Und hier der zweite Teil der kleinen Weihnachtsgeschichte
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Hier könnt ihr den ersten Teil der Geschichte nachlesen. weiterlesen »
Der Winter hat uns mittlerweile ,,voll erwischt” und die Sonne lässt sich da kaum blicken. Tief eingemummelt hasten wir durch die kalten Tage, während die Glücksmomente auf sich warten lassen.
Ich habe euch ja schon berichtet, dass Stress und Unwohlsein nicht gut für den Blutzuckerwert eines Diabetikers ist. Und auch Vitamin D-Mangel wirkt sich nicht gerade förderlich aus.
Dieser Mangel haben aber viele Menschen im Winter, da die fehlenden Sonnenstrahlen nicht dazu beitragen, dieses wichtige Vitamin im Körper zu bilden. weiterlesen »
Das fiese an Diabetes ist ja, dass sie gerne Stöckchen zwischen die Alltagsbeinchen wirft. Zum Beispiel, indem sie uns lästige Widrigkeiten verursacht, die wir oft und gerne leider auf die (zu) leichte Schulter nehmen. Herpes ist dabei nur ein Beispiel.
Die ekligen Lippenbläschen kennt ihr ja bestimmt alle. Ich entsinne mich noch gut an Schulzeiten, in denen jeder, der mit diesen klebrigen ,,Knubbeln” am Mund sich unschöne Sprüche alá ,,zuviel geknutscht, wa?”anhören durfte. Auch ich war schon im glücklichen Besitz häßlicher Blasen, die juckend und ziepend in meinem Gesicht rumquollen. weiterlesen »
Die kalte Jahreszeit ist angebrochen und damit rücken wir Weihnachten immer näher. Und was bedeutet Weihnachten bei den meisten deutschen Familien? Genau. Essen. Essen. Und nochmals essen!
Die Schokoladenmänner stapeln sich in den Supermarktregalen, mit Schokoladentalern wird im Klassenzimmer gefeilscht und der Duft von frisch gebackenen Keksen weht durch die Straßen Deutschlands. Hier mal naschen, da mal zugreifen, ach, das bisschen macht doch nichts… weiterlesen »
Wer an Diabetes erleidet und gerade erst diagnostiziert bekommen hat, der muss meistens erst einmal eine zweiwöchige Schulung besuchen, um alles wissenswerte zu erlernen.
Diabetes. Und nun? Viele Patienten fühlen sich im ersten Moment völlig hilflos, allein gelassen und überfordert mit der neuen Situation. Diabetes - insbesondere der Typ 1 - kennt kein Erbarmen, schonungslos wirft er seine Opfer ins kalte Wasser.
Deshalb gibt es ja die Schulung, die meistens im ortsansässigen Krankenhaus stattfinden und regulär zwei Wochen lang dauern. weiterlesen »
Die Tage werden länger und ungemütlicher. Grippe, Erkältungen und Lungenentzündungen sind nervende Begleiterscheinungen des kalten Winters, vor denen es sich zu schützen gilt!
Der Regen peitscht einem auf dem Weg zur Arbeit ins Gesicht, der Wind pustet die Mütze davon und der vorbei rollende Bus verpasst einem die morgendliche Pfützen-Dusche. Mit dem linken Fuß aufgestanden? Von wegen. Leider Alltag, denn der Herbst hat sich in Deutschland heimisch eingerichtet und kündigt mit langem Atem den Winter an. Puuuh, jetzt kann man sich wirklich nichts mehr vormachen, der Wintermantel gehört nicht mehr länger in den Schrank verbannt
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Die Berufswelt ist eine vielseitige. Schon früh sollte man sich als junger Mensch überlegen, womit man später denn mal seine Brötchen zu verdienen gedenkt. Aber Diabetiker sind da oft unsicher: Können sie denn auch alle Berufe ausüben? Gibt es Einschränkungen? Und wie kriege ich das hin - Diabetes und Beruf/Ausbildung? Kann ich das schaffen?
