Schon die alten Griechen nutzten die Heilkraft des Wassers. Hippokrates, der bekannteste Mediziner des Altertums, behandelte zum Beispiel Rheuma und Gicht mit der Hydrotherapie. Bekannt aber wurde der Pfarrer Sebastian Kneipp mit seiner Kneippkur. Und die leistet noch so einiges mehr.
Kneipp, der sich selbst mit Hilfe des Wassers von seiner Lungentuberkulose geheilt hatte, entwickelte ein System, mit dem das Immunsystem durch Anwendungen mit Wasser gestärkt wird. Gerade für Menschen, die an Diabetes leiden und deren Körperabwehr durch den erhöhten Blutzucker geschwächt wird, ist so eine Kneippkur zu empfehlen. weiterlesen »
Depressionen und Diabetes gehen laut den Meinungen und Studien vieler Wissenschaftler Hand in Hand. Menschen, die an Diabetes erkrankt sind, haben oft schwere Depressionen und auf der anderen Seite können Menschen mit schweren Depressionen schneller an Diabetes erkranken.
Betroffene die an Diabetes Typ 1 oder Diabetes Typ 2 erkrankt sind, müssen ihr Leben komplett umstellen. Sie dürfen zum Beispiel nicht mehr alles essen und müssen ständig darauf achten, was und wie viel sie zu sich nehmen. Außerdem muss regelmäßig der Blutzucker kontrolliert werden und Medikamente eingenommen werden. Diese Umstellungen können einen Menschen in seiner Lebensqualität schon sehr stark einschränken.
Diabetes und Hitze ist eine gefährliche Mischung. Betroffene sollten an heißen Sommertagen einige Hinweise der Fachleute beachten, um ein Risiko im Alltag auszuschließen.
Deutschland schwitzt und stöhnt. Der Monat Juli hat Temperaturen weit über 30 Grad gebracht. Sogar gesunde Menschen haben mit der Wärme zu kämpfen. Das heiße Wetter verursacht in der Gesellschaft Kreislaufprobleme und Kopfschmerzen. Diabetes und Hitze ist für Erkrankte besonders gefährdend. Wie können sich Diabetiker gegen die Hitze schützen?
Nicht selten wird Diabetikern in der Diabetikerschulung erklärt, sie sollen unbedingt einen Antrag auf einen Schwerbehindertenausweis stellen. Doch ist das Amt recht streng mit der Vergabe des Status „Schwerbehindert“ - Bringt der Antrag da überhaupt etwas?
Diabetiker, die einen Schwerbehindertenausweis beantragen wollen, sollten sich vorher bewusst sein, dass damit nicht unbedingt auch immer Vorteile verbunden sind. Als schwerbehindert gilt man in Deutschland, wenn der Grad der Behinderung (kurz GdB) bei mindestens 50% liegt. Dieser ist davon abhängig, wie sich die Krankheit bemerkbar macht und welche Folgen sie im Alltag hat.
Der GdB wird bei Diabetikern selten höher als 40% berechnet, bei Kindern oder Mesnchen, die z.B. als Folgekrankheit der Diabetes unter beeinträchtiger Sehkraft leiden, werden jedoch auch die 50% bewilligt.
Vorteile gibt es für Diabetiker durch den Schwerbehindertenausweis, die noch voll beschäftigt sind, in Form von Anspruch auf 5 weitere Urlaubstage, Steuerfreibeträgen (sind nach der Höhe des GdB gestaffelt) und dem besonderen Kündigungsschutz. Das heißt, dass ein Arbeitgeber den Inhaber nur entlassen kann, wenn das Versorgungsamt einer Kündigung zustimmt. Ob und wie hoch sich Steuervorteile ergeben, sollte man am besten mit einem Steuerberater besprechen. Gerade bei Eltern von Diabetes-Kindern kann sich dies jedoch lohnen. weiterlesen »
Diabetiker haben es in der Weihnachtszeit besonders schwer. Überall verlocken Süßigkeiten, Plätzchen aber auch fettige Speisen dazu, die Diät zu ignorieren und genüsslich zu schlemmen.
Es ist aber ja auch gemein! Da sitzt die ganze Familie am Esstisch zu einem tollen Festmahl beisammen und man selbst als Diabetiker muss sich zusammenreißen. Da kann man sich zu Weihnachten schon mal als Außenseiter fühlen. Für Kinder, die unter Diabetes leiden, ist das besonders hart. Zum Glück gibt es aber ja spezielle Lebensmittel und Rezepte, um das Weihnachtsessen Diät-freundlich zuzubereiten.
