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Künstliche Bauchspeicheldrüse als neue Therapieform für den Diabetiker Typ 1

Autor: Julia
abgelegt in: News

Die Pumpentherapie ist derzeit die fortschrittlichste auf dem Markt für Typ 1 Diabetiker. Das soll sich aber bald ändern.

,,Irren ist menschlich.” Genau. Und der Mensch macht gerne selbstverschuldete Fehler. Auch, wenn die Insulinpumpe selbstständig das Bauch © Pixelio/OeBSBildererforderliche Insulin injeziert - programmieren muss der Patient immer noch selbst. Deshalb sind Blutzucker-Schwankungen auch bei einem gut eingestellten Diabetiker eine ganz normale Geschichte.

Das soll sich aber bald - vielleicht schon in einigen Jahren - ändern. Mit einer künstlichen Bauchspeicheldrüse sollen die menschlichen Fehler ausgeschlossen werden und die Natur maschinell nachgeahmt. Bei diesem System soll der Dauer-Blutzuckermonitor und die Insulinpumpe zu dieser ,,vereint” werden, was fehlt, ist das Programm, welches Blutzuckerschwankungen erkennt und dementsprechend darauf reagiert.
Besonders reizvoll wäre dieses Roboter-Organ für die Nächte eines Diabetikers. Hier schläft dieser nämlich und kann ausschreitende Blutzuckerwerte nicht rechtzeitig erkennen. Das könnte also die Maschine übernehmen.

Es gibt aber noch einige Ungereimtheiten, die aus dem Weg ,,geräumt” werden müssen. Die Sicherheit steht an oberster Stelle und dem System muss noch beigebracht werden, auf Fehler zu reagieren. Wenn die Pumpe nämlich ausfällt bzw. der Monitor, so muss das Programm diese Fehlerquellen selbstständig erkennen und sich bemerkbar machen. Auch experimentieren die Forscher mit der Haltbarkeit der Funktionen. Derzeit muss man nach ca. acht Tagen austauschen, das wollen die Verantwortlichen weiter ausreizen.
Und zu guter Letzt fehlt auch noch die Zulassung für diese neuartige Therapieform.

Aber erstaunlich ist die Idee allemal. Wenn man sich überlegt, wo wir vor einigen Jahren noch gestanden haben, als Diabetes noch ein Todesurteil gewesen ist. Mittlerweile kann der Diabetiker fast normal leben und bald schon muss es nicht einmal mehr Blutzuckerschwankungen geben. Was auch die Folgeerkrankungen stark eingrenzen dürfte. Das wäre doch einmal eine bahnbrechende Entwicklung, wie ich finde. Nur - ,,irren ist menschlich” - so sind es eben leider auch die Maschinen, die wir entwickeln. Daher freue ich mich erst einmal nur verhalten darüber ;-) .


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5 Kommentare to “Künstliche Bauchspeicheldrüse als neue Therapieform für den Diabetiker Typ 1”

  1. Diabetes Typ 1 entsteht meistens durch fehl gesteuerte Antikörper im Blut | Diabetesrisiko schreibt:

    […] Antikörper beschädigen das Gewebe der Bauchspeicheldrüse, welches für die Herstellung von Insulin verantwortlich ist. Ist dieses aufgelöst, kann […]

  2. Tim schreibt:

    Hallo,ich habe eine frage,und zwar ob das mit dieser künstlichen bauchspeicheldrüse wirklich funktioniert??ich bin selber auch diabetiker,und deshalb interssiert mich das so?

    würde mmich um eine antwort freuen!!
    grüße tim

  3. Julia schreibt:

    Hallo Tim!

    Funktionieren tut es schon, aber die künstliche Bauchspeicheldrüse wird wohl noch lange nicht ,,markttauglich” sein.
    Eine neue Therapie muss immer von allen Perspektiven gesehen, getestet und ausprobiert werden, bevor man ihren Erfolg zu hundert Prozent bestätigen kann.

    Deshalb wird es wohl noch eine Weile dauern, bis sich diese extravagante Behandlungsmöglichkeit letzendlich durchsetzt.

    Grüße zurück :-)

  4. Teures Leben für Typ-1-Diabetiker: Insulin muss selbst gezahlt werden | Diabetesrisiko schreibt:

    […] Typ 1 sind lebensbedrohlich krank. Führt er sich nicht manuell das Insulin zu, das seine Bauchspeicheldrüse nicht mehr produziert, so stirbt er. Das Insulin ist also ein lebensnotwendiges Hormon, wie wir […]

  5. Insulin als Dopingmittel - Zucker für mehr Energie! | Diabetesrisiko schreibt:

    […] damit die Patienten Glukose, also Zucker, in die Zellen aufnehmen können, da ihre eigene Bauchspeicheldrüse dieses Hormon nicht mehr produziert. Somit ist Insulin für einen Diabetiker […]

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