Diabetesrisiko

Diabetes & Diabetesvorsorge
 


Archiv: Folgekrankheiten

Derzeit genießen die Ärzte in Deutschland keinen besonders guten Ruf. Dass die Krankenkassen Geld mit uns verdienen wollen, wissen wir bereits. Doch auch die heiligen, weißen Mäntelchen unserer Gesellschaft sind in ihrem Ansehen weit gesunken, seit bekannt geworden ist, dass auch sie nach dem großen Geld dürsten. Und das oft auf skrupellose Weise.

Operation

Ich kann da ja selbst ein Liedchen von trällern: So habe ich in der neuen Stadt, der großen neuen Heimat, auch drei Zahnärzte besucht, bevor ich mich habe behandeln lassen. Mein Vertrauen in den berühmten weißen Kittel wurde schon zerstört, da war ich 12.
Die Ärzte gelten mittlerweile in unseren bürgerlichen Reihen als Aasgeier, die aus jedem Blutbad ihren Profit ausschlachten. Klingt brutal? Dann wart ihr wahrscheinlich noch nie so richtig krank. weiterlesen »


1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars
Loading ... Loading ...

Diabetes ist eine lebenslange Erkrankung. Leider auch eine, die schwere Folgeerkrankungen auslösen kann.

Ernährung

Es gibt einige gängige diabetische Krankheiten, wie den diabetischen Fuß. Aber was von vielen Diabetikern unterschätzt wird, ist die Zahl der Schlaganfalloper, die jedes Jahr zutage gefördert werden.
200. 000 Menschen bekommen im Jahr einen dieser gefürchteten Anschläge auf das Gehirn.
Das ist die Einwohnerzahl einer kleineren Großstadt. weiterlesen »


1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars
Loading ... Loading ...

Wie versprochen gehe ich heute auf weitere Erkrankungen ein, die bei einem Diabetiker die Folge sein können.

Ein dauerhaft erhöhter Blutzucker schadet dem Menschen. Insbesondere viele Organe verkraften die Dauerbelastung nicht. Eines dieser Organe ist die Niere, die beim Diabetes besondere Aufmerksamkeit bedarf. Denn eine diabetische Nephropatie ist nicht zu unterschätzen!
Hierbei werden die winzigen Kapillaren in der Niere durch Wucherungen in den Gefäßen beschädigt bis hin zur völligen Verschließung. Das Gewebe, welches von Proteinen gebildet wird - welches aber wiederum gehäuft Verbindungen mit dem überschüssigen Zucker bei einem erhöhten Blutzuckerwert eingeht und daher nicht mehr ausreichend vorhanden ist, quillt regelrecht auf und kann der Aufgabe eines Filters nicht mehr nachgehen. So gelangen größere Moleküle, wie beispielsweise Albumin, in den Urin.

Nach und nach baut die Niere so ab und letzendlich bleibt nach der medikamentösen Therapie nur die regelmäßige Dialyse, bei der das Blut künstlich von außen ,,gewaschen” wird.
Sie sollten sich also öfter einer Albumin-Urin-Untersuchung unterziehen, um zu testen, inwiefern Ihre Niere betroffen ist. Wenn das der Fall sein sollte, sollten Sie Ihre Ernährung auf eiweißarm umstellen und sich Medikamente verschreiben lassen.

Ein anderes, diabetisch-typisches, Problem ist der permanente Bluthochdruck. Denn ein Diabetiker leidet viel eher darunter, als ein gesunder Mensch. Da helfen dann aber die ,,üblichen” Ratschläge: Treiben Sie regelmäßigen Sport, scheuen Sie die Bewegung nicht. Gesunde Ernährung Blutdruck messen © Pixelio/Knipsermannist wichtig, die zudem noch ohne viel Salz auskommt. Ein Glas Rotwein pro Abend in etwa beugt der Gefäßverschleißung vor, aber diesen ,,Tipp” sollten Sie lieber noch einmal mit Ihrem Azrt besprechen. Ich möchte hier ja niemanden zum Trinken animieren ;-) .
Und das allerwichtigste: Gewöhnen Sie sich das Rauchen ab! Ich weiß, alles leichter gesagt, als getan - aber es ist ja auch noch kein Meister vom Himmel gefallen. Gehen Sie´s langsam an, Schritt für Schritt, und sehen Sie das Ganze als spannende Herausforderung, um sich zu motivieren!


