Diabetesrisiko

Diabetes & Diabetesvorsorge
 


Wie versprochen gehe ich im heutigen Artikel noch einmal näher auf die Basis-Bolus-Therapie ein.

Zucker © Pixelio/knipseline

Bei dieser Therapieform versucht der Diabetiker die natürliche Insulinausschüttung - die ja beim Diabetiker nicht mehr funktioniert - des Körpers nachzuahmen. Keine leichte Aufgabe, eben eine große Herausforderung! weiterlesen »


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Die Basis-Bolus-Therapie beim Diabetiker mit Typ 1 kann zur größeren Selbstständigkeit und Freiheit führen - aber sie erfordert auch ein höheres Maß an Selbstdisziplin.

Diese Therapieform bedeutet, dass der Patient seinen Blutzucker regelmäßig selber testet, das erforderliche Insulin selber dosiert und auch mehrmals am Tag spritzt. Dafür kann der Diabetiker dann auch alles essen, trinken und sich bewegen, wie er möchte - wenn er verantwortlich mit seinen Blutzuckerwerten umgeht und die einzelnen Faktoren in diesen Wert immer mit einbezieht.

Vielleicht ist es nicht immer angenehm, sich ständig in den Finger piksen oder Spritzen setzen zu müssen, jedoch kann der Diabetiker sein Leben wieder selber in der Hand haben, kann selbstständig schalten und walten und den Diabetes in seinen Alltag integrieren, wie er selber es für richtig hält. Eine eigenverantwortliche Handhabungsweise verhindert Folgeerkrankungen und erhält die Gesundheit.
Logisch.

,,Problematisch” ist es vielleicht, wenn der Diabetiker unverantwortlich, vergesslich und unwissend handelt. Bei dieser selbstständigen Therapieform ist es unabdingbar, über seine Krankheit explizit Bescheid zu wissen. Da kann eine zweiwöchige Schulung, die mittlerweile ja auch schon fast die Regel ist, Abhilfe schaffen. Aber das allein reicht noch nicht. Da ab sofort auch für jeden Apfel berechnet werden muss, ist es wichtig, zu wissen, was in den Sachen, die man isst, so drin steckt. Und was diese für einen Einfluss auf meinen Blutzucker haben.

Es dauert sicherlich seine Zeit, bis man perfekt ,,eingestellt” ist und sich eine gewisse Routine eingespielt hat. Da der Blutzucker nicht nur von den Essgewohnheiten, sondern auch von dem ganzen restlichen Leben, beeinflusst wird, ist es Grundvorraussetzung, seinen Körper genau zu kennen und auch auf ihn zu hören. Alkohol, sportliche Bewegung und auch Stress können den Blutzucker genauso ,,reizen” wie das Stück Schokolade, das ,,ohne Rücksicht auf Verluste“, gegessen wird.

In den folgenden Artikeln werde ich noch näher auf diese Therapieform eingehen.


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Keine gute Nachricht für die Frauen dieser Welt: Diabetes Typ 1 verzögert unter Umständen die Menarche bei jungen Frauen.

Mädchen © Pixelio/Marctwo

Ein Wissenschaftlerteam aus den USA bekräftigte die Theorie, dass Mädchen mit Diabetes Typ 1 später ihrer ersten Regelblutung erliegen, als gesunde Mädels im gleichen Alter. Dabei hat wohl ein schlechter permanenter Blutzuckerwert Einfluss auf die Knochendichte und den weiblichen Fortpflanzungzyklus. weiterlesen »


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Keine Frage - Diabetes ist ein vielschichtiges, großes Thema, zu dem man allerhand wissen muss, um einer guten Therapie wirklich gerecht werden zu können.

Fußball spielen © Pixelio/hofschlaeger

Man wächst an seinen Herausforderungen. So auch Eltern, deren Kinder an Diabetes erkranken. Was anfangs wie eine unüberwindbare Hürde scheint, wird nach und nach ein Teil des Alltags und auch, wenn viele Ängste bleiben, so verschwindet doch oftmals die Unsicherheit. weiterlesen »


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Als Diabetiker sollte man auch mit anderen Krankheiten nicht ,,herumspaßen”.

Gute Besserung © Pixelio/Cornerstone

Insbesondere das Pfeiffersche Drüsenfieber ist für den Diabetiker gefährlich, da unvorgesehene Komplikationen auftreten können.
Übertragen wird die Krankheit von dem Epstein-Barr-Virus, der sich besonders gerne im Mundraum aufhält und die wilde Partyknutscherei weiterlesen »


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Früher war Diabetes noch ein Todesurteil, später eine Schwerbehinderung - heute lebt der Diabetiker beinahe schon wieder völlig normal und beinahe unbemerkt ,,unter uns”.