Hier mal ein Rezept für den Klassiker unter den Weihnachtsplätzchen, das besonders für Diabetiker geeignet ist, aber bestimmt auch den anderen Familienmitgliedern schmeckt. weiterlesen »
Der Schweinegrippe-Impfstoff soll in den nächsten Wochen in Europa verfügbar sein. Kritiker bemängeln, dass er nicht ausreichend getestet wurde. Stellen Diabetiker eine besondere Risikogruppe dar und sollten sich impfen lassen?
Sie ist in aller Munde, fast kein Tag vergeht, an dem nicht ein neuer Verdachtsfall in den Medien auftaucht: Die Rede ist von der Schweinegrippe. Die tückische Krankheit lässt sich von den Symptomen erstmal nicht von der normalen Grippe unterscheiden, ist aber deutlich gefährlicher. Zwar verläuft die Grippevariante, die in Europa um sich greift, weitaus milder als zum Beispiel in Asien, es sind jedoch auch hier bereits 150 Menschen an den Folgen gestorben, wie die WHO berichtete. weiterlesen »
Wer sagt, dass man keinen Sport treiben darf wenn man Diabetes hat? Viele haben Bedenken wenn man einen Marathon trotz Diabetes läuft. Dabei ist alles in bester Ordnung. Es wird eben nur etwas mehr auf die Läufer geachtet.
Wer vor seiner Zuckerkrankheit immer aktiv war, der sollte das auch bleiben. Der Insulinwert verändert sich zwar aber wenn man acht gibt auf sich und individuell trainiert, dann steht dem Marathon trotz Diabetes nichts mehr im Weg. Und wer untrainiert ist kann auch an den Leistungssport heran geführt werden.
Die „Ostsee Stechmücken“ sind eine Selbsthilfegruppe für Kinder mit Diabetes. Gerade Kindern fällt der Umgang mit der Krankheit Diabetes nicht immer leicht. In der Selbsthilfegruppe lernen sie andere Kinder kennen, die ebenfalls Diabetiker sind, und können sich austauschen.
Die „Ostsee Stechmücken“ treffen sich mehrmals im Jahr in der Stadt Ribnitz-Damgarten. Für Kinder mit Diabetes eine tolle Möglichkeit Gleichgesinnte zu treffen und sich über den Alltag auszutauschen. Die Selbsthilfegruppe findet immer mehr Mitglieder. Alle Informationen findet man auf der Homepage.

Im letzten Beitrag ging ich auf die Schwangerschaft mit Diabetes ein. Da das Thema sehr komplex ist, wollte ich da heute nochmal darauf eingehen, diesmal aus einer anderen Perspektive.
Für die Frau ist das besonders problematisch, weil sie mit ihrem Kind im Bauch auch die Verantwortung trägt. Eine permanent gute Blutzuckereinstellung ist da besonders wichtig, damit das Kind gesund bleibt und so auch zur Welt kommt.
Übrigens ist es weiterhin bestritten, ob Diabetes vererbbar ist oder nicht. Aber es wird davon ausgegangen, dass die Vererbungsrate derart niedrig ist, dass die Gefahr, dass das Kind auch an Diabetes erkrankt, genauso hoch ist wie bei gesunden Eltern. weiterlesen »
Eine Krankheit kommt selten allein: Diabetiker müssen sich oft noch mit anderen körperlichen Defiziten auseinander setzen, als nur mit ihrem Diabetes. Auch die Zähne leiden unter der Erkrankung.
Wer an Diabetes leidet, leidet an schwankende Blutzuckerwerte nd das stört weiße Zähne. Auch die Zähne werden davon in Mitleidenschaft gezogen. Deshalb müssen Diabetiker besonders auf ihre Zahnpflege achten. Das Zahnfleisch im Mund wird bei zu hohen Blutzuckerwerten nicht mehr ausreichend durchblutet und somit nicht mehr mit den notwendigen Nährstoffen versorgt, die es braucht, um gesund zu bleiben. Keime und Bakterien können ungehindert angreifen und für Unfrieden sorgen. Auch fehlt Sauerstoff im Blut, das aber auch das Zahnfleisch benötigt. weiterlesen »