Was lange nur Theorie war, wird nun bestätigt: Diabetiker hören tatsächlich schlechter als Nicht-Diabetiker!
,,Mach doch mal lauter!” - Mein Standartspruch beim Fernsehgucken. ,,Bist du taub oder was?” - Die Standartantwort.
Und wie oft ich ,,Häää” mache, wenn mir jemand etwas erzählt, davon will ich lieber gar nicht erst anfangen, von den genervten
Augenverdrehern mal ganz zu schweigen! weiterlesen »
Typ 1 Diabetiker wollen oftmals nicht auf den heiß geliebten Sport verzichten und trotz Diagnose weiter ihrem Hobby nachgehen. Was bei Beachtung einiger Punkte auch kein Problem darstellen dürfte.
Nur, weil man Diabetes diagnostiziert bekommt, ist man ja noch kein neuer Mensch. Der Patient will sein Leben so normal wie nur möglich weiter führen und dazu gehört nunmal oftmals der Sport. Ob nun joggen, Fußball, radeln oder klettern - darauf verzichten muss er auch gar nicht, nur ein bisschen vorsichtiger mit den Warnzeichen seines Körpers umgehen.
Da die Muskulatur belastet wird, erhöht sich auch die Insulinempfindlichkeit, daher sollte die Dosis vorher reduziert werden oder aber genug Kohlehydrate aufgenommen werden, um dem entgegen zu wirken. Ansonsten droht schnell eine Unterzuckerung.
Jedoch ist auch das Gegenteil möglich: Eine zu stark reduzierte Insulindosis kann be längerem Sporteln zu einer diabetischen Stoffwechselentgleisung führen.
Allgemein gilt: wer lange nicht vom Sofa hoch kam, schon über zehn Jahre unter Diabetes leidet oder über fünfunddreißig Jahre alt ist, sollte sich vorher mit seinem Facharzt zusammen tun, um abzuklären, inwiefern der Sport mit der Krankheit zu vereinbaren ist. Ansonsten vor dem Schwitzen, viele Kohlehydrate essen und kleinere Zwischenmahlzheiten einplanen. Gut eignen sich da beispielsweise Obst oder Traubenzucker.
Auch den Blutzucker sollte man regelmäßig messen und viel trinken.
Und zu guter letzt: Die Insulinempfindlichkeit herrscht vierundzwanzig Stunden vor! Das heißt, auch nach dem Sport vorsichtig bleiben, regelmäßig Blutzucker messen und die Dosis dem jeweiligen Ergebnis anpassen.
Trotz aller Gefahren, die hier lauern, ist natürlich Sport auch für Diabetiker gesund, so wirkt er sich doch immer positiv auf das Herzkreislaufsystem aus und somit auch auf den Blutdruck. Die Lebensqualität verbessert sich durch regelmäßigen Sport ernorm - wenn man ihn in Maßen ,,genießt”. Gerade als Diabetiker sollte man sich hüten, sich in der Hinsicht zuviel zuzumuten. Ansonsten wünsche ich einfach viel Spaß an der Bewegung!
17 500 Euro ist der Firma Bayer der sogenannte ,,Fine-Star” Preis wert, den sie für ein neues Konzept, welches Kindern und Jugendlichen mit Diabetes hilft, ausschreiben.
Der Wettbewerb zielt genau auf die Kinder-Diabetologie, denn es wird stetig nach neuen Wegen gesucht, wie man Kindern und Jugendlichen dabei helfen kann, ihr Leben auch mit Diabetes so normal wie nur möglich zu gestalten. weiterlesen »
,,gesunde Ernährung” - diese beiden Worte machen insbesondere jungen Menschen keinen Spaß. Aber gerade als Diabetiker sind diese Schlagworte unbedingt notwendig und leider auch nicht vermeidbar.
Ich ess auch lieber Schokolade anstatt einen Apfel. Und bevor ich mich in die Küche stelle und koche, habe ich längst schon den Pizza-Service angerufen, dessen Mitarbeiter ich alle beim Namen kenne.
Und leider bin ich kein Einzelfall - so halten sich besonders Kinder nicht an die empfohlene Dosis Obst und Gemüse, weiterlesen »
Hat man den Alltag gemeistert, kommt auch schon das nächste ,,Problem”: Urlaub! Was ist zu bedenken?
Auf Urlaub sollte natürlich auch ein Diabetiker nicht verzichten und damit die Reise nicht zu einem Reinfall wird, sollte man einfach ein paar Kleinigkeiten beachten. Zum Beispiel sollte auch während der Ferien der ,,Umstand Diabetes” nicht vergessen und auch weiterhin ausreichend beachtet werden - Urlaub vom Diabetes gibt es nicht! weiterlesen »
Im ersten Moment ist es ein Schock, wenn das Kind die Diagnose Diabetes erfährt. Doch der Schock betrifft wohl mehr die Eltern, als ihre Kinder.
Versuchen Sie einmal, sich in die Rolle des Kindes zu fühlen: Da wird ein riesen Wirbel gemacht, alle sind aufgeregt und alles dreht sich um mich, wegen einem exotischen Wort namens ,,Diabetes”. Glauben Sie, ein Kind begreift im ganzen Ausmaß, was die Krankheit für ihn und sein Leben bedeutet? Ist es nicht vielmehr so, dass die Eltern erst einmal tief durchatmen und lernen müssen, damit klar zu kommen?
