Diabetesrisiko

Diabetes & Diabetesvorsorge
 


Typ 1 Diabetiker wollen oftmals nicht auf den heiß geliebten Sport verzichten und trotz Diagnose weiter ihrem Hobby nachgehen. Was bei Beachtung einiger Punkte auch kein Problem darstellen dürfte.

Volleyball © Pixelio/RainerSturm

Nur, weil man Diabetes diagnostiziert bekommt, ist man ja noch kein neuer Mensch. Der Patient will sein Leben so normal wie nur möglich weiter führen und dazu gehört nunmal oftmals der Sport. Ob nun joggen, Fußball, radeln oder klettern - darauf verzichten muss er auch gar nicht, nur ein bisschen vorsichtiger mit den Warnzeichen seines Körpers umgehen.

Da die Muskulatur belastet wird, erhöht sich auch die Insulinempfindlichkeit, daher sollte die Dosis vorher reduziert werden oder aber genug Kohlehydrate aufgenommen werden, um dem entgegen zu wirken. Ansonsten droht schnell eine Unterzuckerung.
Jedoch ist auch das Gegenteil möglich: Eine zu stark reduzierte Insulindosis kann be längerem Sporteln zu einer diabetischen Stoffwechselentgleisung führen.

Allgemein gilt: wer lange nicht vom Sofa hoch kam, schon über zehn Jahre unter Diabetes leidet oder über fünfunddreißig Jahre alt ist, sollte sich vorher mit seinem Facharzt zusammen tun, um abzuklären, inwiefern der Sport mit der Krankheit zu vereinbaren ist. Ansonsten vor dem Schwitzen, viele Kohlehydrate essen und kleinere Zwischenmahlzheiten einplanen. Gut eignen sich da beispielsweise Obst oder Traubenzucker.
Auch den Blutzucker sollte man regelmäßig messen und viel trinken.
Und zu guter letzt: Die Insulinempfindlichkeit herrscht vierundzwanzig Stunden vor! Das heißt, auch nach dem Sport vorsichtig bleiben, regelmäßig Blutzucker messen und die Dosis dem jeweiligen Ergebnis anpassen.

Trotz aller Gefahren, die hier lauern, ist natürlich Sport auch für Diabetiker gesund, so wirkt er sich doch immer positiv auf das Herzkreislaufsystem aus und somit auch auf den Blutdruck. Die Lebensqualität verbessert sich durch regelmäßigen Sport ernorm - wenn man ihn in Maßen ,,genießt”. Gerade als Diabetiker sollte man sich hüten, sich in der Hinsicht zuviel zuzumuten. Ansonsten wünsche ich einfach viel Spaß an der Bewegung!


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Viele Menschen unserer Gesellschaft vertreten unterschwellig die Ansicht, dass Diabetiker Menschen zweiter Klasse sind, so wird heimlich die Nase über den Nachbarn gerümpft, weil ,,der hat doch selber Schuld!”.

Würfel © Pixelio_ShoTiMo

Bei der, im Volksmund oftmals lautenden, ,,Zuckerkrankheit” denken nicht allzu wenige Menschen sofort an zuviel Schokolade, die sich auf den Hüften des Beteiligten breit gemacht hat und nun ihren Tribut fordert. weiterlesen »


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17 500 Euro ist der Firma Bayer der sogenannte ,,Fine-Star” Preis wert, den sie für ein neues Konzept, welches Kindern und Jugendlichen mit Diabetes hilft, ausschreiben.

Der Wettbewerb zielt genau auf die Kinder-Diabetologie, denn es wird stetig nach neuen Wegen gesucht, wie man Kindern und Jugendlichen dabei helfen kann, ihr Leben auch mit Diabetes so normal wie nur möglich zu gestalten. weiterlesen »


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Aufgrund des zehnten Geburtstages der ruhmreichsten Pille überhaupt, wollte ich dies einmal zum Anlass nehmen, ein Statement zu diesem ganz besonders sensiblen Themas abzugeben

Fliegensex © Pixelio/Tschi-Em

Viagra - schon allein das Wort löst allgemeine Heiterkeit und Provokation aus, jedoch hat die sogenannte ,,Wunderpille” die Behandlung von erektiler Dysfunktion wirklich revolutioniert und hilft somit vielen vorher verzweifelten Männern wieder zu einem erfüllten Sexualleben. weiterlesen »


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,,gesunde Ernährung” - diese beiden Worte machen insbesondere jungen Menschen keinen Spaß. Aber gerade als Diabetiker sind diese Schlagworte unbedingt notwendig und leider auch nicht vermeidbar.

Teenie © Pixelio/ShoTiMo

Ich ess auch lieber Schokolade anstatt einen Apfel. Und bevor ich mich in die Küche stelle und koche, habe ich längst schon den Pizza-Service angerufen, dessen Mitarbeiter ich alle beim Namen kenne.
Und leider bin ich kein Einzelfall - so halten sich besonders Kinder nicht an die empfohlene Dosis Obst und Gemüse, weiterlesen »


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Hat man den Alltag gemeistert, kommt auch schon das nächste ,,Problem”: Urlaub! Was ist zu bedenken?

