Vor fünfzig Jahren war Diabetes noch ein klares Todesurteil. Heute können Typ 1 Diabetiker ein fast normales Leben führen, wenn sie mit Insulin behandelt werden. Doch Insulin kann noch viel mehr, als Leben zu retten!
Diabetiker bekommen Insulin meist in intravenöser Form verabreicht, damit die Patienten Glukose, also Zucker, in die Zellen aufnehmen können, da ihre eigene Bauchspeicheldrüse dieses Hormon nicht mehr produziert.
Somit ist Insulin für einen Diabetiker lebensnotwendig. weiterlesen »
Unangenehmes Thema, aber für den Diabetiker leider unausweichlich: Die Gegend um den Bauchnabel herum.
Der Bauch ist für die meisten Diabetiker eine ungeliebte Körperregion. Der Grund: Magen-Darm-Beschwerden befallen Diabetiker häufiger als gesunde Menschen. Und wer kennt das furchtbare Drücken im Bauch nicht? Das schmerzhafte Ziehen in den Gedärmen und die unschönen Blähungen im Bauch. Das tut weh, ist unschön und kann den einen oder anderen in so manch ungemütliche Situation bringen.
Deshalb wird dieses Thema auch schwer taburisiert: Niemand möchte über diese Probleme sprechen, am allerwenigsten Frauen. Besonders das weibliche Geschlecht schämt sich für Probleme in der Bauchgegend und verschweigt Erkrankungen in dieser Richtung ganz, als sie anzugehen. Dabei ist das besonders für Diabetiker gefährlich, so erklärte auch die Deutsche-Diabetes-Gesellschaft, dass Diabetiker eben sehr viel häufiger mit Magen-Darm-Problemen zu kämpfen haben, als andere. Das läge besonders an dem, durch die Krankheit, geschädigten Nervensystem. Manchmal ist allerdings auch die Ernährung die Ursache, weil manche Diabetiker auch zu übereifrig an die Sache heran gehen. weiterlesen »
Diabetes-Patienten scheuen die oftmals erforderliche Insulintherapie.
Oftmals entwickelt sich ein Diabetes Typ 2 über einen langen Zeitraum hinweg. Gestützt von anderen Krankheiten wie beispielsweise der Adipositas, entwickelt sich die Zuckerkrankheit nur schleichend.
Deshalb fällt vielen Patienten auch schwer, überhaupt zu akzeptieren, dass auch sie Opfer einer Volkskrankheit geworden sind. weiterlesen »
Diabetes Typ 2, die teuerste Volkskrankheit seit langem. Und jetzt hat eine Studie auch noch belegt, dass die einheitliche Therapie nicht erfolgreich ist.
Es ist wohl überflüssig, wenn ich wieder einmal erwähne, dass immer mehr Menschen an Diabetes Typ 2 erkranken. Wie man diese Krankheit am Besten therapiert, wird immer wieder debattiert und neu durchdacht. Jetzt gibt es konkrete Statistiken darüber. weiterlesen »
Diabetes Typ 1 Patienten müssen meistens spritzen. Oder aber sie führen sich das erforderliche Insulin mittels Pumpe zu. ,,Spritzer” allerdings sind von einer bestimmten Meldung betroffen: Der auf dem Markt am meisten verkaufte ,,Pen” wird es bald nicht mehr geben.
Pens haben sich in den letzten Jahren sehr stark weiter entwickelt. Waren es früher ,,richtige” Spritzen, mit denen der Diabetiker sich selbst behandelte, so sehen die ,,Piekser” heute eher wie harmlose Stifte oder Kugelschreiber aus, die man sich mal so eben in die Hosentasche stecken kann. Oft haben sie zusätzlich noch ein verspieltes Design, bunte Ornamente schlängeln sich um den formvollendeten ,,Stift”, den man so natürlich nicht mehr verstecken muss. weiterlesen »
Nachdem die Welt sich über Dolly, dem Schaf, fürchterlich mokiert hat, ist ein großes Thema zu grauem Alltagsbrei geworden: die gefürchtete Gentechnologie.
Was hat die Welt diskutiert, wild mit den Händen gefuchtelt und ihre Stirn in tiefe Falten gekraust. Genmanipuliertes Essen? Geklonte Tiere? Romane, in denen von menschlichen Klonen die Rede war, landeten auf dem Bestsellertisch. Die Nachrichten waren voll von Horrormeldungen.