Der Diabetes allein ist ja schon eine ernorme Herausforderung und eine Aufgabe, die den Alltag stark beeinflusst. Besonders für junge Menschen ist es manchmal schwierig, alles irgendwie unter einen Hut zu bringen. Und dann kommt auch noch so etwas existenzielles wie Berufswahl hinzu. Puh!
Man sollte sich trotz seiner Krankheit aber nicht einschränken lassen. Zuerst ist es wichtig, heraus zu finden, zu was für einem Beruf man eigentlich Lust hat. Und auch die Fähigkeiten dazu. Was hat man für Neigungen, Hobbys, Talente? Was macht mir Spaß? Was kann ich gut? Und worauf habe ich richtig Lust? Diese Fragen sollten beantwortet sein, damit sich vielleicht ein schöner Beruf heraus kristallisiert. Und erst, wenn wir bei diesem Punkt angekommen sind, sollte man heraus finden, ob dieser Job zu den sogenannten Risikoberufen gehört. weiterlesen »
Als Diabetiker muss man regelmäßig seinen Blutzuckerwert selber messen. Das ist ja soweit klar. Oder…?

Die Blutzuckermessung wird als das kleine Übel in der Diabetes-Therapie betrachtet. Als nervende, aber notwendige Tätigkeit. Immer wird sie mit Verachtung gestraft, dabei vergessen wir allzu häufig, dass ohne sie eine Therpie überhaupt nicht möglich wäre. Dass wir, ohne die Möglichkeit, den Zucker zu messen, nicht einfach nur aufgeschmissen wären, sondern wir auch nicht in der Lage, unser Leben so normal zu gestalten, wie wir es jetzt eben tun. weiterlesen »
Wie versprochen, heute der zweite Teil für die ,,Pumpies” (wie die Pumpenträger/innen zärtlicherweise
in ,,Fachkreisen” genannt werden) unter uns oder besser gesagt, diejenigen, die es werden wollen.
Die kleine, unafällige Pumpe wird nah am Körper getragen und wurde eingeführt, weil sie die Bauchspeicheldrüse am besten nachahmen kann. Fast fünfhundert mal am Tag gibt sie über einen Katheter Insulin ab, so, dass der Patient im Grunde stündlich die perfekte Dosierung über leichte Programmierung und ein paar Knopfdrücke einstellen kann. Sehr bequem also, für den geschulten Diabetiker
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Aber natürlich ist es nicht ganz so einfach, wie ich es erzähle. Die Wirklichkeit wartet oft noch mit einigen Schwierigkeiten auf, die erst einmal überwunden werden müssen, bevor die Bequemlichkeit vollends ausgenutzt werden kann. Um die Pumpe zu beherrschen, muss man gut geschult sein und sich wirklich in allem auskennen, damit die Einstellungen nicht stümperhaft werden und man sich selbst sogar damit gefährdet. Des Weiteren ist sie sehr teuer und wird daher nicht jedem von der Kasse bewilligt. Daher ist diese Therapieform denjenigen vorbehalten, die sich vorher mit der Basis-Bolus-Therapie behandelt haben.
Davon, dass es nicht jedem möglich ist, die persönliche Hemmschwelle zu überwinden, mit einem ständigen ,,Pikser” im Bauch zu leben und zudem noch permanent an ein kleines Maschinchen ,,angeschlossen” zu sein, habe ich ja schon im letzten Artikel erzählt.
Anfänglich hilft ein Diabetologe mit der Erstellung eines Planes, wie du das Insulin einteilen musst. Besonders der Essens-Bolus wirft für manche Fragen auf. Später sollte man sich den Plan selber erstellen können, da man sich ja selbst am besten kennt und weiß, was einem ,,gut” tut und was eben nicht.