Palmenstraße © Pixelio/x-cohen

Auf Urlaub sollte natürlich auch ein Diabetiker nicht verzichten und damit die Reise nicht zu einem Reinfall wird, sollte man einfach ein paar Kleinigkeiten beachten. Zum Beispiel sollte auch während der Ferien der ,,Umstand Diabetes” nicht vergessen und auch weiterhin ausreichend beachtet werden - Urlaub vom Diabetes gibt es nicht! weiterlesen »


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Im ersten Moment ist es ein Schock, wenn das Kind die Diagnose Diabetes erfährt. Doch der Schock betrifft wohl mehr die Eltern, als ihre Kinder.

Kind © Pixelio/ramsau88

Versuchen Sie einmal, sich in die Rolle des Kindes zu fühlen: Da wird ein riesen Wirbel gemacht, alle sind aufgeregt und alles dreht sich um mich, wegen einem exotischen Wort namens ,,Diabetes”. Glauben Sie, ein Kind begreift im ganzen Ausmaß, was die Krankheit für ihn und sein Leben bedeutet? Ist es nicht vielmehr so, dass die Eltern erst einmal tief durchatmen und lernen müssen, damit klar zu kommen?

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Die PINGUIN Studie fand heraus, dass Frauen mit Gestationsdiabetes zu 61 Prozent später auch Diabetes Typ 2 diagnostiziert bekommen.

Es gibt zwei Möglichkeiten für das Erkranken an diesem speziellen Typus von Diabetes: Einmal aufgrund der Schwangerschaftshormone, die ausgeschüttet zu einem höheren Blutzuckerspiegel sorgen und/oder weiterlesen »


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Dass Übergewicht oftmals einer der Gründe für die Erkrankung an Diabetes sein kann, ist allgemein wohl bekannt. Aber oftmals wird dieses Risiko einfach nicht ernst genommen!

Erschreckende Zahlen: 58 Prozent der Männer und 42 Prozent der Frauen in Deutschland sind übergewichtig! Dass da die Zahl der Diabetes-Diagnosen stetig ansteigt, wundert mich unter diesen Umständen wirklich nicht.
Dabei kann dieser ernorme Riskofaktor leicht anhand von permanenter Bewegung vermieden werden.

Apfel © Pixelio/RainerSturm

,,Sport ist Mord!” - so die Devise vieler deutscher Bürger. Jedoch stellt sich darunter jeder gleich einen ausgewachsenen Marathon vor, weiterlesen »


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Weltweit nimmt diese spezielle Art von Erkrankung zu, immer mehr Menschen und auch Länder werden von dieser sogenannten ,,nicht übertragbaren Seuche” befallen. Ist unsere ausschweifende Lebensweise Schuld?

fastfood © Pixelio/pqm

Ronald McDonald ist der beste Freund unserer Kinder und die PlayStation ihr Spielplatz: bewegungsarme Konsumgesellschaft lässt grüßen!
Ich - das Landei - durfte vor 18 Uhr früher nicht einmal das Haus betreten, stattdessen ging ich Frösche sammeln und spielte mit Kühen.
Aber an befreundeten Pärchen kann ich es schon jetzt sehen: Das Kind kommt von der Schule, isst, hockt sich vor den Fernseher. In der Ecke des Wohnzimmers liegen kisteweise Spielsachen. Nur das teuerste, schönste und bunteste. Man will ja nur ,,das Beste”. Und das Kind? Langweilt sich. Weil es sich kaum selbst beschäftigen kann.

Warum ich Ihnen das erzähle? - Im Jahre 2003 wurden 194 Millionen Menschen mit Diagnose Diabetes gezählt, im Jahre 2007 waren es dann schon 246 Millionen!
Und da ist auch leider kein Ende in Sicht. Eine Theorie besagt, dass besonders die Länder betroffen sind, die dem sogenannten ,,american dream” nacheifern: Hauptsache der Größte sein!
In solchen Industrieländern ist natürlich McDonalds nicht fern und Konsum berauscht die Menschen bis zum Exzess.
Interessant dürfte sein, dass Landeier wie ich seltener an Diabetes erkranken, als Menschen die permanenten Stress ausgesetzt sind. Auch sind Länder, in denen noch ein großes Traditionsbewusstsein vorherrscht, seltener von dieser ,,Seuche” betroffen.

Heute befinden sich 150 - 200 Menschen im Vorstadium der Diabeteserkrankung. Eine erschreckende Erkenntnis und trotzdem wird nichts unternommen, stattdessen wird die chronische Krankheit als kleiner ,,Schönheitsmakel” in unserer Gesellschaft erachtet und somit überhaupt nicht ernst genommen. Was das aber tatsächlich für die Patienten bedeutet, sieht man von ,,außen” ja auch nicht: Die Ängste über Folgeerkrankungen zum Beispiel, die auch berechtigt sind.
Ich für meinen Teil habe meiner Freundin vorgeschlagen, ihr Kind mal lieber rauszuschicken, ein bisschen im Schlamm wühlen, auf Bäume klettern und Frösche sammeln. Sie müssen ja nicht gleich zur Bio-Wollsocken-Vorzeigefamilie mutieren - oh Graus! - aber ein bisschen bewusst auf eine gute - und glückliche - Lebensweise zu achten kann wahre Wunder wirken.


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