Früher galt Diabetes als Schwerstbehinderung und ernorme Einschränkung des Alltags, was die besondere Fürsorge und Aufmerksamkeit seiner Artgenossen notwendigerweise zwingend einforderte. Auch war die Selbst- und Eigenständigkeit des Diabetikers früher nicht so gewährleistet wie heute. Ärzte äußerten ihre Bedenken zu oft und ließen die ,,Leine” nie ,,locker”, da sie es ihren Patienten schlichtweg nicht zutrauten.
Und auch beruflich hatten die Betroffenen einiges zu erdulden: Arbeitgeber sahen in ihnen schon lebende Untote, viele Berufe wurden den Diabetikern nicht mehr zugetraut und -gestanden.

Heute sieht das schon anders aus. Diabetiker gestalten ihren Alltag oftmals komplett alleine, haben anfänglich eine Schulung, in denen sie alles wissenswerte lernen, die zu ihnen passende Therapieform wählen (beispielsweise Insulinspritzen oder Insulinpumpen) und gut eingestellt wieder nach Hause fahren. Die Diabetologen gestehen ihnen ihre Freiheit und Eigenständigkeit durchaus zu und im Gegensatz zu früher sind Folgeerkrankungen kein gängies ,,Muss” mehr, ebenso wenig das Vorurteil, dass Diabetiker früher als andere sterben.

Und auch beruflich hat sich einiges getan. Mittlerweile muss der Patient seine Krankheit nicht mehr angeben - lediglich die Frage nach dem Behinderungsgrad muss er wahrheitsgemäß beantworten. Auch gibt es immer häufiger beamtete Diabetiker und auch viele andere verantwortungsvolle Aufgaben werden ihnen wieder übertragen. Von vielen prominenten Diabetikern weiß die breite Öffentlichkeit nicht einmal, welcher Krankheit diese unterliegen.

Eine positive Entwicklung also für den Diabetes. Trotzdem haben viele auch weiterhin Vorurteile, glauben an überholte Halbwahrheiten und daran, dass ein Diabetiker kaum ein normales Leben führen kann. Dabei leben diese oftmals sehr viel vollwertiger und gesünder als ein Nicht-Diabetiker, da er einfach gezwungen ist, auf seine Ernährung und sein Körpergefühl zu achten. Vom Todesurteil bis hin zum normalen Leben bis ins hohe Alter - das ist eine Leistung, die ich in diesem Beitrag nur einmal zu gewürdigt wissen wollte ;-) .


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Erschreckende Bilanz: Es ist nicht einfach nur so, dass die Anzahl der Erkrankungen von Kindern an Diabetes Typ 1 immer häufiger auftreten, sondern sich auch in den kommenden fünfzehn Jahren verdoppeln werden!

Kinder © Pixelio/hofschlaeger

In einem meiner älteren Beiträgen sprach ich ja schon von der Theorie der ,,globalen Epidemie”, die die Krankheit Diabetes mittlerweile in den letzten Jahren gezeichnet hat. Die Neuerkrankungen wachsen explosionsartig in die Höhe, auch Kinder sind jetzt von dieser Problematik stark betroffen. Denn es werden nicht einfach nur immer mehr kleine Diabetiker, sondern sie werden auch immer jünger. Und damit nimmt auch die Tendenz für Folgeerkrankungen, wie Sehverlust oder Nierenversagen, zu. Keine besonders rosigen Aussichten. weiterlesen »


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Macht Mut: Matthias Steiner ist Diabetiker Typ 1 - und gewann Gold bei den olympischen Spielen!

Gewichte stemmen © Pixelio/RainerSturm

Für jeden Diabetiker stellt sich bei der Diagnose die Frage, inwiefern der Sport noch möglich ist, doch sollte man sich davon niemals abhalten lassen, wie der Fall Steiner vorbildhaft zeigt! weiterlesen »


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Diabetes-Tagebuch

abgelegt in: Alltag

Jedem Diabetiker wird ans Herz gelegt, ein Tagebuch zur Kontrolle seines Stoffwechsels zu führen.

Tastatur © Pixelio/Petra-leon

Tagebuchschreiben klingt erst einmal nach ödem Zeitvertreib, dem die meisten eher missgünstig gegenüber stehen. Jedoch ist diese Arbeit für eine gute Therapieeinstellung unerlässlich, denn er liefert dem Diabetologen wichtige Erkenntnisse. weiterlesen »


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Da eine Unterzuckerung nicht ganz ungefährlich ist, sollten Angehörige, mit denen der Diabetes Patient viel zu tun hat, Bescheid wissen, was sie im Notall tun können, um schnell zu helfen.

Notfall © Pixelio/Boscolo

Ich wollte noch einmal ausführlicher auf den Notall bei einer Unterzuckerung eingehen, da es ja eben doch eine vielseitige Geschichte ist, die besonders auch bei Krampfanfällen eine besondere Ruhe benötigen! weiterlesen »


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