Die Kennzeichnung von diätetischen Lebensmitteln, also Lebensmittel, die sich den Besonderheiten der Ernährung anpassen, z.B. bei Allergien und eben Diabetes, ist in der Verordnung über diätetische Lebensmittel geregelt. Doch wie genau sind die Angaben über Broteinheiten wirklich? Ist die Diabetiker-Kennzeichnung überhaupt sinnvoll?
Diätetische Lebensmittel müssen ausdrücklich gekennzeichnet werden, wenn sie für Diabetiker geeignet sind. Das gilt allerdings nur für Produkte, die sich durch ihre besondere Zusammensetzung von anderen unterscheiden. Ein Apfel der Marke X darf also nicht als diätetisches Lebensmittel gekennzeichnet werden.
Das komplette Gesetz kann man hier einsehen. Die Kennzeichnung muss durch die Angabe „Wichtiger Hinweis“ auf dem Etikett erkennbar sein, danach folgt meist ein „Für Diabetiker geeignet“.
Doch hat die Regelung viele Kritiker, z. B. bei der deutschen Diabetiker Gesellschaft. Erstens sei es laut neuerer Forschugsergebnisse gar nicht mehr nötig Haushaltszucker durch andere Süßungsquellen zu ersetzen, zweitens enthalten viele der vermeintlich „unbedenklichen“ Lebensmittel zusätzlich ungünstige Fette, die bei vielen Diabetikern zu Übergewicht führen, was sich wiederum negativ auf die Krankheit auswirkt. weiterlesen »
Nicht selten wird Diabetikern in der Diabetikerschulung erklärt, sie sollen unbedingt einen Antrag auf einen Schwerbehindertenausweis stellen. Doch ist das Amt recht streng mit der Vergabe des Status „Schwerbehindert“ - Bringt der Antrag da überhaupt etwas?
Diabetiker, die einen Schwerbehindertenausweis beantragen wollen, sollten sich vorher bewusst sein, dass damit nicht unbedingt auch immer Vorteile verbunden sind. Als schwerbehindert gilt man in Deutschland, wenn der Grad der Behinderung (kurz GdB) bei mindestens 50% liegt. Dieser ist davon abhängig, wie sich die Krankheit bemerkbar macht und welche Folgen sie im Alltag hat.
Der GdB wird bei Diabetikern selten höher als 40% berechnet, bei Kindern oder Mesnchen, die z.B. als Folgekrankheit der Diabetes unter beeinträchtiger Sehkraft leiden, werden jedoch auch die 50% bewilligt.
Vorteile gibt es für Diabetiker durch den Schwerbehindertenausweis, die noch voll beschäftigt sind, in Form von Anspruch auf 5 weitere Urlaubstage, Steuerfreibeträgen (sind nach der Höhe des GdB gestaffelt) und dem besonderen Kündigungsschutz. Das heißt, dass ein Arbeitgeber den Inhaber nur entlassen kann, wenn das Versorgungsamt einer Kündigung zustimmt. Ob und wie hoch sich Steuervorteile ergeben, sollte man am besten mit einem Steuerberater besprechen. Gerade bei Eltern von Diabetes-Kindern kann sich dies jedoch lohnen. weiterlesen »
Dicker Po, breite Hüften und füllige Oberschenkel findet man häufig bei Frauen, die so genannte Birnen Figur, während die Männer meist ihre Problemzone am Bauch haben, also apfelförmig sind. Eine Studie hat nun herausgefunden, dass die Birnenform Diabetes und Herzerkrankungen vorbeugen kann.
Übergewicht gilt allgemein als fataler Schlüsselzustand für Diabeteserkrankung, doch soll ein bisschen extra Fett an bestimmten Körperteilen sogar das Krankheitsrisiko senken.
Dicker Po und Hüftspeck können positiv dem Diabetes Risiko entgegen wirken. Der Grund soll ein bestimmte Hormonausschüttung sein, die durch die Problemzonen im unteren Körperbereich angeregt wird und dem Diabetes entgegenwirkt. Außerdem sind die Fettmoleküle bei der klassischen Birnenform fest eingelagert. Frauen, die unter Reiterhosen und einem großen Po leiden, werden bestätigen können, wie schwer das gezielte Abnehmen an diesen Problemzonen ist.
Bei der typischen Apfelform, so fand eine Studie der Universität Oxford heraus, werden Fettsäuren bei körperlicher Anstrengung gelöst und belasten den Organismus, indem sie sich an den Organen ablagern. Diabetes und Herzerkrankungen werden dadurch sogar noch begünstigt.
Da ein dicker Po und dralle Schenkel eher bei Frauen vorkommen, sind sie weniger oft Diabetes gefährdet, als Männer, die zu „Bierbäuchen“ neigen. weiterlesen »
Rauchen kann bei Diabetiker die ohnehin schon angegriffenen Gefäßwände weiter belasten, weswegen Menschen mit Diabetes eigentlich immer dazu geraten wird die Sucht nach dem blauen Dunst dran zu geben.
Doch leider birgt der Nikotin Entzug weitere Komplikationen, mit denen man erst umzugehen lernen muss, wenn man seinen Gesundheitszustand als Diabetiker nicht noch verschlechtern möchte.
Dass durch das Rauchstopp tatsächlich Diabetes gefördert werden kann, fanden Wissenschaftler der Uni Dresden heraus. Der Grund: Ehemalige Raucher suchen sich häufig einen Ersatz für den Glimmstengel und greifen dabei nicht selten zu Süßigkeiten. Außerdem hebt Zucker kurzfristig die Laune und die Geschmacksknospen, die durch das Rauchen beeinträchtigt wurden, erwachen regelrecht zu neuem Leben. Ein Gewichtsanstieg von bis zu 5 Kilo in den ersten Monaten nach dem Rauchstopp ist nicht ungewöhnlich.
Doch wer schon Übergewicht hat, steigert dadurch das Risiko an Diabetes zu erkranken naütrlich erheblich. Menschen, die eh schon unter Eernährung bedingter Zuckerkrankheit leiden, sollten ebenfalls lieber nicht zunehmen, um den Kreislauf nicht weiter zu belasten. weiterlesen »