fassungslos! Und ließ mir fasziniert erklären, was genau mit ihr nicht stimmte. Warum fasziniert und nicht geschockt? - Ganz einfach: Anja ging so natürlich und locker mit ihrer Erkrankung um, dass ich unweigerlich das Gefühl bekam, es war okay. Vielleicht eine unschöne, kleine Nebensächlichkeit. Aber eben auch nur das, eine Nebensächlichkeit.
Oftmals sind es die Betroffenen, die eine anhaltende Ohnmacht empfinden, wenn sie mit dieser ,,Sache” in Verbindung gebracht werden. Dabei muss das nicht sein. Auch Diabetiker können ein ganz normales Leben führen; und genau dort setzt Andrea Witt´s Politik an: Sie möchte insbesondere jungen Menschen helfen, mit diesem besonderen Leiden leben zu lernen und sie befähigen, motiviert und selbstbewusst damit umzugehen.
Wobei sie aber auch die Prävention von Diabetes Typ Nr. 2 nicht vernachlässigen und sich auch für beispielsweise übergewichtige Menschen einsetzen möchte. Denn oftmals sind die vielen Tafeln Schokolade Mitträger der Schuld an der Erkrankung, wobei auch die Krankenkassen mitziehen müssen. Wenn diese nämlich keine Kuren oder generell keine Förderungsmittel bewilligen, nützen neue Therapie- und Präventionsmethoden auch nichts.
Eine gute Sache also, für die sich Andrea da einsetzt. Dabei empfinde ich ihre Politik durch ihre eigene Geschichte als besonders authentisch: Ihre Tochter lebt schon seit sieben Jahren als Diabetikerin und ist gerade neun geworden. So kann ich nur meinen Daumen hochhalten für das Enagement der neuen Jugendreferentin des Deutschen Diabetiker Bundes!
Die Verbraucherschutzzentrale Hamburg plädiert für eine neue Lebensmittelkennzeichnung für Produkte, die mit der Aussage ,,Für Diabetiker geeignet“ aufwarten, da diese Bezeichnung häufig gar nicht zutreffe.
,Für Diabetiker geeignet“ – diese Aussage findet sich häufig auf Packungen verschiedener Lebensmittel, weswegen ein Patient dieser Erkrankung gern zu solchen vermeintlichen Alternativen greift, anstatt sich mit der für ihn richtigen Ernährung auseinander zu setzen
Was ja auch logisch ist, denn ich – als eine der untalentiertesten Köchinnen ganz Hamburgs – würde es ganz genauso machen. Das ist nämlich einfach, geht schnell und verspricht mir eine fixe Lösung des im Grunde genommen so komplizierten Problems.
Glauben Sie mir: Auch ich habe besseres zu tun, als mich hinzusetzen und die einzelnen Inhaltsstoffe eines Produktes zu studieren und zusätzlich noch zu berechnen, was ich wovon wieviel essen darf.
Gerade für junge Leute ist das ein zeitaufwändiger, nervenauftreibender Akt, der nicht selten für schlechte Laune sorgt.
Wo wir schon einmal bei dem Thema Übergewicht wären, kann ich zu einem zusätzlichen Kritikpunkt kommen, den ich gerne unterstreichen möchte: Solche Konsumgüter versprechen – vielleicht auch unbewusst – die falsche Illusion, dass man ungehemmt davon zu sich nehmen kann, ohne jegliche Konsequenzen. Ein Trugschluss, den ich entkräften kann, da ich mich selber gern daran bedient habe, um meiner Bikini-Figur ein Stückchen näher zu kommen. Und ich werde mir demnächst einen Badeanzug kaufen.
Unter diesen Gesichtspunkten kann ich der Verbraucherschutzzentrale nur zustimmen: Diesbezüglich müssen dringend neue Gesetze her, denn die aktuellen sind nicht nur veraltet, sondern sie können sich sogar schädlich auswirken – und das entspricht definitiv nicht der Aussage: ,,Für Diabetiker geeignet“.
Da bekommt man ja als eingefleischter Kaffeejunkie das Grauen: Eine Untersuchung will gezeigt haben, dass übermäßige Koffeinzufuhr den Blutzuckerspiegel steigen lässt.
Also, jetzt mal ernsthaft, wer mir meinen Kaffee nehmen wollte, der würde allerwahrscheinlich Mordgelüste in mir hervor rufen und als ich auf diese schockierende Nachricht stieß, konnte ich nicht drum herum, ich musste Sie einfach daran teilhaben lassen.Aber ganz repräsentabel ist diese Studie dann wohl doch nicht, da gerade mal zehn Versuchskaninchen vorherrschten und das ist mitnichten aussagekräftig. Gut so, wie ich finde, denn es geht sicherlich nicht nur mir so, dass der morgendliche Kaffee ein notwendiges Übel für einen guten Start in den Tag ist. Jedoch sollte man trotz allem nicht übertreiben - wie bei allen Dingen kommt es auch hier auf das richtige Maß an - und sich Gedanken darüber machen. Ich werde auf jeden Fall weiter berichten, sobald ich hinsichtlich dieser Thematik etwas Neues ,,höre”!