Bis das ganze Thema zähneknirrschend akzeptiert wurde. Bis man es hingenommen hat, anstatt zu reden. weiterlesen »
Diabetes Typ 2 ist eine Volkskrankheit. Keine Ahnung, wie oft ich diesen Satz schon in diesem Blog getippt habe. So ,,normal” das jetzt beinahe schon ist - sich darüber informieren und davor schützen tut immer noch fast niemand.
Diabetes Typ 2 stützt sich ja oftmals auf eine Insulinresistenz, die sich immer weiter ausgebaut hat. Oft ist das eine Folge der Adipositas oder allgemeinem Übergewicht. Doch, wie man jetzt heraus fand, kann man sich vor dem diabetischen Teufel ganz gut schützen. Beispielsweise mit Sport!
Auch darüber berichte ich euch ja ständig und auszureichend
. weiterlesen »
Mittlerweile wissen wir ja, dass Stress sich negativ auf den Blutzuckerwert auswirkt. Aber wie radikal, das hat jetzt eine israelische Studie heraus gefunden.
Denn die beweist uns, dass ein Burn-Out-Syndrom Diabetes Typ 2 provozieren kann. Permanenter Stress, psychologischer Druck und ständig überarbeitet - das erzeugt anhaltende Müdigkeit, Abgeschlafftheit und oft auch Depressionen.
Gerade in unserer leistungsorientierten Gesellschaft, arbeiten sich viele Menschen regelrecht kaputt für einen Hungerlohn. weiterlesen »
Bisher sind wir ja davon ausgegangen, dass Diabetes Typ 2 aufgrund von erhöhtem Gewicht entsteht. Mittlerweile sind sich Forscher da gar nicht mehr so schlüssig, da sie einen neuen ,,Risiko-Marker” entdeckt haben.
Diabetes Typ 2, umgangssprachlich früher auch ,,Altersdiabetes” genannt, entsteht oft aufgrund von Fettleibigkeit, der Adipositas. Dabei meint dieser Typ die Insulin-Unempfindlichkeit, währenddessen beim Typ 1 die Einstellung der Insulin-Produktion Ursache der Krankheit ist.
Und jetzt fanden Forscher heraus, dass es ein Protein gibt, welches diese Unempfindlichkeit auslösen kann.
Fetuin-A ist ein Protein bzw. Eiweiß, welches in der Leber produziert und von dort aus ins Blut abgegeben wird. Erhöhte Fetuin-A-Werte verhindern wohl die Insulinempfindlichkeit und bedeuten tiefergehend erhöhte Leberfettwerte.
Das Protein war schon allgemeinhin bekannt, Tierversuche (argh!) brachten dieselben Ergebnisse.
Bei diesem Eiweiß ist von ,,Vorteil”, dass er, unabhängig von anderen Faktoren wie Gewicht, Ernährung, Aussehen, Alter und Geschlecht, eine Möglichkeit beinhaltet, einem Menschen ein Diabetesrisiko zu ,,unterstellen”.
So müssen Typ 2 Diabetiker nicht mehr abwarten und Däumchen drehen, bis die Krankheit ihre ganze Wirkungskraft entfaltet und die Diagnose vielleicht erst aufgrund von Folgeerkrankungen gestellt werden kann, sondern sie können schon vorher präventive Maßnahmen ergreifen.
Also wieder mal ein kleiner medizinischer Meilenstein geschafft
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Ich weiß nicht, wie oft ich es schon gepredigt und herunter gebetet habe: Das Kinderleben mit Diabetes ist ein schwieriges. Eine stetige Herausforderung auch an die Eltern. Und manchmal leider auch eine Überforderung. Deshalb freut es mich, hier endlich nicht nur Phasen, sondern eine praktische Lösung anbieten zu können!
Nämlich Dianino. Klingt wie ein Dinosaurier? Irgendwie schon, aber ein sozial kompetentes
. Ein dreijähriges Kind, welches von heute auf morgen mit Diabetes umgehen muss, ist kein Zuckerschlecken. Es gibt mindestens fünf Mal am Tag herzzerreißendes Geheule, wenn die Spritze injiziert werden muss. Eine Impfung ist schon ein wahrer Horrortrip. Diabetes muss für ein Kind dagegen die Ausgeburt der Hölle sein. weiterlesen »