Blindenhunde sind unter uns weit verbreitet, aber von den sogenannten Servicehunden aus den USA hat leider bisher noch niemand gehört: Auch für den Diabetiker können sie eine ernorme Hilfe im Alltag sein!
Es ist nun einmal Fakt, dass der Mensch in unserer heutigen Daseinsform undenkbar wäre, hätten wir nicht seit Anbeginn unserer Zeit unseren besten Freund an der Seite gehabt: Den Hund. weiterlesen »
Die Situation eines an Diabetes Typ 2 erkrankten Menschen ist belastend: Von heute auf morgen muss man sich strenge Lebensgewohnheiten zulegen und diese auch kontinuierlich einhalten. Hinzu kommen Ängste und Unsicherheiten, logisch, dass dabei Frustrationen nicht ausbleiben.
Nur was tun, wenn diese in einer handfesten Depression münden?
Wichtig ist zu wissen, dass an einer Depression zu erkranken nicht bedeutet, permanent traurig zu sein. Ein sehr falscher Trugschluss, denn oftmals äußerst sich diese Störung eher mittels einer diffusen ,,Gefühlstaubheit” oder eben wie oben schon beschrieben Lustlosigkeit, Antriebslosigkeit, dem Gefühl von Sinnlosigkeit. Da heraus zu kommen bedarf einer ganz anderen Hilfe, als es den Medikamenten zuzutrauen wäre.
Ein guter Ansatz wäre es, sich eine Selbsthilfegruppe zu suchen, in der man sich offen austauschen kann. ,,Geteiltes Leid ist halbes Leid” - oftmals trifft das tatsächlich zu! Sich mit Gleichgesinnten zusammen zu tun kann gut tun, insbesondere in Situationen, in denen man denkt, dass die ganze Welt sich gegen einen verschworen hat, denn man merkt sehr schnell: Huch, ich bin ja gar nicht allein.
Jedoch sollte man den Gang zum Psychologen nicht scheuen, wenn man alleine aus diesem ,,schwarzen Loch” nicht heraus findet. Natürlich ist die Angst vor Folgeerkrankung ganz normal, jedoch darf diese nicht Überhand gewinnen und das ganze Leben bestimmen. Interessant ist auch, dass bei Diabetikern doppelt soviele Menschen an Depressionen leiden als unter den gesunden. Erschreckend? Nicht unbedingt, denn wie gesagt, so eine Situation kann einen schon mal aus der Bahn werfen.
Darum möchte ich Ihnen gerne einen online Test ans Herz legen: Dort können Sie nämlich Ihr Wohlbefinden testen und sich selbst ein wenig kritisch beäugen.
Ich für meinen Teil würde sicherlich in tiefe Verzweiflung stürzen, mich in mein Kämmerlein zurück ziehen und ein bisschen vor mich hin weinen, jedoch, und das ist wohl ein springender Punkt, würde ich dort eben nicht verweilen, sondern versuchen, zu lernen, damit zu leben und die Krankheit als eine Herausforderung zu betrachten! Denn im Grunde ist sie genau das: Die Aufforderung, bewusster und aktiver sein Leben zu gestalten, als es vielleicht vorher der Fall war. Und wer weiß? Vielleicht macht der Kochkurs ja doch mehr Spaß als gedacht und ich schaue mal ein wenig über den Tellerrand. Schaden kann das jedenfalls nicht. Und so ein selbst gemachter Auflauf schmeckt doch allemal besser als altbacken Toastbrot.
Der Alltag ist für Diabetes-Erkrankte nicht immer einfach zu meistern, Autofahren gehört zu jenen Betätigungsfeldern, die mittels Diabetes nicht einfach zu Händeln ist. Im Interesse der Allgemeinheit müssen die Behörden darauf achten, dass Diabetiker nicht zu Gefahren für den allgemeinen Verkehr sind.
Vor allem Diabetes Typ I. können Hypoglykämie gefährdet sein, völlig unabhängig von ihrer Insulinbehandlung. Aufgrund der Krankheit kann es immer wieder zu plötzlicher Bewusstlosigkeit oder Fahrbeeinträchtigungen kommen. Um eine bessere Beurteilung vornehmen zu können, werden Diabetiker in sogenannte Risikogruppen unterteilt. Wird man der Risikogruppe I. zugeordnet, darf man uneingeschränkt am Verkehr teilnehmen. Sollte jedoch die Gefahr von Unterzuckerung verstärkt bestehen, wird man sofort in die Risikogruppe II. verschoben, die nur ein eingeschränktes Führen von Fahrzeugen erlaubt. Aktuelle ärztliche Gutachten müssen eine Fahrtauglichkeit belegen. In der Risikogruppe III. wird es sehr schwer, dauerhaft in den Verkehr integriert zu werden und wenn, dann nur unter strengen Auflagen.
Zwar haben Statistiken belegt, dass mit Diabetes kein erhöhtes Unfallrisiko besteht, allerdings sind diese Ergebnisse vor allem auf die Sorgfalt der Erkrankten zurückzuführen. Aber gerade bei einer Insulin-Therapie sollte man große Vorsicht walten lassen. Sollte auch nur der geringste Verdacht auf eine Hypoglykämie (Unterzuckerung) bestehen, muss man auf den Antritt der Fahrt verzichten. Längere Nachtfahrten vermeiden und regelmäßige Pausen auf Reisen sind grundlegende Aspekte für das sichere Fahren.