Ein Diabetes Selbsttest ermöglicht es, den Zucker zu bestimmen und geeignete Maßnahmen bei Abweichungen des Blutzuckers vom Normalbereich einzuleiten. Blutzuckergeräte für den Hausgebrauch, für einen Diabetes Selbsttest, messen nicht immer hundert prozentig genau. Es können geringe Abweichungen der Werte auftreten, die jedoch keine gravierende Bedeutung für die Diagnosestellung haben.
Bei der Blutzuckermessung wird der Glukosegehalt des Blutserums ermittelt (Blutzuckerspiegel). Bei Diabetes mellitus kommt es u.a. zu einem Mangel an Insulin. Das Insulin ist für die Aufnahme der Glukose in die Körperzellen verantwortlich. Durch den Insulinmangel treten erhöhte Blutzuckerwerte im Serum auf.
Die Blutzuckerkontrolle ermöglicht Betroffenen, geeignete Maßnahmen zur Senkung / Steigerung des Blutzuckers auf geeignete Werte einzuleiten. So wird der Beginn einer Blutzuckererkrankung verzögert und deren Fortschreiten verlangsamt. Zu den Komplikationen bei Blutzuckererkrankungen zählen u.a. Erblindung, Nierenschäden, Nervenschäden sowie Herz- Kreislauf- Schäden.
Eine Analyse des Lebensstiles, von zugenommenen Speisen, Eßgewohnheiten und eben den gemessenen Werten ermöglicht, geeignete Alternativen zu entwickeln, die eine Normalisierung des Blutzuckerspiegels bewirken oder Hypoglykämien (Blutzuckerspiegel unter 60 mg/dl) reduzieren. Paralell dazu kann man die Effektivität der Ernährung und der sportlichen Aktivität bestimmen, die sich günstig auf Blutzuckerwerte auswirkt.
Zu den herkömmlichen Materialien für heimische Messungen gehören u.a. ein Meßgerät, ein Teststreifen, eine Stechhilfe mit Lanzette und ein Tupfer. Bedeutsam bei der Blutzuckerbestimmung ist u.a. die Butentnahme in der Fingerbeere, ein ausreichender Bluttropfen und das richtige Ablesen der Blutzuckerwerte mit Hilfe des Meßgerätes.
Die Situation eines an Diabetes Typ 2 erkrankten Menschen ist belastend: Von heute auf morgen muss man sich strenge Lebensgewohnheiten zulegen und diese auch kontinuierlich einhalten. Hinzu kommen Ängste und Unsicherheiten, logisch, dass dabei Frustrationen nicht ausbleiben.
Nur was tun, wenn diese in einer handfesten Depression münden?
Wichtig ist zu wissen, dass an einer Depression zu erkranken nicht bedeutet, permanent traurig zu sein. Ein sehr falscher Trugschluss, denn oftmals äußerst sich diese Störung eher mittels einer diffusen ,,Gefühlstaubheit” oder eben wie oben schon beschrieben Lustlosigkeit, Antriebslosigkeit, dem Gefühl von Sinnlosigkeit. Da heraus zu kommen bedarf einer ganz anderen Hilfe, als es den Medikamenten zuzutrauen wäre.
Ein guter Ansatz wäre es, sich eine Selbsthilfegruppe zu suchen, in der man sich offen austauschen kann. ,,Geteiltes Leid ist halbes Leid” - oftmals trifft das tatsächlich zu! Sich mit Gleichgesinnten zusammen zu tun kann gut tun, insbesondere in Situationen, in denen man denkt, dass die ganze Welt sich gegen einen verschworen hat, denn man merkt sehr schnell: Huch, ich bin ja gar nicht allein.
Jedoch sollte man den Gang zum Psychologen nicht scheuen, wenn man alleine aus diesem ,,schwarzen Loch” nicht heraus findet. Natürlich ist die Angst vor Folgeerkrankung ganz normal, jedoch darf diese nicht Überhand gewinnen und das ganze Leben bestimmen. Interessant ist auch, dass bei Diabetikern doppelt soviele Menschen an Depressionen leiden als unter den gesunden. Erschreckend? Nicht unbedingt, denn wie gesagt, so eine Situation kann einen schon mal aus der Bahn werfen.
Darum möchte ich Ihnen gerne einen online Test ans Herz legen: Dort können Sie nämlich Ihr Wohlbefinden testen und sich selbst ein wenig kritisch beäugen.
Ich für meinen Teil würde sicherlich in tiefe Verzweiflung stürzen, mich in mein Kämmerlein zurück ziehen und ein bisschen vor mich hin weinen, jedoch, und das ist wohl ein springender Punkt, würde ich dort eben nicht verweilen, sondern versuchen, zu lernen, damit zu leben und die Krankheit als eine Herausforderung zu betrachten! Denn im Grunde ist sie genau das: Die Aufforderung, bewusster und aktiver sein Leben zu gestalten, als es vielleicht vorher der Fall war. Und wer weiß? Vielleicht macht der Kochkurs ja doch mehr Spaß als gedacht und ich schaue mal ein wenig über den Tellerrand. Schaden kann das jedenfalls nicht. Und so ein selbst gemachter Auflauf schmeckt doch allemal besser als altbacken Toastbrot.
