Diabetesrisiko

Diabetes & Diabetesvorsorge
 


Aufgrund der Tatsache, dass Diabetes Typ 2 verstärkt in unserer Gesellschaft auftritt, wird auch mehr geforscht, wie man die Haupt-Ursachen, wie Adipositas, in den Griff bekommen kann.

Da ich gerade zufällig darüber gestolpert bin, wollte ich es euch auch nicht vorenthalten, auch insbesondere, da ich das Thema Übergewicht schon gestern zum Thema Diabetes aufgegriffen habe: Zuckergetränke haben angeblich keinen Einfluss auf die Gewichtszunahme. Zumindest will uns das eine bestimmte Universität weis machen.

Vorsichtig wiesen die Ergebnis-Träger aber auch darauf hin, dass man trotzdem nicht den exessiven Verzehr anfangen, sondern sich noch mäßigen sollte. Ein ,,normales” Konsumverhalten wirke sich nicht im Geringsten auf das Gewicht aus, so die Forscher.
Jedoch - und das ist das eigentlich unfassbare - wird die betreffende Uni von Pepsi Cola, etc., gesponstert. Angeblich habe das eine aber nichts mit dem anderen zu tun.

Und mir geht hier der Hut hoch. Profit geht mal wieder über alles - und mal wieder über die Gesundheit des Menschen. Zuckerhaltige Getränke machen nicht dick und Rauchen verursacht keinen Lungenkrebs. Ahja. Ich finde die Vorstellung wirklich zum Abgewöhnen, dass viele Eltern ihren Stöpseln die Brause nun literweise in den Schlund laufen lassen, weil das ja angeblich keine Probleme verursacht. In Wirklichkeit möchte Cola nur seine schwarzen Zahlen gesichert wissen. Ich finde, das ist ein absolutes Paradebeispiel, wie es um unsere Gesundheitspolitik aussieht. Und dass die Diabetes-Erkrankungen massiv in die Höhe schießen, kein Ende finden, und explosionsartige Wachstumszahlen aufweisen, ist eine der Konsequenzen davon. Ein stiller Hilfeschrei unserer Gesellschaft, der auf dem Rücken vieler Diabetes Typ 2 Patienten ausgetragen wird. Nur ist Diabetes leider keine blöde Angewohnheit, wie beispielsweise das Rauchen, sondern eine lebenslange Krankheit, die mit keinem Geld der Welt ,,aufgekauft” werden kann.


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Fettleibigkeit und mangelnde Bewegung sind Ursachen Nummer eins für den - früher noch im Volksmund genannten - ,,Altersdiabetes”, also Diabetes Typ 2.

dickes Brot © Pixelio/RainerSturm

Früher war Diabetes eine Geschichte, die ,,nur” die älteren unserer Generation betrifft. Heute sieht es da aber schon ganz anders aus, heute sind die Menschen, die erkranken, viel jünger und das Wort ,,Altersdiabetes” gibt es eigentlich auch schon gar nicht mehr, da es total überholt ist. weiterlesen »


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Besondes Typ 1 Diabetiker haben mit dieser Nebenerscheinung zu kämpfen: Eine leichte Unterzuckerung tritt oftmals mehrmals die Woche auf und sollte deshalb mit ausreichender Aufmerksamkeit beobachtet werden.

Freundschaft © Pixelio/XeBra

Als ich mit besagtem Freund, von dem ich euch im letzten Beitrag erzählt habe, einmal unterwegs gewesen bin, passierte es, dass er plötzlich ganz ,,fahrig” wurde, immer nervöser und mir schließlich grundlos agressiv über den Mund fuhr. Huch, dachte ich etwas irritiert, bis er zielstrebig auf einen Bäcker zumarschierte: ,,Ich muss jetzt was essen!”
Da machte es dann ,,Klick” in meinem etwas langsamen Hirn.
Unterzuckert! weiterlesen »


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Da ich ja gestern schon das sensible Thema ,,Sex” angesprochen habe, wollte ich das andere, dazu gehörige, Thema nicht ausschließen: Die Parnterschaft.

Rose © Pixelio/geralt

Die Schmetterlinge schlagen betrunken Purzelbäume in einer wackeligen Magengegend, die Augen leuchten, das Herz pocht: Verliebt! Sich zu verlieben ist ein lautes, starkes und sehr schönes Gefühl, welches wir alle wohl kennen. Das ist dann die zweite Krankheit, die sich zum Diabetes dazu gesellt ;-) . Aber wie ist das eigentlich, wenn ein junger Diabetiker, der selber erst noch viel über seine Krankheit lernen muss, sich neu verliebt? weiterlesen »


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Jeder 2. Diabetiker ist im mittleren Alter davon betroffen: Schwierigkeiten in seiner reibungslosen Sexualität.

Frau © Pixelio/Fraqenus

Eine erschreckende Zahl, wie ich finde. Und nicht nur Männer betrifft dieses besonders empfindliche Problem: Auch Frauen mit Diabetes klagen über mangelnde Lust oder schmerzende Entzündungen im Intimbereich. Bei Männern ist ebenfalls die nicht vorhandene Lust und natürlich die berühmte erektile Dysfunktion ,,Schuld” an der plötzlich schwierigen Sexualität. weiterlesen »


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Ein informativer Schlüsselanhänger kann manchmal sogar Leben retten!