1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars
Loading ... Loading ...

Wer an Diabetes leidet, kommt nicht drum herum, sich mit einem ganz besonders leidigen Thema auseinander setzen zu müssen: den diabetischen Folgeerkrankungen.

Folgeerkrankung - für die meisten ist das ein eher nebulöser Begriff, daher dachte ich mir, dass wir den Nebel vielleicht gemeinsam etwas lichten können :-) und werde deshalb in diesem und im nächsten Artikel auf dieses Thema näher eingehen.
Denn ein Diabetiker, der einen permanent hohen Blutzucker hat, muss sich über kurz oder lang darauf einstellen, an einer der Folgen zu erkranken. Besonders die Butgefäße leiden unter dem Zuviel an Zucker, aber auch die Organe bekommen ihr ,,Fett weg”, insbesondere Augen und Nieren sind betroffen. Der ,,diabetische Fuß” sollte eigentlich die bekanntere Konsequenz sein, denn auch die Nerven werden arg in Mitleidenschaft gezogen. weiterlesen »


1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars
Loading ... Loading ...

Wer jahrelang unter Diabetes Typ 2 zu leiden hat, der hat im Alter auch ein erhöhtes Risiko, seine mentalen Fähigkeiten einzubüßen.

älterer Herr © Pixelio/geralt

Die gesuchte Brille, die doch auf der Nase sitzt, der Anrufer, der an der Strippe hängt und bei dem man vergessen hat, was man eigentlich sagen wollte, der Haustürschlüssel im Kühlschrank - wer kennt das nicht? weiterlesen »


1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars
Loading ... Loading ...

Wer an einem diabetischen Fußsyndrom leidet, sollte vorsichtig sein bei der Wahl der Ärzte: Oftmals wird eher amputiert, anstatt dass der Fuß erhalten wird!

Füße © Pixelio/Juttaschnecke

Unsere Füße sind ein wichtiges Körperteil, sie tragen uns jeden Tag vorwärts, sie rennen und hüpfen mit uns und machen einen großen Teil unserer Lebensqualität aus. Umso schlimmer, wie sie behandelt werden: Kaum beachtet fristen sie ihr Leben in engen Tretern, hochhackigen Waffen und dürfen beinahe nie frische Luft schnappen. weiterlesen »


1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars
Loading ... Loading ...

Als Diabetiker ist man besonders gefährdert, an Parodontitis zu erkranken als gesunde Menschen.

Katze © Pixelio/Dystopie

Die beiden Krankheiten Parodontits und Diabetes scheinen sich nicht wirklich gut leiden zu können: Während Diabetes die Heilung der Parodontitis verzögert, ärgert die Zahnfleischentzündung die Insulinsensibilität. weiterlesen »


1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars
Loading ... Loading ...

Diabetische Retinopathie

Autor: Doris
abgelegt in: Folgekrankheiten

Wie viele Folgekrankheiten kann auch die Diabetische Retinopathie unterschiedliche Formen annehmen. Das Heimtückische an dieser Krankheit ist außerdem, dass viele Leute sie jahrelang mit sich herumschleppen, ohne davon zu wissen, eben weil sie Diabetiker sind, ohne dass das diagnostiziert wurde. Wenn man die Wartezimmer der Augenärzte schon durch hat, ohne dass ein Grund für die schlechte Sehfähigkeit gefunden werden konnte, wäre diabetische Retinopathie eine gern übersehene Möglichkeit.

Die diabethische Retinopathie tritt in verschiedenen Formen auf. Allen ist gemeinsam, dass als Folgeerscheinung einer Diabeteserkrankung bestimmte Bereiche des Auges beeinflusst werden, was zu Sehschwäche oder sogar Blindheit führen kann.