Durch einen Zufall bei einer Brustkrebs-Untersuchung wurde heraus gefunden, dass es einen konkreten Zusammenhang zwischen der Brustgröße einer Frau und dem verspätet auftretenden Diabetes-Typ 2 gibt.
Sind Sie weiblich, werden sie beim Lesen des ersten Satzes genauso schlucken wie ich: Wie bitte? Meine Brüste sollen verantwortlich dafür sein, dass ich eine Diabetes-Spätzünderin bin?Ein Ansatz zur Erklärung liefert vielleicht die Tatsache, dass Mädels in der Pupertät, die auch früher übergewichtig werden, auch mehr an Brustumfang zunehmen. Dabei ist das Übergewicht der erste Schritt in die falsche Richtung.
Jedenfalls können sich Frauen, die wie ich hinsichtlich dieser prekären Thematik nicht ganz soviel zu bieten haben, nun entspannt zurück lehnen: Wer schön sein will, muss bekanntlich ja auch leiden.
Was also förderlich auf den Hormoncocktail unserer männlichen Rasse wirkt, ist vielleicht ein Gesundheitsrisiko. So seltsam das auch klingt, ist es doch auf jeden Fall wissenswert!
Die Insulintherapie kann in verschiedenen Formen verlaufen. Am Anfang der Therapie eines erst festgestellten Diabetes kommt es oftmals vor, dass eine medikamentöse Therapie vorgeschlagen und auch getestet wird. Wird später nachuntersucht und dabei diagnostiziert, dass eine solche Therapie nicht mehr möglich ist, so wird auf eine Therapie umgestellt, bei der der Patient sich Insulin spritzen muss.
Bei der Insulintherapie mit der Spritze werden unterschiedliche Insuline verwendet. Diese werden in Kurzzeit- und Langzeitinsuline unterschieden. Die kurzen Insuline wirken relativ schnell und können den Blutzuckerspiegel innerhalb weniger Minuten senken.
Die Langzeitinsuline wirken über Stunden und senken den Blutzuckerspiegel auf längere Sicht hin für den Patienten angenehmer. Die Einstellung eines Diabetes sollte in einer Facharztpraxis für Diabetologie stattfinden, da hier die Patienten umfassend beraten werden. Gleichzeitig wird dort eine adäquate und zielgerichtete Therapie ermöglicht.
Das Einstellen des Diabetes ist mittlerweile nicht mehr so aufwendig und langwierig wie es in frühereren Jahren war. Die Insuline sind besser verträglich geworden für den Patienten. Die Messung des Blutzuckerspiegels ist ebenfalls einfacher geworden und die Werte können in wenigen Sekunden festgestellt werden.
Mit einem gut eingestellten Zucker kann man auch als Diabetiker alt werden, aber wenn man jahrelang eine optimale Einstellung des Zuckers vernachlässigt, bleiben Folgeschäden nicht aus.
Dazu gehören zunächst die Schäden an den kleinen Blutgefäßen, Mikroangiopathie genannt. Hier lagern sich verzuckerte Eiweiße in den Gefäßwänden ab und stören die Durchblutung. Dadurch können Wunden schlecht heilen, aber vor allem wirkt sich die „Verzuckerung der Gefäße“ bei Nieren und Augen aus.
Die Nierenschädigung als Folge der Diabetes nennt man Nephropathie. Die Veränderungen in den Nieren führen letztendlich zu einem Nierenversagen, da die zurückgehaltenen Stoffe den Körper allmählich vergiften. Schon 3 Jahre nach der Diagnose Diabetes kann man Veränderungen an den Nieren feststellen. Auch in den Augen werden mit der Zeit die kleinen Blutgefäße brüchig und bluten in die Netzhaut hinein. Das hat schlimme Folgen: nicht nur, dass das Sehvermögen geschwächt wird, unbehandelt kann die Gefäßveränderung zu Blindheit führen.
Gerade bei älteren Diabetikern, die ohnehin mehr Risikofaktoren in sich tragen, macht sich eine Fettablagerung auf der Innenhaut der großen Blutgefäßen auf gefährliche Weise bemerkbar.
Besonders tragisch wirkt sich eine Kombination von Herzkranzgefäßverengung und Nervenschäden aus: denn Diabetiker spüren in diesem Fall die Warnzeichen ihres Körpers nicht mehr richtig. Immerhin sterben 80% der Diabetiker an einer Herz-Kreislauf- Erkrankung. Bekannt ist die Durchblutungsstörung der Beine, doch gerade auf Schäden der Nerven wie Kribbeln in den Beinen oder brennende Fußsohlen, sollte ein Diabetiker achten, denn sie können behandelt werden.