Kommen wir zum unangenehmen Teil der Pumpe, dem gefürchteten Katheter, den du mindestens alle zwei Tage wechseln musst! Hierbei ist zu allererst der Einstichpunkt zu beachten, ,,Lieblingsstellen” sind zwar verheißungsvoll, schaden dir aber eher. Denn du bekommst schnell Verwucherungen und unschöne Verhärterungen, die das Insulin beim Wirken aufhalten. Also lieber abwechseln. Die meisten tragen das Gerät am Bauch oder an der Hüfte und teilen den Bauch dabei in vier Bereiche ein, unter denen sie jeweils immer die Einstichlage wechseln. Dabei nicht zu nahe an den Bauchnabel kommen und Sicherheitsabstand wahren.
Dann gibt es noch Unterschiede beim Material. Es gibt Teflon-, aber auch Stahlkanülen - für welche du dich entscheidest, bleibt dir selbst überlassen.
Und dann noch die Länge. Wie lang dein Katheter sein soll, kannst du ebenfalls selber entscheiden. Aber bevor du dich zu früh freust: Eine kurze Nadel muss nicht unbedingt die bessere sein, denn diese löst sich schneller aus dem Gewebe als eine längere. Hinzu kommt, dass eine längere Kanüle zumeist für mehr Spielraum, also Flexibilität, sorgt, was dir im Alltag helfen wird. Am besten probierst du einfach aus, was dir am meisten liegt und entscheidest dich dann.
Wer sich ,,traut”, sollte sich auf keinen Fall scheuen, sich mit der Pumpe auseinander zu setzen. Sie ist nämlich die bewährteste und modernste Therapieform für den Diabetes mellitus. Davon abgesehen kann es unheuer entlastend sein, auf die täglichen Spritzen zu verzichten, die du normal mehrmals setzen musst. Ein weiterer Pluspunkt, der für die künstliche Bauchspeicheldrüse spricht
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Die Basis-Bolus-Therapie beim Diabetiker mit Typ 1 kann zur größeren Selbstständigkeit und Freiheit führen - aber sie erfordert auch ein höheres Maß an Selbstdisziplin.
Diese Therapieform bedeutet, dass der Patient seinen Blutzucker regelmäßig selber testet, das erforderliche Insulin selber dosiert und auch mehrmals am Tag spritzt. Dafür kann der Diabetiker dann auch alles essen, trinken und sich bewegen, wie er möchte - wenn er verantwortlich mit seinen Blutzuckerwerten umgeht und die einzelnen Faktoren in diesen Wert immer mit einbezieht.
Vielleicht ist es nicht immer angenehm, sich ständig in den Finger piksen oder Spritzen setzen zu müssen, jedoch kann der Diabetiker sein Leben wieder selber in der Hand haben, kann selbstständig schalten und walten und den Diabetes in seinen Alltag integrieren, wie er selber es für richtig hält. Eine eigenverantwortliche Handhabungsweise verhindert Folgeerkrankungen und erhält die Gesundheit.
Logisch.
,,Problematisch” ist es vielleicht, wenn der Diabetiker unverantwortlich, vergesslich und unwissend handelt. Bei dieser selbstständigen Therapieform ist es unabdingbar, über seine Krankheit explizit Bescheid zu wissen. Da kann eine zweiwöchige Schulung, die mittlerweile ja auch schon fast die Regel ist, Abhilfe schaffen. Aber das allein reicht noch nicht. Da ab sofort auch für jeden Apfel berechnet werden muss, ist es wichtig, zu wissen, was in den Sachen, die man isst, so drin steckt. Und was diese für einen Einfluss auf meinen Blutzucker haben.
Es dauert sicherlich seine Zeit, bis man perfekt ,,eingestellt” ist und sich eine gewisse Routine eingespielt hat. Da der Blutzucker nicht nur von den Essgewohnheiten, sondern auch von dem ganzen restlichen Leben, beeinflusst wird, ist es Grundvorraussetzung, seinen Körper genau zu kennen und auch auf ihn zu hören. Alkohol, sportliche Bewegung und auch Stress können den Blutzucker genauso ,,reizen” wie das Stück Schokolade, das ,,ohne Rücksicht auf Verluste“, gegessen wird.
In den folgenden Artikeln werde ich noch näher auf diese Therapieform eingehen.