Wenn ein Kind zu einem Diabetiker wird, haben Eltern oftmals Angst, dem Kind seine Selbstständigkeit zuzugestehen. Die Befürchtung, dass der Sprössling die Krankheit noch nicht richtig einschätzen kann, dazu kindliche Naivität und die Einstellung ,,freundliche Nichtbeachtung der Diagnose” vermitteln zu Recht den Eindruck, dass man auf den Knirps aufpassen muss. Logisch.

Daher gibt es jetzt einen Schlüsselanhänger aus Plastik, der im Falle eines Notfalls dem Retter sagt, dass der Stöpsel ein kleiner Diabetiker ist, der vielleicht einfach ,,nur” unterzuckert ist. So können die Helfer sofort die richtigen Maßnahmen ergreifen und dem Kleinen geht es schneller wieder gut, als würde niemand wissen, warum er jetzt nun in Ohnmacht gefallen ist.

Auch für die Eltern ist es eine kleine Hilfe, da der Notfallausweis nicht einfach nur ein Aushängeschildchen für Diabetiker ist, sondern auch gleich präsentative, persönliche Informationen über die Erkrankung vermittelt. Natürlich finden Kinder es nicht so klasse, den Besonderen-Status öffentlich mit sich herum tragen zu müssen - jedoch ,,kaufen” sie sich mit dem Eingehen dieses Kompromiss´ vielleicht ein bisschen ihrer Freiheit zurück ;-) . Ich auf jeden Fall finde den Schlüsselanhänger eine super Idee, da er im Notfall wirklich helfend für den Retter ist. Die meisten Rettungssanitäter kennen ihn auch schon und wissen Bescheid, wenn sie ihn sehen.


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Diabetes ist nicht mehr nur noch eine Volkskrankheit - oft genug fällt mit dem Wort ,,Diabetes” nun auch der Begriff ,,globale Epidemie”.

Weltkugel © Pixelio/hofschlaeger

Wenn die Diagnose Diabetes fällt - egal ob es nun Kind oder Eltern trifft - ist es erst einmal für die ganze Familie ein Schock und oftmals weiß man gar nicht, wie man mit dieser gesellschaftlichen Randfiguren-Krankheit umgehen soll. Diabetes - das haben doch immer nur die anderen. Diabetes - ein nebulöses Wort, schon mal gehört, ja, aber was ist das eigentlich? weiterlesen »


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Das Insulin zum ,,Einatmen” ist hingegen der Theorie aller Wahrscheinlichkeit nach nicht krebserregend.

Tabletten © Pixelio/Klicker

Aufgrund der Tatsache, dass einige Patienten an Lungenkrebs erkrankten, geriet dieses Medikament in die Schusslinie der Spezialisten und auch für die Diabetiker selbst. weiterlesen »


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Wer jahrelang unter Diabetes Typ 2 zu leiden hat, der hat im Alter auch ein erhöhtes Risiko, seine mentalen Fähigkeiten einzubüßen.

älterer Herr © Pixelio/geralt

Die gesuchte Brille, die doch auf der Nase sitzt, der Anrufer, der an der Strippe hängt und bei dem man vergessen hat, was man eigentlich sagen wollte, der Haustürschlüssel im Kühlschrank - wer kennt das nicht? weiterlesen »


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Die Zuwachsraten von den Menschen, die an Diabetes Typ 1 erkranken, sind in den Länden unterschiedlich.

Andere Länder, nicht nur andere Sitten - es ist offensichtlich nicht belanglos, in welchem Land man lebt, wenn es um den Risikofaktor Diabetes geht, denn bei der Neuerkrankungsrate gibt es durchaus signifikante Unterschiede.
So fand die sogenannte Teddy-Studie heraus, dass bei diesen Zahlen Finnland ,,ganz oben” steht: Mit 60 von 100.000 Menschen, die an Typ 1 erkranken, stehen sie ganz an der Spitze.
In Schweden sind es ,,nur” 40, in den USA 25 und in Deutschland - man mag es kaum glauben - sind es gerade mal 15 von 100.000 Patienten.

Woran das liegt, weiß man nicht. Da es in den jeweiligen Ländern nicht mehr Träger von risikobehafteten Genen gibt, werden die Ursachen in den Umwelteinflüssen gesucht. Aber da sucht man derzeit die sprichwörtliche Nadel im Heuhaufen.
Daher sucht die Teddy-Studie auch eifrige Mithelfer: Eltern, die ihre Knirpse auf Gene untersuchen lassen, die auf Diabetes Typ 1 schon hindeuten. Bei dieser Untersuchung werden zwei Milliliter Blut von der Nabelschnur abgenommen und in ca. acht Wochen liegt das Ergebnis vor. Das Ganze ist selbstverständlich kostenlos.
Ich persönlich rate ja besonders Eltern, die selber an Diabetes leiden, ihre Sprösslinge untersuchen zu lassen. Denn erstens ist da die Wahrscheinlichkeit höher, dass das Kind tatsächlich Träger eines solchen Genes ist, zweitens ist es kostenlos und drittens können beide Seiten an diesen Informationen nur gewinnen. Und schaden tut es ja auch keinem. Weder der Mama, noch dem Baby.

Also, wer die Studie unterstützen möchte, sollte sich bei der Forschergruppe Diabetes melden. Das gilt übrigens natürlich auch für alle ,,gesunden” schwangeren Weibchen unter uns ;-) !


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