Bei der sogenannten Nichtproliferativen Retinopathie (Hintergrundretinopathie) werden durch die Diabetes die Blutgefäße in der Netzhaut geschädigt. Dadurch entstehen winzige Blutungen, in deren Verlauf sich kleine Fettablagerung in der Netzhaut bilden und gelbe Flecke entstehen können. Diese Form von Retinopathie stellt die harmloseste dar, denn es kommt meistens nicht zu einer Verminderung der Sehstärke.

Eine Verschärfte Form von Augenproblemen bei Diabetes ist die Diabetische Makulopathie. Hier verursachen ebenfalls Fettablagerungen, diesmal in der Netzhautmitte, ein Problem mit der zentralen Sehschärfe. Das kann bedeuten, dass man nicht mehr Lesen und Autofahren kann, weil es dem Auge unmöglich wird, etwas scharfzustellen.

Die gefährlichste Form schließlich heißt Proliferative Retinopathie. Hier bilden sich, hervorgerufen durch die Diabetes, Blutgefäße in der Netzhaut und im Glaskörper des Auges. Der Glaskörper ist der mit weißlicher Flüssigkeit gefüllte Bereich des Auges, durch den das Licht nach Passieren der Linse wandert, um auf die Netzhaut zu treffen und da das Bild zu erzeugen. Die Bildung der Blutgefäße hier ist krankhaft - sie ist ein Resultat der nichtproliferativen Retinopathie. Dadurch, dass die Netzhaut nicht mehr gleichmäßig durchblutet wird, weil die Blutgefäße teilweise platzen, sendet die Netzhaut Botenstoffe aus, die den Defekt melden und das Wachstum von neuen Blutgefäßen anregen sollen.

Diese verursachen jedoch unglücklicherweise ein viel zu starkes Wachstum von Blutgefäßen, welche dann von der Netzhaut in den Glaskörper hineinwachsen. Sie sind sehr dünn, und wenn der Blutdruck ansteigt, platzen die Gefäße im Glaskörper und das Auge sieht urplötzlich nichts mehr. Sehr gefährlich wird es, wenn die Gefäße nach dem Platzen wieder zusammenschrumpfen, und die Netzhaut, die immer noch an den Bäumen hängt, abziehen. Dann kann die Krankheit im schlimmsten Fall zum Verlust des Auges führen.

So weit sollte man es in keinem Fall kommen lassen. Zwar gibt es keine 100prozentige Therapie, weil die Retinopathie eine direkte Folgeerscheinung von Diabetes ist. Aber es gibt eine ganze Reihe von Behandlungsmöglichkeiten. Der entscheidene Faktor ist dabei, dass man seine Diabetes-Behandlung durchzieht, sich angemessen ernährt, und die Diabetes generell im Griff hat. Ist das der Fall, so sind die Auswirkungen der Retinopathie nicht mehr so dramatisch stark. Zusätzlich zu dieser Grundbehandlung können je nach Härtegrad entweder Injektionen oder Laserbehandlungen des Auges vorgenommen werden, bei rechtzeitigem Erkennen der Diabetischen Retinopathie kann so fast immer das Auge gerettet werden.

Also: Zum Arzt gehen, auf Diabetes untersuchen lassen und gegebenenfalls über Gegenmaßnahmen informieren! Das Schlimmste, was man bei Diabetes-Folgeerkrankungen tun kann, ist aufgeben.


1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars
Loading ... Loading ...

Rauchen bei Diabetes

Autor: Doris
abgelegt in: Folgekrankheiten

Rauchen - TABU flickr©motograf

Das Rauchen schädlich ist, wissen wir nicht erst seit es auf den einzelnen Packungen ausdrücklich erwähnt wird und ein Arzt uns zum wiederholten Male darauf hinweist, aber wie wirkt sich das Rauchen auf Diabetes mellitus aus. Hundertprozentige Erkenntnisse auf diesem Gebiet konnten bisher noch nicht gewonnen werden, denn Häufung der negativen Folgen steht immer noch eine geringe Zahl der Verbesserung gegenüber.

