Die Pumpentherapie ist derzeit die fortschrittlichste auf dem Markt für Typ 1 Diabetiker. Das soll sich aber bald ändern.
,,Irren ist menschlich.” Genau. Und der Mensch macht gerne selbstverschuldete Fehler. Auch, wenn die Insulinpumpe selbstständig das
erforderliche Insulin injeziert - programmieren muss der Patient immer noch selbst. Deshalb sind Blutzucker-Schwankungen auch bei einem gut eingestellten Diabetiker eine ganz normale Geschichte.
Das soll sich aber bald - vielleicht schon in einigen Jahren - ändern. Mit einer künstlichen Bauchspeicheldrüse sollen die menschlichen Fehler ausgeschlossen werden und die Natur maschinell nachgeahmt. Bei diesem System soll der Dauer-Blutzuckermonitor und die Insulinpumpe zu dieser ,,vereint” werden, was fehlt, ist das Programm, welches Blutzuckerschwankungen erkennt und dementsprechend darauf reagiert.
Besonders reizvoll wäre dieses Roboter-Organ für die Nächte eines Diabetikers. Hier schläft dieser nämlich und kann ausschreitende Blutzuckerwerte nicht rechtzeitig erkennen. Das könnte also die Maschine übernehmen.
Es gibt aber noch einige Ungereimtheiten, die aus dem Weg ,,geräumt” werden müssen. Die Sicherheit steht an oberster Stelle und dem System muss noch beigebracht werden, auf Fehler zu reagieren. Wenn die Pumpe nämlich ausfällt bzw. der Monitor, so muss das Programm diese Fehlerquellen selbstständig erkennen und sich bemerkbar machen. Auch experimentieren die Forscher mit der Haltbarkeit der Funktionen. Derzeit muss man nach ca. acht Tagen austauschen, das wollen die Verantwortlichen weiter ausreizen.
Und zu guter Letzt fehlt auch noch die Zulassung für diese neuartige Therapieform.
Aber erstaunlich ist die Idee allemal. Wenn man sich überlegt, wo wir vor einigen Jahren noch gestanden haben, als Diabetes noch ein Todesurteil gewesen ist. Mittlerweile kann der Diabetiker fast normal leben und bald schon muss es nicht einmal mehr Blutzuckerschwankungen geben. Was auch die Folgeerkrankungen stark eingrenzen dürfte. Das wäre doch einmal eine bahnbrechende Entwicklung, wie ich finde. Nur - ,,irren ist menschlich” - so sind es eben leider auch die Maschinen, die wir entwickeln. Daher freue ich mich erst einmal nur verhalten darüber
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Januar 21st, 2009 um 19:32
[…] Antikörper beschädigen das Gewebe der Bauchspeicheldrüse, welches für die Herstellung von Insulin verantwortlich ist. Ist dieses aufgelöst, kann […]
Februar 17th, 2009 um 12:10
Hallo,ich habe eine frage,und zwar ob das mit dieser künstlichen bauchspeicheldrüse wirklich funktioniert??ich bin selber auch diabetiker,und deshalb interssiert mich das so?
würde mmich um eine antwort freuen!!
grüße tim
Februar 19th, 2009 um 16:19
Hallo Tim!
Funktionieren tut es schon, aber die künstliche Bauchspeicheldrüse wird wohl noch lange nicht ,,markttauglich” sein.
Eine neue Therapie muss immer von allen Perspektiven gesehen, getestet und ausprobiert werden, bevor man ihren Erfolg zu hundert Prozent bestätigen kann.
Deshalb wird es wohl noch eine Weile dauern, bis sich diese extravagante Behandlungsmöglichkeit letzendlich durchsetzt.
Grüße zurück
April 8th, 2009 um 18:20
[…] Typ 1 sind lebensbedrohlich krank. Führt er sich nicht manuell das Insulin zu, das seine Bauchspeicheldrüse nicht mehr produziert, so stirbt er. Das Insulin ist also ein lebensnotwendiges Hormon, wie wir […]
Mai 6th, 2009 um 13:35
[…] damit die Patienten Glukose, also Zucker, in die Zellen aufnehmen können, da ihre eigene Bauchspeicheldrüse dieses Hormon nicht mehr produziert. Somit ist Insulin für einen Diabetiker […]