Langfristige Studien haben bisher ganz unterschiedliche Studien ergeben, allerdings konnte man die Erkenntnis gewinnen, das Rauchen die Insulinintensivität beeinträchtigt und das es zu einem höheren metabolischen Effekt führt. Beim Diabetes-Typ 1 kommt es zu einer Zerstörung der insulinproduzierenden Betazellen, womit man letztendlich auf eine insulinabhängigen Diabetes zusteuern kann.

Auch der Zusammenhang zwischen der deutlich höheren Erkrankungsrate von Diabetes Typ 2 bei Rauchern kann anhand von Studien belegt werden. So ist das Risiko einer Erkrankung fast doppelt so hoch als wie bei einem Nichtraucher. Durch ein sofortiges Beenden kann das Risiko erheblich gesenkt werden. Ein fortführen des Rauchen kann bei Diabetikern erhebliche Folgen haben, denn sie sind generell schon einer erhöhten Gefahr von Herz-Kreislauf-Erkrankungen ausgesetzt. Rauchen und Diabetes können in diesem Zusammenhang eine tödliche Gefahr bedeuten.

Eine weitere bedenkliche Erkrankung ist die diabetische Nierenerkrankung (Nephropathie). Durch Rauchen kann sich dieser Effekt weiter verstärken und es werden vermehrt Eiweiße ausgeschieden, die für den Körper notwendig wären. Zudem kann ein Raucher unter Retinopathie (Erkrankung des Augenhintergrundes)leiden, denn durch das Qualmen kann die sensible Netzhaut erheblich geschädigt werden.

Wie diese Aufzählung beweist, sollten auch Diabetiker vollkommen auf das Rauchen verzichten. Statt Stunden in einem Wartezimmer zu verbringen, kann man sich noch lange an seinem Gesundheitszustand erfreuen.


1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars
Loading ... Loading ...

Cholesterin regelt als Teil der menschlichen Zellmembran die Ein- und Ausschleusung von Signalstoffen. Es ist durch seine Beteiligung z.B. an der Herstellung von Gallensäuren und Hormonen lebenswichtig für den Körper, so ist jederzeit Cholesterin im Körper vorhanden. Der „Cholesterinspiegel“ bezeichnet dabei das Maß an Cholesterin, welches im Blut vorhanden ist.

Cholesterin © wikipedia

Dieser Anteil darf einen gewissen Durchschnitt nicht übersteigen, sonst spricht man von „erhöhtem“ Cholesterinspiegel. Wenn dieser stark erhöht ist, spricht man von primärer oder sekundärer Hypercholesterinämie. Das ist eine Krankheit, die schwerwiegende Risiken wie Herzinfarkt und Schlaganfall mit sich bringt.

An primärer Hypercholesterinämie leiden 30 %, an sekundärer 70 % aller Hypercholesterinämiefälle. Die primäre wird auch als familiäre Hypercholesterinämie bezeichnet, weil sie in der Regel vererbt wird. Die sekundäre tritt dagegen bei Menschen auf, die sich ungesund ernähren, oder – blöd, das in eine Kategorie schreiben zu müssen – bei Diabetikern.

Diese sind besonders gefährdet, ein zu hoher Cholesterinspiegel sollte deswegen nicht auf die leichte Schulter genommen werden. Dabei wird unterschieden zwischen „gutem“ und „schlechtem“ Cholesterin. Das ist natürlich nicht gerade wissenschaftlich, aber man merkt es sich einfach besser als LDL und HDL, oder? Hohe LDL-Werte sind dabei „schlecht“, hohe HDL-Werte dagegen „gut“.

Cholesterinfreie Margarine © flickr / colros

Als Therapie bieten sich zuerst Verhaltensänderungen in der Ernährung an, zum Beispiel das Fett reduzieren. Wenn das nicht hilft, gibt es aber auch medizinische Therapiemöglichkeiten, da am Besten vom Arzt beraten lassen.

Also – für Diabetespatienten gilt in erhöhtem Maße: Immer mal wieder den Cholesterinspiegel checken lassen. Das dauert nicht lange und man ist auf der sicheren Seite


1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars
Loading ... Loading ...